Kann eine Schenkung eines Baugrundstücks zurückgefordert werden wenn schon ein Haus drauf steht?

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hier ein ähnlicher fall:

Es bliebe die Einrede nach § 529 II BGB, soweit Sie ausserstande wären, das Geschenk herauszugeben, ohne die Ihnen obliegenden Unterhaltspflichten zu gefährden. Wenn Sie also durch Herausgabe des Geldes und daraus resultierender Aufnahme eines Kredites Ihren Unterhaltspflichten gegenüber Ehefrau und unterhaltsberechtigtem Kind nicht mehr nachkommen könnten, so dürfte die Einrede des § 529 II BGB greifen und Sie könnten nicht zur Rückzahlung verpflichtet werden.

DAS ist genau die Frage. Meines Erachtens steht hier nämlich die Unzumutbarkeit gegenüber dem Kind, was neu gebaut hat der Forderung des Sozialamtes gegenüber.

Es müssten zumindest alle Kosten (Abriss altes Haus, Abtragung, neuer Zaun etc. etc.) absetzbar sein vom Grundstückswert was im Endeffekt bei einem Neubau eines kompletten Hauses dann gegen 0 tendieren dürfte und somit das Sozialamt keine Forderung mehr durchsetzen kann. Ich suche auch händeringend nach einem Präzedenzfall.

Also eine Rückgabe wäre hier natürlich unzumutbar, weil das Grundstück natürlich im bebauten Grudnstück untergegangen ist.

Trotzdem wäre es möglich, das man dann zumindest leine Raten für den früheren Schenker fordert.

Mutter hat Bruder Immobilie überschrieben trotz laufender Darlehen?

Die verwitwete Mutter hat 2008 einem Sohn die Immobilie ohne jegliche Gegenleistung überschrieben, in der er seit einigen Jahren zur Miete wohnt.

Es erfolgte nur ein mündliches Versprechen die Schulden zu übernehmen. Die übrigen 3 Geschwister wurden über die Schenkung nicht unterichtet.

Für den Bau dieser Immbolie 2003 wurden von den Eltern Darlehen aufgenommen, welche noch nicht einmal zu einem Viertel bezahlt sind. Außerdem sind auf der neuer Immobilie und auf dem Elternhaus aus den 70ern, welches in der Nachbarschaft von der Mutter bewohnt wird, zur Finanzierung des Baus Grundschulden eingetragen. 2 der Geschwister stehen selbstschuldnerisch für die Absicherung des Immobilienbaus als Bürgen ein.

Der beschenkte Bruder zahlte vormals eine geringe Miete, welche der Mutter zur Deckung der Darlehensraten nicht reichte. Er versprach zur Schenkung die Darlehen und Grundschulden zu übernehmen, was er aber nie anstrebte. Er überwies lediglich die inzwischen nochmal gesenkten Raten. Schuldnerin blieb die Mutter. Durch einen Zufall wurden die anderen Geschwister auf diese Schenkung aufmerksam und drängten nun auf eine Darlehensübernahme durch den Bruder. Die Bausparkasse hat dieses abgelehnt. Auch der Übertragung der Grundschulden vom Elternhaus auf die neue Immobilie wurde von der BSK nicht zugestimmt.

Der Bruder lehnt eine Rückübertragung ab. Die Mutter ist hin und her gerissen, weil sie sich vermeindlich in einer Abhängkeit durch die nachbarschaftliche Wohnsituation mit dem beschenkten Sohn befindet.

Was können die Geschwister (Bürgen) unternehmen um die Mutter zu entlasten und für den Erbfall eine gerechte Lösung zu finden.

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