Wer zahlt die Grundsteuer beim Immobilienerwerb?

Hallo zusammen, ich habe eine Wohnung im Oktober 2016 gekauft. Im Kaufvertrag zu das Tema steht folgendes: Kosten und Steuern 1. Die Kosten dieses Vertrages, seiner Ausfertigung und seines Vollzuges, etwaige Gebühren für die Hinterlegung des Kaufpreises auf Notaranderkonto, die Kosten etwa erforderlicher Genehmigungen und Bescheinigungen, die Katasterfortführungsgebühr, die Gerichtskosten sowie die Grunderwerbsteuer trägt der Käufer. und Für Kosten und Steuern haften die Vertragschließenden als Gesamtschuldner. Die im Vertrag vereinbarte Kostenverteilung gilt nur im Innenverhältnis zwischen ihnen.

Daher vereinbaren die Vertragsparteien Folgendes: Ab dem Tage des Besitzübergangs treffen den Käufer im Innenverhältnis zum Verkäufer alle Rechte und Pflichten gegenüber der Wohnungseigentümergemeinschaft. Die Hausgeldabrechnung für das Wirtschaftsjahr soll in der Weise erfolgen, dass der Tag der Besitzübergabe auch als Stichtag gilt. Nachzahlungen für die Zeit davor gehen zulasten des Verkäufers, für die Zeit danach zulasten des Käufers; entsprechendes gilt für etwaige Guthaben. Die Beteiligten haben selbst für den Ausgleich zu sorgen.

Ab Oktober habe ich sämtliche Gebühren übernommen. Der Vorbesitzer fordert auch noch von mir die Grundsteuer anteilig für 3 Monate. Ich sehe aber nicht, wo steht was über Grundsteuer. Jeder Eigentümer im Haus zahlt die Grundsteuer direkt an Finanzamt. Oder habe ich was übersehen oder nicht richtig verstanden ?????? 

Vielen Dank im Voraus. MfG

Grundsteuer Immobilien Immobilienkauf Steuern wohnung Wohnungskauf
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Im Haus sind satt 2 Mietwohnungen jetzt 3 vorhanden, ändern sich die Jahressteuer?

In einem umgebauten Ex-Bauernhof sind zwei Wohnungen vermietet, jetzt hat der Hausbesitzer eine weitere Wohnung eingebaut, welche er inoffiziell ca. 150 Tage im Jahr bewohnt, Die Nebenkosten an Wasser, Müll, Gewerbesteuer, Versicherung und alle Nebenkosten werden zu 100 % von den Mietern der beiden vermieteten Wohnungen bezahlt, und er hat auch keinen eigenen Stromzähler, und ist angeblich nicht am Warmwasser und der Zentralheizung angeschlossen, was zu bezweifeln ist. Auch ist das Dach mit Fotovoltiak-Anlage ausgestattet, die an seine Tochter vermietet ist. Am Haus ist ein sehr großer Stadel - der zu 80% vom Hausbesitzer zum Lagern von alten Dingen und Baustoffen benutzt wird. Bei der Grünfläche am Haus sind zwei Bauparzellen enthalten, die bereits erschlossen sind. Da die Mieter über die Nebenkosten Versicherung und die Grundsteuer für alles bezahlen müssen, stellen sich hier für uns 5 Fragen:

1) Ist die Grundsteuer höher, wenn es offiziell wird, daß sich im Haus anstatt der zwei, nunmehr 3 bewohnte Wohnungen befinden? 2) Müssen wir die Mieter die Grundsteuer der beiden erschlossenen Bauparzellen überhaupt bezahlen, nachdem selbige von uns nicht genutzt werden? 3) Wie verhält es sich mit den Jahreskosten für die Versicherung, nachdem der Besitzer 80% der Nutzfläche und eine eigene - inoffizielle- Einliegerwohnung und die Fotovoltaikanlage für sich selbst nutzt? ( die gelagerten Dinge des Hausbesitzers ist altes Heu und Stroh, Holz, Farben/Lacke, Fahrzeuge und Baumaterialien und weitere feuertechnisch bedenkliche Gegenstände) 4) In wie weit ist es per Gemeinde-Ordnung hier in Niederbayern bedenklich, dass der Hausbesitzer das o.g.Haus zum Teil inoffiziell bewohnt, als Lager für die Baustoffe und Mobiliar von seinem Hotel und von seinen anderen Miethäusern in Oberbayern benutzt. In der Gemeinde auch regelmäßig seinen Gewerbemüll / Sperrmüll aus den Hotels in Urlaubsorten mit Anhänger mitbringt, hier einlagert und auch regelmäßig im Ort entsorgt, obwohl er hier weder selbst, noch per Gewerbe gemeldet ist. Die Haushaltssperrmüll-Annahmestelle hier im Ort ist preisgünstig, im Gegensatz zu denen in den oberbayerischen Fremdenverkehrsorten wo er offiziell wohnt und auch seine Hotelbetriebe und Mietshäuser hat.

