Wie läuft es bei einem beruflich bedingten Umzug mit den Umzugskosten, gibt es hier eine Umzugskostenpauschale?

2 Antworten

Wäre es nicht günstiger den Lebensmittelpunkt dort beizubehalten, wo du nicht arbeitest? Dann könnten Wochenendheimfahrten geltend gemacht werden, da kommen sicher einige KM zustande. Steuerlich ist der Umstand immer günstig, weit vom Arbeitsort weg seinen Lebensmittelpunkt zu haben und Steuern spart man letztendlich durch steuergünstige Umstände, die man zum Teil auch selbst schaffen kann.

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Naja weiss nicht ob 2 Wohnungen beizubehalten gerade günstig ist. Wohne 500  km von Hamburg entfernt und die Hamburger Mieten sind für eine Wohnung gesalzen. 2 Wohnungen als alleinstehender bezahlen, da bleibt ja kaum was übrig.Und so kommen wir auch ein wenig vom Thema ab:-)

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Hallo,

- alles was du per Beleg nachweisen kannst ist schon mal ein Posten

- alles was nicht belegt werden kann dafür ist die Pauschale, der zweite  

  Posten

beides zusammen sind die abzugsfähigen Werbungskosten für den berufsbedingten Umzug ( Einkommensteuererklärung )

http://www.finanztip.de/umzugskosten/

Doppelte Haushaltsführung - Zweitwohnung in Form einer WG am Arbeitsort?

Aktuell besteht für mich eine doppelte Haushaltsführung am Arbeitsort In Düsseldorf. Nun möchte ich in Kürze zusammen mit meiner Freundin eine neue Wohnung in Düsseldorf beziehen? Welchen Einfluß hat das auf die Doppelte Haushaltsführung? Ich schätze mal, dass ich nur die Hälfte der Wohnungsmiete steuerlich absetzen kann und Nebenkosten auch nur zur Hälfte. Die Wohnung wird 66 m² groß sein, also größer als die 60 m², die das Finanzamt bei DHF akzeptiert. Oder spielt das in meinem Fall keine Rolle, weil sich die Kosten ja auf 2 Personen verteilen. Wie sieht das bei der Anschaffung von Haushaltsgegenständen aus, die ich bei DHF absetzen kann? Kann ich da einfach alles auf meinen Namen kaufen und steuerlich absetzen? Der Umzug ist bei mir in jedem Fall nicht beruflich bedingt, da sich mein Arbeitsweg durch den Umzug etwas verlängert. Kann meine Freundin die vollen Umzugskosten bei Ihrer Steuererklärung absetzen oder nur 50 % (sie zieht nämlich von Dortmund nach Düsseldorf an Ihren neuen Arbeitsort) ? Und noch was: Wer im Mietvertrag steht, ist egal?

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Erwerb einer Eigentumswohnung in Berlin ausschließlich zur gelegentlichen Eigennutzung durch mich als Steuerausländer?

Ich lebe seit Jahrzehnten in den USA und habe doppelte Staatsbürgerschaft (deutsch/amerikanisch). Meine Einkünfte beziehe ich nur in den USA, bin also in Deutschland Steuerausländer. Nach dem Tod meiner Mutter verkaufte ich voriges Jahr das von ihr ererbte Haus (was steuerlich problemlos war, da der Erlös in beiden Ländern unter den jeweiligen Erbschaftsfreibeträgen lag).

Ich möchte diesen Betrag nun in eine Eigentumswohnung in Berlin investieren, diese jedoch auf keinen Fall vermieten, sondern lediglich zur gelegentlichen Eigennutzung (ein bis drei Monate im Jahr) zur Verfügung haben, während ich meinen bisherigen Wohnsitz in den USA beibehalte. (Ich bin seit kurzem im Ruhestand.)

Eine Anmeldung als Zweitwohnung wäre nicht möglich, da ich in Deutschland keine Erstwohnung habe. Und eine Anmeldung als Hauptwohnung wäre für mich als deutschen Staatsbürger zwar per se problemlos, würde mich allerdings gleichzeitig auch in Deutschland mit meinem Gesamteinkommen steuerpflichtig machen und trotz Doppelbesteuerungsabkommen meine Situation unnötig verkomplizieren. (Wie gesagt, mein Einkommen stammt ausschließlich aus amerikanischen Quellen.)

Frage: Geriete ich mit einer nur gelegentlich selbstgenutzten, doch nie untervermieteten -- also neun bis elf Monate im Jahr leerstehenden -- Berliner Eigentumswohnung evtl. in behördlichen Konflikt wegen "Zweckentfremdung"?

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Umzugskosten als Ehepaar steuerlich ansetzen

meine Frau und ich planen einen Umzug. Ich bin Freiberufler, sie angestellt. Ich habe mein Büro in unserer derzeitige Wohnung, sie pendelt jeden Tag 100 km (einfache Distanz).

Weil meine Frau mind. 2,5h pro Tag mit der Pendelei 'beschäftigt' ist, werden wir umziehen. Die bisherigen Objekte liegen zwischen 5 und 50 km von der Arbeitsstätte meiner Frau.

Wir wollen die Kosten für den Umzug steuerlich geltend machen. Gibt es Fehler, die man vermeiden sollte? Steuerlich sind wir gemeinsam veranlagt, keine getrennte Steuererklärung.

