Wieviel Prozent Eigenkapital für Baufinanzierung?

2 Antworten

FrlKoff:

Vor dem Immobilienkauf solltest du dich fragen:

  1. Welche monatliche Belastung kann ich langfristig tragen?
  2. Welche Erwerbskosten kommen zum Kaufpreis der Immobilie hinzu?
  3. Wie viel Eigengeld steht mir zur Finanzierung der Gesamtaufwandes zur Verfügung?

Und du könntest auch fragen,

  1. aus welchem Grund der Finanzier regelmäßig den Nachweis von 20 % des angemessenen Objektwerts (!) zuzüglich der Erwerbskosten von ca. 10 % an verfügbarem Eigengeld zur Auflage macht, obwohl vielleicht die derzeitigen Einnahmen auch eine 130 %ige Beleihung zuließen.

Zu 4) Die Einkommens-und Einnahmesituation kann sich bekanntlich über Nacht ändern. Kommt es aufgrund Zahlungseinstellung zur zwangsweisen Verwertung der Immobilie, erreicht das Bieter-Meistgebot selten den Marktwert der Immobilie. Ein Forderungsausfall wäre die Folge. Der seriöse Finanzier hat dies bereits bei Darlehensgewährung zu beachten und er erwartet deshalb auch eine angemessene Selbstbeteiligung des Erwerbers, um das Ausfallrisiko so gering wie möglich zu halten.

Ich hatte 50% Eingenkapital als ich mir das Haus gekauft habe. Je mehr Eigenkapital desto besser.

Soll ich die Riester-Altersvorsorge (Deka-BR 100) kündigen und als Eigenkapital für einen Immobilienkauf verwenden?

Liebe Finanzexperten,

ich plane den Kauf einer Immobilie. Ich möchte ein Haus kaufen für mich und meine Familie (Frau und 2 Kinder).

Ich mache gerade eine Zusammenstellung, wieviel Eigenkapital ich dafür zur Verfügung habe.

Bei der Kreissparkasse habe ich ein Deka-BR 100 Vertrag (Riester-Vertrag), der ist mit 35000€ angespart.

Jetzt ist die Frage, kann ich dieses Geld für die Baufinanzierung als Eigenkapital nutzen?

Oder ist davon abzuraten, weil ich dann große Verluste mache? bzw. kann ich diesen Riestervertrag gar nicht so einfach kündigen?

In einem Ratgeber der Stiftung Warentest habe ich gelesen, dass Riester-Verträge für einen Immobilienerwerb förderunschädlich genutzt werden können. Gibt das auch für Riester-Altersvorsoge Verträge bzw. für den Deka-BR 100?

Die 35000 € würden mir bei der Baufinanzierung sehr helfen. Ein Hauskauf ist ja auch eine Altersvorsorge. Ich möchte mich nicht nur auf die Beratung des Sparkassenberaters vertrauen und wäre sehr dankbar über weitere Meinungen von Finanzexperten.

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Wieviel Prozent Eigenkapital sollte man für eine Eigentumswohnung aufbringen können?

Ab wieviel Prozent Eigenkapital lohnt es sich eine Wohnung zu kaufen statt zu mieten? Ich möchte mich nicht überschulden aber auch nicht unnötig Geld für Miete verschwenden wenn ich es auch in Eigentum investieren kann.

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Testament oder Erbvertrag Ehevertag gültig wer bekommt Haus?

1972 schloss ein Ehepaar ein Ehe- und Erbvertag ab, in dem unter anderem der Bruder des Ehemannes ihr Hausgrundstück als Vermächtnis bekommen soll nachdem auch der längst lebende verstorben ist.

Sollte der Bruder also Vermächtnisnehmer vorher sterben, sollen dessen Abkömmlinge es bekommen. Da behält sich das Ehepaar aber ausdrücklich das Recht vor, Teilungsanordnungen zu treffen soweit die Abkömmlinge des Vermächtnisnehmers zum Zuge kommen. Hierbei können einzelnen Abkömmlingen auch größere Miteigentumsanteile bis zur Hälfte des Grundstücks zugeteilt werden, im übrigen soll das Vermächtnis vertragsgemäß sein es sei denn, die Eheleute bekommen selbst noch Kinder.

1996 schreibt das Ehepaar ein handschriftliches Testament und setzten sich gegenseitig als alleinerben ein.

2004 verstirbt der Ehemann und beide Schriften werden eröffnet.

Das Ehepaar hat keine Kinder bekommen und der Bruder des Ehemanns ist 2006 verstorben und hat 2 Kinder.

Da sie aber all die Jahre weder den Neffen oder Nichte ihres Mannes sah hat sie ein noterielles Testament geschrieben in dem sie ihre Nachbarsfamilie die ein familiäres Verhältnis zu ihr haben als Erben eingesetzt.

Im Testament steht ich bin nicht an einen Erbvertrag gebunden und alles bisherige Widerrufe ich hiermit. So hofft sie, dass die Nachbarsfamilie, die sie auch pflegt, das Haus bekommt.

Sie möchte auf gar keinen Fall, dass diese beiden das Haus bekommen, weiß aber selbst nicht ob dieses Testament so ausreicht. Sie ist der Meinung, wenn ich gestorben bin brauchen die auch nicht mehr kommen.

Wer würde in so einem Fall das Haus bekommen?

Könnte Sie das Haus schon vorher auf die Familie umschreiben lassen oder was wäre, wenn sie das Haus verkauft?

Oder würde es nach der Testamentseröffnung allen zustehen falls vorher nichts gemacht wird?

Danke schonmal im Voraus.

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