Wie fragt man am besten nach einer Gehaltserhöhung?

5 Antworten

Vielleicht solltest du die erst mal gedanken machendu ihn warum überhaupt deswegen fragen willst. dann würde ich ihm sagen das du ein wort unter 4 augen mit ihm sprechen musst und sagst ihm offen und ehrlich warum du die erhöhung brauchst. ehrlichkeit hilft eher als wie wenn du ihn anlügst. so erleb ich das nämlich in meinem job immer.

wenn du meinst, dass du aufgrund deiner Qualifikation eine Gehaltserhöhung verdient hast, solltest du ganz offen mit deinem Chef darüber reden, was er an dir hat, weil du dich einsetzt, welche Fortbildungsmaßnahmen du vielleicht zur weiteren Qualifizierung gemacht hast und so weiter. Du kannst ihn auch fragen, was er von deiner Leistung, deinem Einsatz hält und wie er deine Zukunft in dem Betrieb sieht. Auf keinen Fall würde ich mit dem Argument kommen, dass XY mehr Gehalt hat und so weiter....das geht gar nicht. Außerdem mögen Chefs Eigeninitiative und die hättest du gezeigt, wenn du zu dieser Frage gegoogelt hättest - dann hättest du viele Links dazu gefunden...(http://www.gehaltscoach.de/tricks_abc.htm)

"1. Tipp: Vorbereitung Sammeln Sie zur Vorbereitung des Gesprächs gute Argumente für Ihren Wunsch nach einer Gehaltserhöhung. Notieren Sie möglichst konkret,

warum Sie eine Gehaltserhöhung wünschen und für berechtigt halten, wie Sie die Gehaltserhöhung sachlich, z.B. anhand von Zahlen und Fakten, begründen können und welchen Betrag Sie genau als Gehaltserhöhung fordern möchten. Vermeiden Sie dabei schwammige Argumente, die Ihr Vorgesetzter leicht aushebeln kann. Wollen Sie etwa einen Branchen-Gehaltsvergleich zitieren, so sollten Sie ihn auch konkret beweisen können. Widerstehen Sie der Versuchung innerbetriebliche Vergleiche, nach dem Motto: "Kollege X verdient mehr.", heranzuziehen. Das beweist, dass Sie Gehaltsfragen mit Kollegen diskutieren, also indiskret sind und kein Stillschweigen bewahren.

  1. Tipp: Eröffnung Sagen Sie Ihrem Vorgesetzen nicht von vornherein, dass es Ihnen um eine Gehaltserhöhung geht, sondern um ein Feedback-Gespräch und eine konkrete Leistungsbeurteilung. Schildern Sie ihm Ihre besonderen Leistungen und Erfolge sowie Ihre speziellen Fähigkeiten. Beweisen Sie diese möglichst mit Hilfe von eindeutigen Zahlen. Nennen Sie auch auf laufende Projekte, die Ihre Bedeutung für das Unternehmen unterstreichen.

  2. Tipp: Leistungsbeurteilung Fragen Sie Ihren Vorgesetzten konkret nach seiner Einschätzung. Kommt er zu einer anderen Einschätzung Ihrer Leistungen als Sie selbst, wird er Ihrem Wunsch nach einer Gehaltserhöhung wahrscheinlich nicht nachkommen. Verschieben Sie die Frage nach einer Gehalterhöhung dann besser auf einen späteren Zeitpunkt. Beurteilt er Ihre Leistungen jedoch positiv und lobt Sie in den höchsten Tönen, kann er danach schlecht Ihren - berechtigten - Wunsch nach einer Gehaltserhöhung ablehnen.

  3. Tipp: Perspektive Es sollte Ihnen bei dem Gespräch nicht nur ums Geld gehen. Erzielen Sie mit Ihrem Vorgesetzten Einigkeit darüber, in welchem Zeitrahmen Sie mit mehr Verantwortung, einem neuen Projekt oder sogar einer Beförderung rechnen können.

