Darf ich einem Ehrenamt mit Aufwandsentschäd. neben meinem 400 EUR -Job nachgehen?

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4 Antworten

so, ich habe festgestellt, das man schon ein Manko hat beim Minijob wenn man ehrenamtlich tätig ist.Vor 2011 war das Ehrenamt nicht anrechenbar. Nun ist es Einkommen. Der 100 € Grundfreibetrag den man früher beim Minijob frei hatte, dieser ist nun im Freibetrag für Ehrenamt integriert. Das heisst für 100 € Ehrenamt, hat man nun zwar 200 € Freibetrag, damit wären 100 € übrig und somit verfügbar für Minijob, und die 20 % die einem zusätzlich zustehen. Aber ....erhält man 175 € Aufwandsentschädigung, dann bleiben von den 200 € Freibetrag nur 25 € übrig, und diese werden dann vom Minijob abgezogen als Grundfreibetrag und die 20 %. Das heisst, in dem Fall fällt dann das Einkommen höher aus, und man bekommt weniger Alg II. Zudem sollte man den Bescheid genau überprüfen.Bei einer Bekannte wurde einfach so das Minuszeichen vergessen, das heisst ihr Ehrenamt (100 €) wurde voll angerechnet. Somit hat der Jobceenter 1200 € einbehalten. Und das lief nun schon 5 Jahre so. Wurde zufällig festgestellt. Zwischenzeitlich kann man nur für 1 Jahr rückfordern in einem Überprüfungsantrag. Somit hat das Jobcenter 4800 € kassiert, die somit weg sind. Ein Schelm der Böses dabei denkt.

Du brauchst Dir keine Sorgen zu machen, eine ehrenamtliche Tätigkeit,mit der Du 175 Euro im Monat verdienst, fällt unter den Übungsleiterfreibetrag und Du kannst somit dazu einen 450-Euro-Job ausüben. Bei Deinem Ehrenamt fällt somit keine Lohnsteuer an, und beim 450-Euro-Job kann der Arbeitgeber die pauschale Versteuerung mit 2 % wählen, meist zahlt der Chef dann auch die Steuern, aber er kann sie auch an den Arbeitnehmer abwälzen.

Hallo kleks, ja das geht, Du kannst eine normale geringfügige Beschäftigung (ab 1.1.13) mit 450 Euro monatlich ausüben und dazu noch die Übungsleitertätigkeit mit 2100 Euro im Jahr, die ist steuer- und sozialversicherungsfrei. Du solltest aber aufpassen, daß hier nicht mehr als die steuerfreie Pauschale gezahlt wird,. Übrigens wurde diese Grenze vor kurzer Zeit rückwirkend ab 1..1.13 auf monatlich 200 Euro angehoben. Keine Sorge, Du wirst hier keine Nachteile beim 450-Euro-Job haben, ich würde Dir aber raten, Deinen Arbeitgeber über diese Übungsleitertätigkeit in Kenntnis zu setzen. Ich seh grade, habe die Frage schon mal beantwortet, aber hier hab ich noch die Änderung beim Übungsleiterfreibetrag angebracht.

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