Online Shop als Nebengewerbe

2 Antworten

Du solltest Dir auch noch Gedankenmachen, ob Du die Umsatzsteuer als Kleingewerbetreibender verschenkst oder das ganze doch ernsthaft betreiben möchtest, mit Umsatzsteuer. Falls Du auf Die Umsatzsteuer verzichtest, wird Dein Geschäft Businesskunden ausschliessen, die von Dir in dem Fall ja keine Mehrwertsteuerrechnung bekommen können. Grade beim Ein- und Verkauf von Waren ein wichtiger Grundgedanke. Auf der anderen Seite wirst Du zumindest im ersten jahr mit MWST. Deine Steuer monatlich abgeben dürfen, was die Steuerberater kosten ziemlich in die Höhe treibt. Bei reinem Dropshipping ist generell vorsicht geboten. Ein Kunde bestellt und Dein Dropshipping Händler kann nicht liefern, weil die Ware gerade aus ist und der nächste China Container erst in 6 Wochen eintrifft... Wenn der Dropshipper nicht direkt der Hersteller ist, ist mit sowas auf jeden Fall immer zu rechnen. Wenn Du Dir Webspace+Domain zulegst und einen Onlineshop betreiben möchtest, wirst Du bei günstigen Hostern auch schnell an die Grenzen stoßen, Falls die Installation überhaupt klappt, wird der Shop an der lahmen Datenbank Anbindung ins stottern kommen, wenn erstmal 50 Artikel oder mehr eingepflegt sind. Dazu der Ärger, wenn die Domain dann häufiger für mehrere Stunden gar nicht erreichbar ist. Also ist ein Businesstarif bei einem der größeren Pflicht, 3,99 im Monat reichen da leider nicht, ab 10.- oder 15.- geht so ein Webspace erst los.

das sind alles Erfahrungswerte, die man in den ersten Monaten sammelt ;-)

Ich gehe mal davon aus, du machst das als Streckengeschäft? Ansonsten bräuchtest du natürlich Lagerfläche (und bei vielen Artikel) eine Lagerverwaltungssoftware, bzw. Warenwirtschaftssystem. Und dann halt noch jemanden der die Sachen einpackt und verschickt

Dann wäre da noch eine Software für Rechnungsstellung . Zudem musst Du bei manchen Artikeln noch berücksichtigen, dass es verschiedene Hinweise gibt, die du anbringen musst, z. B. Batterieverordnung

Zudem noch Ein Geschäftskonto bei einer Bank, ein wenig Zeit für Marketing und Shoppflege, einen Datenschutzbeauftragten, einen Rechtsbeistand.

Sowas wie Businessplan und Genenhmigung deines jetztigen Chefs lass ich jetzt mal weg - ich hoffe aber, dass du weißt worauf du dich da einlässt :)

p.s. meine liste ist sicher nicht vollständig :)

Ja genau das Geschäft würde über Dropshipping abgewickelt werden. Verschiedene Dropshipping Anbieter schreiben z.B. dass sie eine Rechnung/Lieferschein mit dem Firmennamen von "mir" dazu stellen. Jetzt bin ich da was die Software für die Rechnungsstellung angeht bisschen überfragt ob ich die dann noch brauche, wenn diese ja eh vom Dropshippinglieferanten gedruckt wird. Bei den Artikeln die ich verkaufen werde, wird i.d.R. nichts angebracht bzw beigelegt.

Geschäftskonto hab ich gelesen dass ich als Einzelunternehmer eigentlich nicht brauche, zumindest nicht am Anfang. Hier könnte ich Anfangs noch kosten sparen.

Genehmigung vom Chef ist kein Problem, da es hier zu keinerlei Einschränkung kommen würde für meine hauptberufliche Tätigkeit. Businessplan ist klar. :-)

@Scheibes

Ein Geschäftskonto kostet nicht viel - im Grunde ist es auch nicht zwingend notwendig, aber für deine Buchhaltung ist es einfacher wenn du nicht erst die Zu- und Abgänge deines Kontos in privat und geschäftlich aufteilen musst.

Ansonsten wünsch ich dir viel Erfolg :)

@Gigl12

Danke für die Info! Denke nun auch dass ein Geschäftskonto sinnvoll ist. :-)

@Scheibes

Na dann - viel Erfolg - poste mal Deine URL wenn dein Shop fertig ist - vielleicht gibt es was zu verbessern :)

@Scheibes

Bei solchen Dropshipping Anbietern wär ich sehr vorsichtig. Das klingt oft wunderschön verlockend auf der Seite, aber im Endeffekt wälzen die nur Ihr Risiko auf Leute wie Dich ab. Eine Rechnung für Dich erstellen dürften Sie wohl eher nicht, das klingt sehr nach Betrug und Briefkasten Fa. xy, die dann plötzlich in der Karibik verschwunden ist. Wenn dann wird ein Lieferschein mit Deinem Briefkopf beigelegt, aber für Deine Rechnungen bist Du selbst verantwortlich. Genau wie für Rücknahme, Widerruf, Garantieabwicklung. Die deutschen Onlineshop Gesetze sind ziemlich hart und gnadenlos und das B2C Geschäft somit immer schwieriger, dadurch schiessen jetzt überall die Dropshipper aus dem Boden, die im Endeffekt nur Leute suchen, die Ihnen die ganze Verantwortung auf Leute abschieben, die mit Dollar zeichen in den Augen ihren Namen dafür hergeben und im Fall des Falles dann mit Ihrem Privatvermögen haften. Das mal als etwas negativer Gesichtspunkt Deiner "Geschäftsidee"

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