Darf ich einem Ehrenamt mit Aufwandsentschäd. neben meinem 400 EUR -Job nachgehen?

1 Antwort

so, ich habe festgestellt, das man schon ein Manko hat beim Minijob wenn man ehrenamtlich tätig ist.Vor 2011 war das Ehrenamt nicht anrechenbar. Nun ist es Einkommen. Der 100 € Grundfreibetrag den man früher beim Minijob frei hatte, dieser ist nun im Freibetrag für Ehrenamt integriert. Das heisst für 100 € Ehrenamt, hat man nun zwar 200 € Freibetrag, damit wären 100 € übrig und somit verfügbar für Minijob, und die 20 % die einem zusätzlich zustehen. Aber ....erhält man 175 € Aufwandsentschädigung, dann bleiben von den 200 € Freibetrag nur 25 € übrig, und diese werden dann vom Minijob abgezogen als Grundfreibetrag und die 20 %. Das heisst, in dem Fall fällt dann das Einkommen höher aus, und man bekommt weniger Alg II. Zudem sollte man den Bescheid genau überprüfen.Bei einer Bekannte wurde einfach so das Minuszeichen vergessen, das heisst ihr Ehrenamt (100 €) wurde voll angerechnet. Somit hat der Jobceenter 1200 € einbehalten. Und das lief nun schon 5 Jahre so. Wurde zufällig festgestellt. Zwischenzeitlich kann man nur für 1 Jahr rückfordern in einem Überprüfungsantrag. Somit hat das Jobcenter 4800 € kassiert, die somit weg sind. Ein Schelm der Böses dabei denkt.

Steuerfreie Aufwandsentschädigung + 400-Euro-Job + Saisonaler Job?

Hallo,

meine 17-jährige Tochter hat ihr FSJ vorzeitig beendet, und betreut jetzt noch 1-2 mal/Woche ein behindertes Kind im Rahmen des sog. Übungsleiterfreibetrages bis 2.100 Euro im Jahr. Bis zu ihrem evtl. Ausbildungs- oder Schulbeginn im September möchte sie noch mehr Jobs annehmen.

Meine Fragen:

Kann sie zu dieser steuerfreien Aufwandsentschädigung außer einem 400-Euro-Job auch noch eine kurzfristige Beschäftigung für die Saison annehmen z. B. an Spargel- oder Erdbeer-Verkaufsständen?

Falls sie die Wahl hat, ist eine kurzfristige, saisonale Beschäftigung sinnvoller als ein 400-Euro-Job?

Muss sie nachträglich versteuern oder Sozialabgaben abführen, falls sie ab September eine betriebliche Ausbildung beginnt?

Über eine verständliche, ausführliche Antwort würde ich mich sehr freuen.

Freundliche Grüße

Ursula

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Student mit 2 Nebenjobs mit über 400 €/Monat

Hallo,

ich habe zurzeit zwei Nebenjobs mit sehr unregelmäßigen Einkommen.

Wie melde ich mich am geschicktesten bei meinen Arbeitgebern an?

Der eine Job ist beim Fernsehen, da verdiene ich zwischen 200-600 €/Monat. Ich bin dort in der Personengruppe 106 gemeldet, als Werkstudent.

Der zweite Job ist in der Gastronomie, dort verdiene ich zwischen 150-500 €/Monat. Die Arbeitszeit ist meist nachts oder an Wochenenden. Bisher war ich als geringfügig entlohnter Beschäftigter (Personengruppe 109) angemeldet. Da ich aber ab und zu über die 400 € komme, wurde mein Status in sozialversicherungspflichtiger Beschäftigter umgewandelt (Personengruppe 101).

1.) Kommt es bei einer geringfügigen Beschäftigung auf die Jahressumme an?

2.) Kann ich bei beiden Jobs als Werkstudent angemeldet sein?

3.) Darf ich mehr als 20 h/Woche arbeiten, da die Arbeit in der Gastronomie nachts stattfindet?

Danke im Voraus nils

Zu meiner Person: Ich bin als ordentlicher Studierender eingeschrieben, 32 Jahre alt, privat versichert.

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Erwerbsunfähigkeit und Zuverdienst?

Aus den Antworten auf eine andere Frage hier habe ich gelernt, dass auch der Bezieher einer EU-Rente etwas hinzuverdienen darf, bis zu 400 Euro sogar ohne Anrechnung auf die Rente.

Schön für ihn.

Nun gibt es ja Renten wegen Erwerbsminderung, wegen voller Erwerbsminderung und wegen Erwerbsunfähigkeit.

Angesehen davon, dass mir der Unterschied zwischen "voller EM" und "EU" schon ein Rätsel ist, verstehe ich nicht, wie jemand, der erwerbsUNFÄHIG ist, überhaupt einen Nebenverdienst haben kann.

"Erwerbsunfähig" bedeutet doch, dass der Betreffende unfähig ist, einer Erwerbstätigkeit nachzugehen - egal welcher Art.

Wie kann er denn da überhaupt einer (bezahlten) Nebentätigkeit nachgehen?

Beweist er damit nicht eigentlich, dass er keineswegs erwerbsunfähig, sondern allenfalls "erwerbsgemindert" ist?

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Werkstudentenjob max. 400€ und Tutor (<2100€, Übungsleiterpauschale jährllich)

Hallo,

habe seit Anfang Juni einen Werkstudentenjob/Wissenschaftliche Hilfskraft mit einem Monatsverdienst von max. 400€. Mir wurde nun ein Job als Tutor an der Hochschule angeboten (Aufwandsentschädigung nach §3 Nr. 26 EStG) der weit mehr als 2100€ im Jahr beträgt. Ich habe nun schon in Erfahrung bringen können das diese Konstellation am BAföG Bezug und Steuerlich nichts ausmacht, d.h. keine BAföG Kürzung und auch keine Steuern zu zahlen. Doch wie sieht es hier mit der Krankenkasse und der Rentenversicherung aus? Bin in einer Studentenversicherung, alles zusammen ca. 80€/mtl. Was bei den 400€ als Werkstudent auch kein Problem ist. Werden hier die "Einkünfte" (sind ja eigentlich keine da es sich um eine Aufwandsentschädigung handelt) auf die Kranken- bzw. Pflegeversicherung angerechnet? Danke schonmal an alle die sich die Mühe machen mir zu Antworten.

Viele Grüße

Thomas

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