Sind Forderungen in der Bilanz gut?

5 Antworten

Entscheidend sind immer die Kennzahlen sprich Eigenkapitalrentabilität, Umsatzrentabilität, deckungsgrad, Liquidität 2, Cashflow und ROI. Kurzfristige Forderungen (also alles unter 30 Tagen) werden in Liquidität 2 berücksichtigt, also von daher ist es egal. Einige Kennzahlen können dadurch verschlechtert werden z.B. Liquidität 1, aber auf die achtet eh keiner da es stichprobenartig ist.

Mehr Forderung = Höhere Vermögenswerte = Positiver Bilanzausweis

Forderungen bedeuten "Guthaben" bei anderen Unternehmen/Geschäftspartnern, was positiv ist.

Hust hust... so viel zum Thema "selbst herausfinden.. sind keine Diener" :D

Ich muss aber gestehen, das du recht konsequent bist und tatsächlich sehr häufig zu eigener Recherche aufforderst (was in anbetracht vieler Fragen auch verständlich ist).

Jetzt darf ich mal klugscheissern :)

Forderungen sind nicht zwingend "Guthaben", es sind Vermögenswerte, die aus dem Verkauf von Produkten oder Dienstleistungen entstehen und vom Kunden noch nicht beglichen wurden. Diese sind nicht immer vom Leistungsempfänger erbringbar, daher ist der Begriff "Guthaben" nicht passend.^^

Gruß

SinnLeer

@SinnLeer

Danke für den Hinweis. Gerade deshalb hatte ich "Guthaben" in meiner Antwort in Anführungszeichen gesetzt (siehe oben). Außerdem erschien mir der Terminus "Guthaben" am leichtesten für den Fragesteller verständlich. Deshalb habe ich ihn verwendet. Wenn aus den Fragen ersichtlich ist, dass der Fragesteller über keinerlei oder nur sehr geringe Kenntnisse verfügt, bietet es sich immer an, allgemein bekannte und verständliche Begriffe zu benutzen.

Ich verstehe die Frage nicht genau aber eigentlich sind Forderungen für ein Unternehmen etwas gutes.

Kurzfristige Forderungen gut, langfristige schlecht

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