Hallo, das ist natürlich sehr von dem Angebot der jetzigen Bank abhängig. In der Regel läuft es folgendermaßen ab. Fragt ein Bestandskunde bei der eigenen Bank an, erhält er per se zunächst einen Aufschlag von ca. 0,2 - 0,4 % auf die Bestkonditionen, die ein Neukunde erhalten würde. Auch bei den Forwardaufschlägen langen die Banken bei Bestandskunden mehr zu, als bei Neukunden. Herr Solya hat Recht, dass Banken die im nationalen Vergleich stehen, von 0,01 % bis 0,02 % Forwardaufschlag pro Monat Verlängerung der bereitstellungszinsfreien Zeit verlangen. Die ersten 6 bis 12 Monate gibt es meistens kostenlos. Bei Hausbanken kommt es durchaus aber auch vor, dass bei Bestandskunden ein Aufschlag von bis zu 0,06 % verlangt wird. Ist man bei solch einer Bank, dann rechnet sich ein Forwarddarlehen nicht. Bemüht man jedoch einen nationalen Vergleich aller Banken, ist ein Forwarddarlehen im Moment grundsätzlich eine Überlegung wert. Eine Einschätzung des Risikos kann man vornehmen, wenn man den Zinssatz mit einer sofortigen Auszahlung, mit dem des Forwarddarlehens vergleicht. Beträgt der Unterschied z.B. nur 0,20 %, auf was will man dann noch warten? Pro Monat, in dem man wartet, würde man sich nur 0,02 % sparen. Die Tagesschwankungen am Markt sind da zeitweise deutlich höher. Wichtig ist jedoch, dass man kein echtes Forwarddarlehen mit einem unechten Forwarddarlehen vergleicht.

Beste Grüße

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Das ist keine gute Idee. Erstens wird die Finanzierung, wenn überhaupt machbar, dann teurer und zweitens macht man sich dann eben von zwei Banken abhängig. Auch der Nachranglgäubiger kann eine Zwangsversteigerung einleiten.

Viele Grüße

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Bei einem Annuitätendarlehen besteht die monatliche Rate aus Zins und Tilgung. Annuität heißt, dass sich die Rate während der Zinsbindungsdauer nicht ändert. Da du aber monatlich dein Darlehen tilgst, hast du ja jedes Jahr, eigentlich sogar jeden Monat weniger Schulden. Also sinken auch deine Zinszahlungen. Die monatliche Rate bleibt aber trotzdem gleich. Was passiert also mit dem Differenzbetrag der durch die geringeren Zinszahlungen übrig wäre? Er wird der Tilgung zugeschrieben, damit immer die gleiche Rate vorhanden ist. Das heißt, der ersparte Zins wird der Tilgung zugeschrieben. Je höher nun die Zinsersparnis, desto höher auch der Betrag, welcher der Tilgung zugeschrieben wird und desto schneller schreitet die Tilgung voran. D.h. das Darlehen wird zwar schneller getilgt, dennoch zahlst du natürlich trotzdem mehr dafür, weil natürlich die Monatsrate bei einem höheren Zinssatz von Anfang an höher ist. Ich hoffe, ich habe einigermaßen verständlich geschrieben. Wenn nicht, einfach nochmal nachfragen.

Beste Grüße

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Hallo,

am Besten klärt man mit der Bank die gesamten Kreditbedarf ab. Was man unbedingt vermeiden sollte, ist eine Finanzierung auf das Grundstück mit längerer Zinsbindung zu vereinbaren. Dann hat einen die Bank für die nachfolgende Hausfinanzierung in der Hand, da sie bereits den ersten Rang des Grundbuches innehat. Also entweder den gesamten Kreditbedarf im Vorfeld abklären, oder das Grundstück mit einer variablen, oder sehr kurzen Zinsbindung vereinbaren. Bei einem variablen Darlehen kann man jederzeit ablösen, wenn das Angebot der Bank für die Baufi nicht passen sollte,

Beste Grüße

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Mit Verlaub, gerade die Damen und Herren Redakteure dieser Sendung haben schon einmal mit falscher Berichterstattung für einen Riesen Wirbel gesorgt. Enorme Kosten verursacht und die Verbraucher völlig verunsichert. An dem genannten Bericht ist doch nichts Neues drann. Wenn die Widerrufserklärung falsch ist, oder nicht vorhanden, ist der Vertrag nichtig. So ist es eben. Ich bezweifle jedoch sehr stark, dass es tatsächlich viele Verträge gibt, die an einer falschen Widerrufserklärung kranken. Nichts desto trotz sollte man aber generell die Vorfälligkeitsentschädigung überprüfen lassen, denn diese sind in der Tat häufig zu hoch.