Grundsteuer Komunalabgaben
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Nebenkosten für kleines Haus?!? Brauche dringend Hilfe!

Hallo!

Wir haben großes Interesse an einem Eigenheim und nun endlich auch ein passendes gefunden. Da es nun an die Finanzierung geht müssen wir natürlich kalkulieren, was wir monatlich abbezahlen können. Leider kenne ich mich mit den Nebenkosten so gar nicht aus und brauche ganz dringend Hilfe!
Das Grundstück ist nicht größer als 160 qm und das Haus hat 100 qm. Es gibt auch einen Energieausweis zu dem Haus, welches im normalen Bereich liegt. Es steht nur drauf, dass man die Decke etwas besser dämmen könnte, was wir aber vor haben neu zu machen. Des weiteren benötigen wir kein Gas o.Ä da wir mit Nachtspeicheröfen (neuerdings heißen die auch Marmorheizung, wollen wir unbedingt darauf umrüsten) heizen. Auch hat das Haus einen neuen Anschluss für einen Holzofen...da sind wir am überlegen, ob wir einen installieren sollen.

Alles in allem weiß ich durch den Verkäufer, dass sich die Grundsteuer bei dem Haus auf 50€ belaufen. Der älterer Herr, der im Haus wohnte, beheizte die Räume noch mit den ganz alten Nachtspeicheröfen. Er kam auf eine monatliche Belastung von 113€ vom Strom her.

Wir sind zwei Personen und das Haus steht in einem kleinen Ort in Rheinland-Pfalz nähe Kirchheimbolanden.

Berechnen würde ich zuerst mal folgendes: Grundsteuer: 50€ im Jahr Strom: 160€ im Monat Wasser/Abwasser: ??? Schornsteinfeger: ??? (70€ jährlich?) Müll: ??? Versicherung: ??? (Mein Vater zahlt glaube ich 25€ mtl. Für eine Art Komplettpaket)

Hab ich noch einen wichtigen Punkt vergessen? Was zahlt ihr ab, wenn ich fragen darf?

Ich bedanke mich vielmals für eure Antworten, uns wäre damit sehr geholfen!! :)

Grundsteuer Grundstück Haus Hausrat kosten Nebenkosten Steuern Eigenheim
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Kann jemand was zu dem sagen?

die Grundsteuer steht derzeit auf dem Prüfstand des Bundesverfassungsgerichts. Nach Einschätzung von Experten ist es gut möglich, dass die geltende Regelung und damit die rechtliche Basis für die Grundsteuer entfällt. Je nachdem, was das Bundesverfassungsgericht in diesem Fall als Übergangsregelung bestimmt, kann das eine Steuerersparnis für Eigenheimbesitzer und Wohnungseigentümer bedeuten. Allerdings: Wer die Chance auf Einsparung der Grundsteuer für 2011 wahren will, muss noch vor dem 31. Dezember 2011 aktiv werden und Antrag auf Aufhebung des Einheitswertbescheides stellen. Der Antrag wird beim Finanzamt – Bewertungsstelle für Grundbesitz und Verkehrssteuern – gestellt, das den Einheitswertbescheid erlassen hat. Ein Formulierungsvorschlag siehe unten. Die Frist ist nur gewahrt, wenn der Antrag bis zum 31. Dezember, 24.00 beim Finanzamt eingegangen ist. Ein Antrag per E-Mail ist nicht möglich. Im Antrag sollten das Aktenzeichen des Verfahrens vor dem Bundesverfassungsgericht (2 BvR 287/11), die Einheitswert-Nummer oder das Aktenzeichen des Einheitswertbescheids angegeben werden. Ist der alte Bescheid nicht mehr aufzufinden, genügt auch die genaue Angabe von Straße, Hausnummer und der Lage der Wohnung im Haus. Es ist damit zu rechnen, dass das Finanzamt den Antrag zurückweist. Dann müssen Sie gegen diesen Bescheid Einspruch einlegen. Folge: Solange das Verfahren beim Bundesverfassungsgericht läuft, muss das Finanzamt mit weiteren Entscheidungen abwarten.

Finanzamt Grundsteuer
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