Wie wirkt sich die Aufnahme eines Darlehens auf die Bilanz und GuV eines Unternehmens aus?

5 Antworten

Das Darlehen vergrößert die Bilanzsumme. Auf der Aktivseite das Umlaufvermögen (Bank, Kasse), auf der Passivseite die Verbindlichkeiten.

Auf die GuV hat es zunächst keine Auswirkung (sofern keine Gebühren zu zahlen sind). Allerdings stellen die Darlehenszinsen später dann Aufwand dar.

Ein Darlehen ist nichts anderes als ein Kredit, der eine Verbindlichkeit gegenüber Kreditinstituten darstellt. Dieser steht auf der Passivseite der Bilanz im Fremdkapital (je nach Laufzeit: kurz-, mittel- oder langfristig). Die Bilanzsumme erhöht sich also um den Kreditbetrag. Gleichzeitig steigt auf der Aktivseite das Kasseneinkommen oder das Sichtguthaben um den gleichen Wert (ist ja auch logisch :-))

Bei der GuV bin ich mir gerade nicht mehr so sicher, da muss ich auch erstmal nachschauen ...

GuV: Zinsen sind Aufwendungen. Auszahlung und Tilgung sind durchlaufende Posten, somit nicht gewinnrelevant.
Bilanz: Darlehen ist Fremdkapital (Passiva).

... das heißt doch, dass auch ein privates Darlehen sich nicht auf den Gewinn auswirkt, richtg?

Naja, das Durch das Darlehen sinkt natürlich das Eigenkapital.

Mehr hab ich leider nicht behalten ist schon was her

Wieso soll durch die Aufnahme eines Darlehens das EK sinken?

@DeeDee07

Richtig, das ist eine falsche Aussage. Das Eigenkapital verändert sich nicht, nur das FK steigt.

@syder

Stimmt.

NIcht nur dass ich bloß die halbe Frage beantwortet habe, nein dies auch noch falsch.

Schande !

Aber ich hatte es irgendwie so im Kopf, dass man alle Werte und alle Schulden gegeneinander aufwiegt und dadurch dann das Eigenkapital errechnet wird. Also durch höhere schulden dann weniger EK. Naja lassen wir das. ^^

@Bananensandwich

Du meinst wahrscheinlich die EK-Quote!? Die verringert sich dann in der Tat. EK bleibt gleich, aber höheres FK bedingt ja dann eine kleinere EK-Quote

@syder

Eh. Ja so habe ich das gemeint.

Danke für die Richtigstellung =)

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