Als Miteigentümer und Hausverwalter Steuern zahlen?

1 Antwort

EUR 750 p.a. sind sicher eher mit einem Ehrenamt zu vergleichen, als mit einem gewerblichen Vorgehen, das eine Gewinnerzielungsabsicht beinhaltet. Du bietest das ja auch nicht am Markt für andere an, sondern es betrifft nur das eigene Haus.

Die Einkünfte sind natürlich anzugeben, aber ich würde es als Aufwandsentschädigung einer ehrenamtlichen Tätigkeit, nämlich der Hausverwaltung in der Eigentümergemeinschaft, der Du selbst angehörst, sehen. Damit wären sie bis EUR 500 steuerfrei. Dies gilt allerdings nach Abzug von Werbungskosten, d.h. hast Du Portoausgaben, Telefonkosten, Büromaterialkosten, Abschreibung eines PCs, Fahrtkosten, ... so wäre dies von den EUR 750 abzuziehen.

Was genau nun an Steuern anfällt, hängt natürlich von Deinen übrigen Einkünften ab.

Mal sehen, was EnnoBecker dazu meint :-)

Danke für die Antwort Gandalf, das hat mich auf die richtige Spur gebracht, in welche Richtung ich das ansetzten soll, sprich einfach bei Steuererklärung (die ich selber mache) den Betrag angeben. Habe heute beim Finanzamt mal auf gut Glück angerufen und von einer netten Mitarbeiterin eine Antwort auf meine Frage bekommen. Da es ein geringer Verdienst ist, soll ich den Betrag einfach bei der Steuererklärung am Ende des Jahres mit angeben und dann wie Gandalf schon richtig sagte, die Werbungskosten geltend machen oder eine Pauschale von 10 % nehmen und rest wird versteuert. Damit kann ich gut leben. Werde einfach das Geld was ich bekomme bei 1000 Euro ansetzten als Hausverwaltung um wiederrum auf etwa 750 Euro Netto zu kommen, da sollten die Miteigentümer nichts gegen haben. Es ist glaube ich in aller Interesse, wenn ich das Geld ordnungsgemäß versteuer, falls das Finanzamt mal nachhackt.

Jetzt komme ich aber zu der zweiten nicht unwichtigen Frage: wir haben eine Person, die dann im Garten aushelfen wird und der dann von mir bezahlt wird, jetzt ist die Frage, muss er einfach sein verdientes Geld genauso versteuern wie ich oder wie läuft das?

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2 freie Waschmaschinenanschlüsse im Keller vorhanden, Vermieter will neuen montieren & Kosten teilen

Hallo Hallo,

folgendes Problem: vor einigen Wochen habe ich eine Waschmaschine geerbt/geschenkt bekommen. Sie steht bereits im Keller & ich habe direkt meinem Vermieter Bescheid gegeben. Dieser meinte dann, es müsse eine neue "Leitung" (seine Worte) gelegt werden, was mMn Quatscht ist, da insgesamt 3 Wasseranschlüsse (inkl. Zähler) vorhanden sind und nur eine weitere Mietpartei dort ihre Waschmaschine stehen hat (ich habe eine der kleinsten Wohnungen im Haus und schätze, dass die anderen 12 Parteien ihre Maschinen in den Wohnung haben). Steckdosen sind auch mehrere vorhanden, die alle einzeln abgeschlossen sind.

Mein Lösungsvorschlag: ich bekomme den Schlüssel für die Steckdose, die meiner Wohnung zugeteilt ist und schließe meine Maschine an einen der freien Anschlüsse an. Um meinen Wasserverbrauch zu ermitteln, rechnet man dann einfach den Stand des Zählers in meiner Wohnung und des Zählers an der Waschmaschine zusammen und gut ist. Der Vermieter meinte jedoch, das müsse mit der Hausverwaltung und den anderen Eigentümern abgeklärt werden. Heute bekam ich die E-Mail von ihm, dass er nun die Genehmigung hätte, einen neuen Anschluss verlegen zu lassen. Dazu müsste noch ein Zähler installiert werden und ob ich damit einverstanden wäre, wenn wir die Kosten 50/50 aufteilen würden. Habe jetzt erst mal gesagt, dass ich gern einen verbindlichen Kostenvoranschlag hätte (ich kauf ja nu nicht die Katze im Sack -.-), bin aber eigentlich überhaupt nicht damit einverstanden und überlege, ob ich nicht mal selbst bei der Hausverwaltung anrufen soll...

Frage nun: Kann es tatsächlich sein, dass die Anschlüsse im Keller zu bestimmten Wohnungen gehören? Warum sind dann extra Wasserzähler daran installiert? 50% der Kosten zu übernehmen finde ich auch ein wenig überzogen, da ich nicht vorhabe, ewig hier zu wohnen & ich kann ja später dann schlecht vom Nachmieter Geld dafür verlangen...

(Im Mietvertrag steht nichts von einem WaMa-Anschluss und auch nichts von Waschräumen im Keller, lediglich von "Gemeinschaftsräumen", die von allen Mieter*innen genutzt werden können. Der Vermieter hatte mir den Raum bei der Schlüsselübergabe gezeigt, da ich zu dem Zeitpunkt aber keine WaMa hatte und auch nicht vorhatte, eine anzuschaffen, haben wir das Thema ausgelassen.... Schande über mein Haupt, eigentlich sichere ich mich nämlich immer in allem ab...)

Vielen lieben Dank schon mal im Voraus!

