Kann eine Schenkung eines Baugrundstücks zurückgefordert werden wenn schon ein Haus drauf steht?

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hier ein ähnlicher fall:

Es bliebe die Einrede nach § 529 II BGB, soweit Sie ausserstande wären, das Geschenk herauszugeben, ohne die Ihnen obliegenden Unterhaltspflichten zu gefährden. Wenn Sie also durch Herausgabe des Geldes und daraus resultierender Aufnahme eines Kredites Ihren Unterhaltspflichten gegenüber Ehefrau und unterhaltsberechtigtem Kind nicht mehr nachkommen könnten, so dürfte die Einrede des § 529 II BGB greifen und Sie könnten nicht zur Rückzahlung verpflichtet werden.

DAS ist genau die Frage. Meines Erachtens steht hier nämlich die Unzumutbarkeit gegenüber dem Kind, was neu gebaut hat der Forderung des Sozialamtes gegenüber.

Es müssten zumindest alle Kosten (Abriss altes Haus, Abtragung, neuer Zaun etc. etc.) absetzbar sein vom Grundstückswert was im Endeffekt bei einem Neubau eines kompletten Hauses dann gegen 0 tendieren dürfte und somit das Sozialamt keine Forderung mehr durchsetzen kann. Ich suche auch händeringend nach einem Präzedenzfall.

Also eine Rückgabe wäre hier natürlich unzumutbar, weil das Grundstück natürlich im bebauten Grudnstück untergegangen ist.

Trotzdem wäre es möglich, das man dann zumindest leine Raten für den früheren Schenker fordert.

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