Wie soll ich mit diesem Hausverbot umgehen?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Die Mitarbeiter haben für dich ein Hausverbot ausgesprochen. Das dürfen sie und müssen es gar nicht weiter begründen.

Du hast ein Preisschild entfernt, im groben Sinne ist das Preisschild Eigentum von Müller und wenn du den Artikel nicht gekauft hast, darfst du daran nicht manipulieren.

Das gleiche wäre, wenn man z.B. einen neuen Nagellack aufmacht und sich damit die Nägel lackiert (und keinen Tester benutzt).

Wenn du gegen das Hausverbot verstößt, können sie theoretisch die Polizei rufen oder den Sicherheitsdienst.

Ich würde an deiner Stelle ganz ruhig bleiben und einige Monate da nicht mehr hingehen

Erstmal danke für die Antwort :D Können die mir aber im Nachhinein etwas vorwerfen, die haben ja kein Foto von mir oder so. Wie sollen die dann später bestätigen das die mir den Hausvervot erteilt haben? Oder das ich etwas verbrochen habe wenn die es garniert dokumentiert haben? Bitte nochmals um Antwort :)

@yevi810

810 : Junge, bei allen nicht vorhandenen Respekt:  Komm doch einfach klar!

Die waren mindestens zu zweit, wie du selber geschrieben hast. Also kann der jeweils eine Mitarbeiter das Hausverbot gegenüber deiner Person für den anderen Mitarbeiter bestätigen.

Ein Hausverbot muss man nicht dokumentieren. Nur dieses aussprechen und dann MUSS sich daran gehalten werden!

@yevi810

Die Mitarbeiter sind geschult und nicht dumm. Halte dich ans Hausverbot, der Vorfall ist außerdem mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit intern dokumentiert. Außerdem waren die ja zu zweit.

Da keine Daten aufgenommen wurden, scheint mir das Ganze eher so eine Art Schreckschuss der beiden Mitarbeiter gewesen zu sein. Ich würde den Laden erst mal meiden und dann ganz normal dort wieder hingehen. Was sie getan haben, war auch nicht so ganz koscher - vielleicht ist ihnen das im Verlauf des Gesprächs selbst klar geworden. Meines Wissens muss ein Kunde ein Produkt midenstens einstecken, wenn nicht sogar damit durch die Kasse gehen, bis man ihn als Dieb anzeigen kann (im Supermarkt stecken viele Kunden, die keinen Euro für den Wagen haben, ihre Ware bis zur Kasse in eine Tüte oder sogar ihren Rucksack - dafür werden die auch nicht angezeigt).

Ich würde es als Warnung und nicht als offizielles Hausverbot auffassen und trotzdem, aus Scham, den Laden erst mal meiden, aber spätestens April nächsten Jahres wieder dort ganz normal reingehen. Es kann halt sein, dass sie Dich dann besonders beobachten. Eine Freundin von mir kennt die Detektive in einem Baumarkt inzwischen persönlich, weil sie dort oft kleine Einzelteile kauft, aber auch oft ihre Handtasche öffnet, um den Einkaufszettel zu suchen oder den Lippenstift rauszunehmen. So hatte sie mehrfach die Ehre, einen Begleitschutz 3 m hinter sich zu haben und irgendwann hat sie die beiden Herren auch mal angesprochen. Solange man nichts klaut - und das tut sie ja nicht, es sieht nur aufgrund des Kramens oft so aus - wird da gar nichts unternommen; lustig für sie ist jetzt nur, dass sie weiß, wie die "Detektive" aussehen.

Was sie getan haben, war auch nicht so ganz koscher

Was ist daran nicht koscher? Die Mitarbeiter brauchen keinen Grund, um ein Hausverbot zu auszusprechen und wenn jemand Etiketten entfernt, da wüde jeder denken, daß ein Diebstahl vorbereitet wird. Warum  sonst sollte ein "Kunde" ein Etikett entfernen?

Tasha:  Es ist gefährlich ein Hausverbot mit einer Warnung zu vertauschen. Er hat 6 Monate Hausverbot erhalten. Was ist daran nicht zu verstehen?!

@MoralKnochen

Offenbar gab es ja kein echtes Hausverbot, da sie keine Daten notiert haben. Sie müssten also jeden ansprechen, der so ähnlich aussieht...

Für ein echtes Hausverbot müssten sie doch mindestens die Perso-Daten erfasst haben, damit sie im Falle einer Zuwiderhandlung etwas in der Hand haben, also nachweisen können, dass es überhaupt schon mal ein Hausverbot gegeben hat?

Klugheit und Einsicht liest sich anders! Deine " :D " und " xD " Zeichen deuten daraufhin das du das alles nicht ernst nimmst.

Ob die Daten von dir haben oder nicht: Ein einmal ausgesprochenes Hausverbot ist sofort gültig. Auch mündlich. Wenn du da innerhalb der nächsten 6 Monate im Müller erscheinst, machst du dich gemäß § 123 StGB des Hausfriedensbruch strafbar!

Sei froh das die nicht die Polizei gerufen haben und du keine Anzeige wegen versuchten Diebstahl bekommen hast. Du und deine Freunde sind moralisch das was durch die Toilette geht!

Erstmal danke für die konstruktive Antwort!

Ich nehme die Sache ernst, sie bedeutet für mich aber auch nicht denn Weltuntergang oder so, weswegen ich frustriert sein soll. Soll ich nun in der Ecke sitzen und heulen? Und danke nochmal für die Antwort.

@yevi810

Ausdrücklich nicht bitte! Für 10 Minuten könntest du das durchaus tun. Hauptsache du lernst daraus, woran ich meine berechtigten Zweifel habe.

Sei klug - werde ein guter Mensch.

Darfst nach längerer Zeit wieder hingehen, die werden dich auch nicht mehr wiedererkennen nach so langer Zeit. Also bleib länger weg und stell nichts an in Zukunft. Hast ja nichts gestohlen, also ruhig Blut, die können dir nichts beweisen, da du noch keine wirkliche Straftat begangen hast. Kannst also später mal wieder hingehen.

Er hat 6 Monate Hausverbot erhalten. Also darf er auch erst frühstens 6 Monate nach dem Zwischenfall wieder dort einkehren! Keinen Tag eher. Hat mit Straftaten nichts zu tun.

Ein Hausverbot hat sofort Gültigkeit. Egal ob man was gemacht hat oder nicht. Wenn Bundespräsident Gauck ein Hausverbot erhält, muss er sich auch daran halten.

Solange Du nicht mit einem nicht bezahlten Artikel NACH der Kasse erwischt wirst, ist das Alles völlig bösartige Nachrede. Ich würde allerdings diesen Markt in Zukunft meiden... bei solchen dreckigen Leuten kaufe ich nicht ein. 

Interessante Meinung!

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