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Was kann man machen, wenn der Hausveralter untätig bleibt?

in meiner Wohnung im Obersten Etage sind an mehreren Stellen Feuchtigkeit und Schimmel aufgetreten. Ich habe einen Handwerker beauftragt und er hat sehr hohe Feuchtigkeit in der Wand und in der Decke gemessen und eine Ursache in der Wohnung ausgeschlossen. Die Wand ist richtig nass. Er vermutet, dass das gesammelte Regenwasser auf dem Dachboden den Schaden verursacht. Ich habe den Hausveralter schriftlich gebetten, dringend einen Dachdecker/Handwerker zu beauftragen, um die Schäden auf dem Dachboden und in meiner Wohnung zu reparieren. Er reagiert darauf aber nicht.

Das gleiche war in 2013 in einer Nachbarwohnung passiert. Der Hausverwalter blieb untätig und der Eigentümer sollte die Schaden am Dach (gebrochene Ziegel) und in seiner Wohnung selbst reparieren. Bei der EV hat der HV gesagt, dass es keinen Beschluss dafür gab, Und aus seiner Sicht kein Notfall, deswegen ist er nicht tätig geworden! Die WEG hat auch den Schadenersatz abgelehnt, weil sie nicht nachvollziehen konnten! Normalerweise findet die EV bei uns im Dezember statt. Ich kann nicht bis Dez abwarten, bis ein Beschluss vorliegt. Mein Mieter hat bereits mit Mitminderung gedroht. Was soll ich in diesem Fall machen, wenn der Hausverwalter weiterhin untätig bleibt?

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Handwerkerrechnung bei Auftragsvergabe ohne Kostenvoranschlag

Liebes Forum,

ich würde mich über einen Rat oder eine Meinung zu einer Handwerkerrechnung freuen. In unserer Wohnanlage sind gesetzlich vorgeschriebene Wärmemengenzähler in die zentrale Warmwasserbereitung eingebaut worden.

Der Hausverwalter hat in der Annahme, daß es sich um eine "kleine Maßnahme" in der Größenordnung von EUR 500,- handelt, den Auftrag ohne Kostenvoranschlag an eine Handwerksfirma vergeben. Diese hat nun im Zuge der Arbeiten Teile der Heizungsanlage (Zulaufrohre etc.) erneuert, und uns eine Rechnung über EUR 5000,- präsentiert.

Auf die Frage hin, ob es nicht angemessen gewesen wäre, die Hausverwaltung oder die Hausgemeinschaft darüber zu informieren, daß voraussichtlich eine Rechnung über mehrere tausend Euro entstehen würde, hat der Handwerker sinngemäß geantwortet: "wenn niemand nach einem Kostenvoranschlag fragt, macht er auch keinen".

Daran, daß die berechneten Arbeiten durchgeführt wurden, gibt es keinen Zweifel. Allerdings war zum Zeitpunkt der Arbeiten bereits eine komplette Erneuerung der Heizungsanlage in der Diskussion, welche etwa EUR 10.000 kosten würde. Die Arbeiten an der alten Anlage für über 5.000 Euro waren demnach eine vollkommen sinnlose Investition.

Trägt Ihrer/Eurer Meinung nach der Handwerker oder die Verwaltung eine Mitschuld an dieser ärgerlichen Situation, und kann einer der beiden dafür belangt werden? Vielen Dank für alle Ratschläge!

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Muss ein Hausverwalter die Portokosten für Einschreiben an Mieter wegen Mieterhöhung übernehm,

muss ein Hausverwalter, der im Auftrag des Vermieters einen Einschreibebrief an einen Mieter schreibt, die Portokosten übernehmen oder kann er sie dem Vermieter in Rechnung stellen?

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Sozialversicherung bei freiberuflicher Arbeit in Deutschland und Wohnsitz im EU-Ausland

Hallo,

Ich bin Deutscher und arbeite seit vielen Jahren als Angestellter in Schweden. Nun möchte ich als Software-Ingenieur freiberuflich in Deutschland tätig sein. Die Arbeit ist für 6 - 18 Monate zu 100 % vor Ort beim Auftraggeber in Deutschland. Ich wäre also minimal 6 Monate in Deutschland. Meinen Wohnsitz in Schweden möchte ich nicht aufgeben, weil ich hier ein Haus besitze.

Hier meine Fragen: Ab wann muss ich mich in Deutschland anmelden? Oder könnte ich so lange in Schweden offiziell wohnen bleiben. Steuern müsste ich in Deutschland bezahlen, da ich mich mehr als 183 dort aufhalte.

Für eine Anmeldung in Deutschland benötige ich eine deutsche Krankenkasse und müßte mich dazu vom schwedischen Sozialsystem abmelden. Dafür benötige ich einen Schein E-104, den ich allerdings erst 8-12 Wochen nach meiner Abmeldung in Schweden erhalte. Ich kann mich also so lange nicht bei der deutschen Krankenkasse anmelden. Wenn es nur für 6 Monate ist (was man vorher natürlich nicht wissen kann), lohnt sich dieser Aufwand doch kaum.

Einen Schein A1, scheine ich auch nicht beantragen zu können, da ich bisher noch nicht als Freiberufler tätig war.

Vielen Dank für die Antwort

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Steuern zahlen bei einmaliger Tätigkeit

Hallo Ich bin eine Privat Person und im normalen Beschäftigungsverhältnis.

Ich habe einen Auftag im Wert von 13000 Euro angenommen und muss nun die Rechung schreiben, ich habe mir allerdings vorher keine Gedanken drüber gemacht ob ich Steuern dafür zahlen muss, oder ein Gewerbe anmelden muss..... Es handelt sich nur um eine Einmalige Sache... vllt kann mir jemand helfen....

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