  4. Tipp: Höhe der Gehaltserhöhung Der sicherlich heikelste Teil Ihres Gesprächs: die Höhe Ihrer Gehalterhöhung. Sagen Sie ohne Umschweife, welches Gehalt Sie sich in Zukunft vorstellen.

Wahrscheinlich wird Ihr Vorgesetzter Gegenargumente bringen, wie die wirtschaftliche Lage des Unternehmens, innerbetriebliche Gründe, die dagegen sprechen, vertrösten auf einen späteren Zeitpunkt. Bleiben Sie standhaft und legen Sie nun Ihre gut recherchierten Daten zum Unternehmen vor: Ihre Leistungen der vergangenen Monate in Zahlen und die konkreten Auswirkungen für das Unternehmen, Mitarbeiterentwicklung, Gehaltsvergleiche der Branche usw.

Bei einer guten Beurteilung Ihrer Arbeit durch den Vorgesetzten können Sie davon ausgehen, dass Gehalterhöhungen zwischen 5 und 15 % akzeptabel sind." http://www.vnr.de

DH!

Oh, das ist im Kapitalismus sehr schwehr.Am besten Du sagst ihm,das der Kapitalismus nicht mehr lange exestiert und Du nach der Übernahme der Sozialisten,ihm ein gutes Zeugnis ausstellst.Die Menschen lassen sich nicht mehr lange diese Preistreiberei gefallen.Südamerika macht Schule.Du brauchst eigentlich nicht mehr zu fragen,da er dann lieber ein Eurojober einstellt.

DH!

Zu allererst überlegen, ob man das auch verdient hat. Hat man viel geleistet? Dann der richtige Zeitpunkt natürlich: wenn es dem Unternehmen gerade schlecht geht oder der Vorgesetzte keine gute Laune hat, sollte man aufpassen. Und wenn es soweit ist, sich schonmal auf Fragen wie "Warum denken Sie, dass sie eine Erhöhung verdient haben?" einstellen.

Firmenwagen statt Gehaltserhöhung

Hallo zusammen,

ich stehe gerade vor einem Problem. Ich bin seit Dezember in einer neuen Firma (Kaufmännische Angestellte). Nach meiner Probezeit, also im Juni, würde ich eigentlich eine Gehaltserhöhung bekommen. Jetzt ist es aber so, dass mein geliebter Twingo wohl bald das Zeitliche segnen wird :( Ich würde ihn zwar gern behalten, aber ich denke langsam lohnt es sich einfach nicht mehr so teure Reparaturen machen zu lassen, dauernd ist irgendwas anderes kaputt..)

Deshalb war mein Gedanke, meinen Chef zu fragen ob ich statt der Gehaltserhöhung (von 2.100€ auf 2.400€) einen Firmenwagen bekommen kann. Das ist jetzt auch nicht aus der Luft gegriffen, er hatte beim Vorstellungsgespräch schon erwähnt dass das grundsätzlich möglich sei, da ich ja auch oft zur Metro oder sonst irgendwo hinfahren muss.

Ich denke lohnen würde es sich für mich auf jeden Fall. Im Moment bekomme ich netto 1.400€, würde mit Firmenwagen nur noch 1.200€ netto bekommen. Dafür entfallen Versicherung, Sprit (bei mir ca. 120€/Monat), Steuern, Reparaturen.. Und natürlich die Raten für die Finanzierung, denn wenn das mit dem Firmenwagen nicht klappt muss ich mir ein neues Auto kaufen.

Ich bin mir jetzt aber nicht sicher ob das nicht etwas "unverschämt" ist.. Also ich meine, ob für meinen Chef so ein Firmenwagen viel mehr Kosten bedeuten würden als die 300€ Gehaltserhöhung. Kennt sich damit jemand aus? Also die Firma würde das Auto dann leasen (so ist es jedenfalls bei meinen Kollegen). Was würdet ihr machen? Fragen oder doch lieber bleiben lassen? Wie gesagt, ich bin jetzt auch erst knapp 4 Monate dabei. Betriebsklima ist aber super und ich hab eigentlich auch einen sehr netten und verständnisvollen Chef..

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