Forward-Darlehen über Widerruf stornieren

4 Antworten

Such mal in Deinem alten Vertrag ob die das überhaupt dürfen.Da steht bei uns die Bank wird sich frühestens ein viertel Jahr vor Ablauf des Zinsbindungszeitraumes mit neuen Konditionen bei uns melden.

Somit wären 3 Jahre ein Vertragsbruch.

Das gleiche problem (nur 2 Jahre )haben wir auch und dazu nen Gerichtstermin.

Berichte gerne wie es gelaufen ist.Die wollten sich alle nur die hohen Zinsen von damals sichern und sich bereichern.Das ist leider kein Einzelfall.

Die wollten sich alle nur die hohen Zinsen von damals sichern und sich bereichern

Tolle Analyse! Und wenn sich die Zinsen zwischenzeitlich nach oben bewegt hätten, was ja bei Abschluss weder der einen noch der anderen Seite bekannt war, wie würde denn dann Dein Kommentar heute lauten?

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So, jetzt ist eine Menge Zeit ins Land gegangen.

Der Widerspruchsjoker, um bei diesem Ausdruck zu bleiben, wäre natürlich nicht für das Forwarddarlehen zu spielen, sondern für das ursprüngliche Darlehen. Das habe ich unglücklich formuliert.

Und in der Tat, da war das Widerspruchsrecht nicht 100% nach den Vorgaben formuliert.

Wir haben mit der Bank kommuniziert und sind mit einem Bombardement von irgendwelchen Urteilen irgendwelcher Amts- und Landgerichte belehrt worden, dass unser Antritt ins Leere laufen würde. Normal müsste/würde man jetzt aufgeben.

Eine daraufhin befragte Anwaltskanzlei hatte da eine andere Sicht und war bereit, sich gegen ein vorher verabredetes Honorar unserer Sache anzunehmen. Dieses Honorar -immerhin auch knapp 4stellig- war das Risiko, das wir eingegangen sind.

Die nun folgende Korrespondenz der Kanzleien (unsere und die der Bank) führte dazu, dass wir unter dem Strich ein paar Tausender mehr auf der Hand haben (werden) als vorher, weil wir jetzt einen deutlich besseren Zins vereinbart haben.

Der Einwand, dass ich nur einen Vorwand gesucht hätte, um mir einen Vorteil zu verschaffen, ist sicher nicht ganz von der Hand zu weisen. ;-)

Ich habe deswegen aber keine schlaflosen Nächte, weil die arme Bank jetzt bald pleite geht, denn dafür habe ich bei Kontoüberziehungen, die es immer mal wieder gibt, schon einen guten Teil dessen, was ich nun nicht mehr zahlen muss, schon vorab geblecht, den Rest hat sie durch Nichtzahlen von Zinsen für einen relativ stetes Guthaben auf dem Konto auch schon einbehalten.

Ich würde sagen, wir sind quitt.

Mein Resümee:

Geht in solchen Fällen unbedingt zum Anwalt, es gibt welche, die sich darauf spezialisiert haben. Manchmal muss man auch mal Glück haben.

Doxman

Einfach mal bei Google die Worte "Widerrufsjoker beim Forward-Darlehn" eingeben und dann gibt es einige Links, z. B.

http://www.anwalt.de/rechtstipps/kredit-ausstieg-durch-widerruf-widerrufs-joker-spart-vorfaelligkeitsentschaedigung-forward-darlehen_060000.html

Nichtabnahmeentschädigung bei Forward-Darlehen: Bank will Höhe nicht nennen

Hallo zusammen,

ich habe vor gut zwei Jahren ein Forward-Darlehen über 166.000€ abgeschlossen, dass Ende 2016 den derzeitigen Immobilienkredit ablösen soll. Angesichts der seitdem gefallenen Zinsen möchte ich diesen Kredit nun nicht abrufen, sondern einen neuen zu günstigeren Konditionen abschließen. Daher habe ich bei der Bank die Höhe der Nichtabnahmeentschädigung angefragt.

Diese schrieb mir nun, dass sie ausnahmsweise eine Nichtabnahme zulassen würde, die Höhe der Nichtabnahmeentschädigung würde sie aber erst nennen, sobald ich den Vertrag verbindlich zurückziehe.

Das ist für mich natürlich sehr unschön, denn nun müsste ich kündigen, ohne die konkrete Summe zu wissen....nachher sind es 50.000€ und ein Wechsel würde mich teuer zu stehen kommen.

Meine Frage ist nun: darf die Bank das überhaupt, also die Summe im Vorfeld nicht nennen?

Und: gibt es eine (gesetzliche) Maximalsumme, die die Nichtabnahmeentschädigung betragen darf? (Natürlich anteilig von der Darlehenssumme).

Danke im Voraus, Patrick

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