Freelancer Nebenjob, ein Arbeitgeber EU Ausland - wie versteuern?

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Also ich vermute mal, dass der "Arbeitgeber" in Wirklichkeit ein Auftraggeber ist und es hier nur um die Betrachtung dieser Einnahmen und Einkünfte geht.

Umsatzsteuer
Aller Wahrscheinlichkeit ist der Ort der Leistung  Bulgarien und damit nicht in Deutschland steuerbar. Sofern Bulgarien eine Regelung hat, die der deutschen gleichkommt (Reverse Charge), ist die Rechnungsstellung ohne Umsatzsteuerausweis richtig.

Hier eine Kleinunternehmerschaft zu pflegen wäre rausgeschmissenes Geld, da einerseits keine Umsatzsteuer entsteht, andererseits die Vorsteuer unter denüblichen Voraussetzungen aus den Vorleistungen abgezogen werden kann, so dass es immer zu Erstattungen kommt.

Für welche Fälle der Ort der Leistung nach Deutschland verlegt wird, muss man anhand der konkreten Leistung im § 3a UStG prüfen.

Gewerbesteuer
Sofern es sich um eine gewerbliche Tätigkeit handelt, unterliegt der Gewerbeertrag in Deutschland der Gewerbesteuer.

Einkommensteuer
In Bulgarien existiert ja keine Betriebsstätte und auch keine feste Einrichtung. Damit haben wir hier keinen DBA-Fall. Die Einkünfte aus dieser Tätigkeit unterliegen also in Deutschland, nicht aber in Bulgarien der Einkommensteuer.

Rechnungsstellung als Privatperson mit geringem Verdienst?

Ich habe einen Vollzeitjob und dazu noch einen Nebenjob (Transkription). Für die Transkriptionsdienstleistung muss ich meinen Arbeitgeberfirmen eine Rechnung schreiben. Da ich Privatperson bin und kein Gewerbe angemeldet habe, gebe ich daher die Beträge auf meinen Rechnungen ohne Umsatzsteuer an („Gemäß § 19 Abs. 1 UStG enthält der ausgewiesene Betrag keine Umsatzsteuer.“) Die Rechnungen belaufen sich auf maximal 150 Euro und insgesamt verdiene ich damit maximal 100-200 Euro im Monat. Mein Arbeitgeber hat eine Plattform, auf der man eben seine Kontoinformationen eingibt und dort gibt es auch Eingabefelder, für seine Steuernummer und seine Umsatzsteuer-Identifikationsnummer. Jetzt die Frage, um es steuerlich korrekt anzugehen: Muss ich die beiden Nummern dort angeben oder darf ich sie auch weglassen? Muss eine der beiden Nummern auf meiner Rechnung erscheinen? Habe mal gelesen, dass man die Steuernummer erst angeben muss, wenn man pro Rechnung auf über 150 Euro kommt. Der AG-Betrieb ist übrigens ein niederländisches Unternehmen, vielleicht auch nicht unwichtig. Gibt es sonstige Betragsgrenzen, die ich bei meinem Verdienst und in der Rechnungstellung beachten sollte, um es für mich möglichst unkompliziert zu halten? Und muss ich mein geringes Nebeneinkommen zwingend in meiner Steuererklärung angeben oder nicht?

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Umsatzsteuer für Rechnung von Webdesigner nach Bulgarien ?

Moin, wenn ein Webdesigner z.B. vom Home Office aus arbeitet und eine Rechnung für ein Unternehmen in Bulgarien erstellt wie sieht das dann mit der Umsatzsteuer aus?

Entfällt diese wie etwa bei Adsense (Die sind ja in Irland) oder wie genau muss man die Rechnung erstellen wenn man kein Kleingewerbe hat?

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Wie ist es mit der Umsatzsteuer bei einer einmaligen Rechnung?

Hallo ihr Lieben,

mir wurde Angeboten, dass ich eine einmalige Auftragsarbeit im grafischem Bereich in Rechnung stellen kann. Es ist kein großer Betrag, lediglich 300€.