  • spielt es eine Rolle, dass ich eigentlich nicht umziehen müsste aus beruflichen Gründen?
  • kann man die Kosten auch ansetzen, wenn wir "nur" 50 km näher an die Arbeitsstelle ziehen?
  • Maklergebühren werden wohl anfallen: Rechnung auf wen? Egal, meine Frau, mich?
  • Fahrten zu Besichtigungsterminen steuerlich relevant?

Was sollte man beachten? Was kann man ansetzen?

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Umzugskostenpauschale - Nachweise!?

Hallo Zusammen,

ich bin 2017 aus beruflichen Gründen umgezogen (d.h. Arbeitgeberwechsel zwecks besserer Konditionen/Nähe zu meiner Heimat/Familie, etc.) und habe das in meiner Einkommensteuererklärung für 2017 geltend gemacht. Ich muss dazu sagen, dass ich im Thema Einkommensteuererklärung ein Neuling bin.

Der Umzug, natürlich aus Kostengründen, verlief in Eigenleistung (d.h. mit Freunden und Bekannten als Umzugshelfern, einem von privat geliehenen Transporter, etc.) - die Einzelnachweise sind also leider überschaubar.

Nun habe ich Antwort vom Finanzamt erhalten:

"zur Bearbeitung ihrer Steuererklärung benötige ich noch folgende Unterlagen bzw. Angaben: Nachweise der beruflich veranlassten Umzugskosten".

Und leider verstehe ich die Frage nicht. Ich habe jetzt 1h recherchiert und in quasi allen Artikeln zu diesem Thema steht: Wenn man keine Nachweise/Belege ansetzt (oder zur Vereinfachung möchte), kann man eine Umzugskostenpauschale in den Werbungskosten geltend machen. Hierbei muss ich keine Einzelnachweise erbringen (sonst hätte ich die Einzelnachweise geltend machen können, nicht den Pauschbetrag).

Was genau erwartet das Finanzamt nun von mir? Verstehe ich die Frage ggf. falsch, und ich soll die Gründe für meinen beruflich bedingten Umzug aufzählen? Oder ggf. nur eine Erklärung, welche Kosten ich getragen habe, die ich aber nicht nachweisen kann (z.B. Sprit- und Benzinkosten, Trinkgeld und Verpflegung für Helfer, Ausbesserungsarbeiten in der alten Wohnung, etc.)? "Glaubt" das Finanzamt nicht, dass ich umgezogen bin und soll Nachweise in Form von Arbeitsvertrag o.ä. nachweisen (was ja kein Sinn macht - habe ja Lohnsteuerjahresbescheide mitaufgeführt - da ist das ja zu erkennen).

Hat jemand eine Idee, was genau von mir nun gefordert wird bzw. warum? Vielen Dank!

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Kind ist wegen Vermögensfreibetrag-Überschreitung nicht mehr in ALG2-BG

Vor ein paar Wochen habe ich zu einer Frage, die ich zu diesem Thema gestellt hatte, eine Antwort erhalten, aus der ich nicht so ganz schlau werde.

Und zwar geht es darum, dass mein Mann und ich so gut wie gar kein Vermögen haben, also die uns zustehenden Freibeträge weit unterschreiten, dafür unser Sohn aber Vermögen in Höhe etwa des doppelten Freibetrages hat und deshalb keine Leistung bekommt. Sowohl sein Lebensunterhalt als auch die Kosten der Unterkunft müssen daher von diesem Geld bestritten werden bis der Freibetrag erreicht bzw. unterschritten ist.

ALG 2 für uns als Eltern wurde also gewährt, für das Kind aber nicht, da das Kindesvermögen nicht "in einen Topf" mit dem der anderen BG-Mitglieder geworfen werden darf.

Und hier besagte Antwort:

"Einen Tipp noch zum Freibetrag -- in den 3850,- ist die Vorsorgepauschale von 750,- Euro mit eingerechnet, ihr könnt von seinem "Vermögen" jeweils 750,- Euro für euch mit berechnen!! Diese Vorsorgepauschale ist der einzige Betrag, der verschiebbar ist, d.h. auch anderen Mitgliedern der BG zugerechnet werden kann. Auf diese Weise bleibt euch evtl. 1500,- Euro mehr vom Vermögen eures Sohnes erhalten."

Ich hatte dazu Folgendes zurückgefragt, aber leider keine Antwort erhalten:

"Der Tipp bezüglich des Freibetrages ist mir vollkommen neu. Wüsste gern noch, wo das so steht (also worauf genau man sich da berufen kann). Ich hab's auch nicht so ganz verstanden, wie das gemeint ist. Dass die 750 € zum Grundfreibetrag von 3.100 € dazukommen ist mir bekannt. Heißt das dann, dass von dem über 3.850 € hinausgehenden "Vermögen" unseres Sohnes insgesamt 1.500 € auf meinen Mann und mich als UNSERE Vorsorgepauschalen übertragen werden können und diese somit SEIN angerechnetes Vermögen verrringern? Und wenn dem so ist: Muss das tatsächlich vollzogen - also auf unsere Sparbücher o. ä. überwiesen - werden oder wird das nur so "gerechnet"?"

Kann mir hier vielleicht doch noch jemand weiterhelfen?

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