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Die Zweckerklärung dient dazu, eine einzutragende Grundschuld mit einem Darlehen, oder einer Verbindlichkeit zu verbinden. Die Grundschuld ist die Sicherheit der Bank und die Zweckerklärung regelt, wie das Darlehen und die Grundschuld in Verbidung stehen. Eine Grundschuld kann nämlich für alles mögliche als Sicherheit dienen. Die Zweckerklärung ist auch eine Sicherheit für den Kunden, wenn man sie richtig formuliert.

Beste Grüße

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In der Regel ist es leider genau anders herum. Kaufmännisch gesehen, sollte man in schlechten Zeiten investieren, um in guten Zeiten zu profitieren. Leider trauen sich das die wenigsten. Deshalb ergehen aus den schlechten Zeit meistens nur wenige Gewinner heraus. Die aber dafür richtig. Wenn die Zeiten schlecht sind, trauen sich die Menschen keine größeren Investitionen zu, was eine Immobilie ohne Zweifel ist. Die Zinsen sind zwar günstig, aber dennoch investiert niemand. Also bleiben die Preise unten. In Boomzeiten hingegen, wenn also alles brummt und die Stimmung gut ist, sind meistens auch die Zinsen höher und die Leute kaufen trotzdem. Die Preise für Immobilien steigen. Jetzt ist jedoch so, dass die Stimmung gut ist und die Zinsen unten. Die Leute kaufen und die Preise sind gestiegen und steigen. Also im Moment stimmts. In den vergangenen Jahren nicht, da die Zinsen schon sehr lange günstig sind.

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Grundsätzlich sollte man das Sparen und das Versichern trennen. Da Ihr sicherlich nicht beabsichtigt, im evtl. Todesfall Euer Kinder abgesichert zu sein, sondern eher umgekehrt, ist diese Sparform ungeeignet. Auch wenn die Absicherung bei Kindern wenig kostet, aber sie kostet und der Verwaltungsaufwand bei Lebensversicherungen ist sehr hoch. Alleine schon durch die Provisionen.

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Die Höhe der Anfangstilgung spielt heutzutage nicht mehr so die große Rolle, da man den Tilgungssatz während der Zinsbindung oftmals kostenlos ändern kann. Zudem werden Sondertilgungen meistens kostenlos mit angeboten. Wenn man also 5 % Sondertilgen kann, hat man eine jährliche Tilgung von 6%. Das ist allerdings freiwillig und nicht jeder hat sich so im Griff, dass die Sondertilgung auch tatsächlich geleistet wird. Man sollte jedoch bedenken, dass ja länger das Darlehen läuft, desto mehr Zinsen hat man am Ende gezahlt und . Also lieber die Tilgung auf 2% oder höher ansetzen. Für hohe Tilgungen gibt es im Übrigen oftmals Zinsabschläge bei den Banken.

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Ich sage es einmal mit ganz einfachen Worten: Der Nominalzins (jetzt Sollzins) ist der Zins, von dem aus Deine monatliche Rate errechnet wird. Der Effektizins soll Dir anzeigen, wie hoch die tatsächlichen Kosten des Darlehens sind, inkl. Gebühren. Das hat in der Vergangenheit auch ganz gut funktioniert, bis auf die Tatsache, dass nicht alle Gebühren im Effektivzins enthalten waren. Zum 11.06.2010 hat sich die Politik eingemischt und vieles geändert. Damit ist ein Vergleichen nach dem Effektivzins oftmals nicht mehr möglich, bzw. sinnvoll. Nähere Infos zum Thema findet man hier: http://www.baufinanzierung-bemu.de/artikel/neue-effektivzinsberechnung.html

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Das hängt vom Programm ab, welches Du nutzen möchtest, oder kannst. Und weiterhin davon, wie die durchleitende Bank das KfW-Darlehen behandelt. Manche Banken geben einen Rabatt auf die KfW-Kondition, andere wiederum behandeln eine KfW-Tranche wie Eigenkapital, so dass der Beleihungsauslauf für die Konditionierung sinkt. Das muss man von Fall zu Fall prüfen, ob es sich lohnt.

Beste Grüße

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Bei einer Baufinanzierung mit vereinbarter Zinsbindung gibt es kein ordentliches Kündigungsrecht vor Ablauf der Zinsbindung. Nur ein außerordentliches. Das gilt übrigens für beide Seiten. Man ist immer auf die Kulanz des Darlehensgebers angewiesen. Die Bank muß auch nicht auf das Angebot der Zahlung einer Vorfälligkeitsentschädigung eingehen.

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