Dazu muss ich aber noch sagen, dass ich festangestellt bin und das nur eine Ausnahme war. Nun frage ich mich, ob eine Umsatzsteuer auf der Rechnung angeben muss oder nicht. Die SteuerID kann ich soweit ich weiß weglassen (falls das nicht richtig ist, bitte berichtigt mich).

Weiß jemand also etwas genaues zur Umsatzsteuer für jemanden der kein wirklicher Freelancer? Hat jemand Erfahrungen und kann mir helfen?

Liebe Grüße, J

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Umsatzsteuer nachträglich bezahlen, da die Grenze 17.500 € überschritten

Hallo,

ich habe eine Frage an euch. Ich bin seit paar Jahren selbstständig(Kleinunternehmenregelung). Im Jahr 2011 habe ich aus Versehen die Grenze 17.500 € überschritten gehabt, trotzdem habe ich eine normale Steuererklärung für Kleinunternehmen (ohne Umsatzsteuer) abgegeben, was das Finanzamt akzeptiert hat. Allerdings hat mich das Finanzamt darüber informiert, dass ich im Jahre 2012 Umsatzsteuererklärung abgeben muss (aber im 2012 habe ich weniger verdient als 17.500 €.) Das ist für das Finanzamt nicht relevant, da ich doch für das Jahr 2011 keine Umsatzsteuer gezahlt habe, obwohl ich die Grenze 17.500 € im Jahre 2011 überschritten habe. Im Jahr 2012 habe ich meinen Kunden keine Umsatzsteuer in Rechnung gestellt, da ich noch nicht wusste, da ich die Grenze überschritten habe (ich dachte nämlich, dass sich 17.500 € auf die Einnahmen – Ausgaben bezieht und nicht nur auf die Einnahmen ohne Ausgaben). Wenn ich meinen Kunden die Umsatzsteuer in die Rechnung gestellt hätte, hätte ich die Umsatzsteuer selbst nicht bezahlen müssen, oder? Was soll ich jetzt machen? Meinen Kunden nachträglich neue Rechnungen stellen oder selbst alle Umsatzsteuer für das Jahr 2012 bezahlen? Was kommt jetzt auf mich zu?

Für eure Antworten vielen Dank im Voraus.

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Werbe Einnahmen Brutto als Einkommen versteuern?

Mal eine Frage wenn man via Partnerprogramm Geld dazuverdient nimmt man ja Einnahmen inkl. Umsatzsteuer ein. Diese führt man ja wieder an das Finanzamt ab also die Umsatzsteuer.

Wenn man dann seine Einkommensteuererklärung macht, muss man dann die Einnahmen aus den Partnerprogrammen ja auch Brutto angeben inkl. Umsatzsteuer als Einkommen versteuern obwohl man die Umsatzsteuer ja gar nicht als Einkommen hat?

Das macht mich durcheinander, ehrlich gesagt steige ich da nicht mehr durch auch da ich Laie bin, kann mir jemand sagen wie das gehandhabt wird?

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Soll ich in meine Rechnung auch die Umsatzsteuer-ID meines Kunden als Kleinunternehmer auf der Rechnung in EU-Ausland angeben?

Hallo,

Ich bin angemeldet als Kleinunternehmer und biete nebengewerblich Online Marketing Leistungen an Kunden, aber jetzt zum ersten Mal in Großbritannien (Regelunternehmer).

Ich habe gelesen, dass wenn ich ein Kleinunternehmer bin, darf ich ebenfalls keine Umsatzsteuer in Rechnung stellen, egal, ob mein Kunde Privatkunde, ebenfalls Kleinunternehmer oder Regelunternehmer ist. Das Reverse-Charge Verfahren findet in diesem Fall keine Anwendung.

Ist das korrekt? Soll ich in diesem Fall meine also auch die Umsatzsteuer-ID meines Kunden auf der Rechnung angeben? Soll ich irgendwas noch dazu schreiben, z. B. 'Der Rechnungsbetrag enthält gemäß § 19 UStG keine Umsatzsteuer' ?

Vielen dank für Ihre Hilfe im voraus!

Liebe Grüsse, Ani

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