Kind aus Afrika adoptieren?

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Wenn du einem Kind aus Afrika ein besseres Leben bieten möchtest, übernimm eine Patenschaft. Das ist tausend mal besser, als es aus seiner gewohnten Umgebung und seiner Kultur zu reissen.

Oder mach es wie ich, ich lebe in Afrika und helfe armen Kindern vor Ort. Hier meine Webseite:

www.ngoloko.jimdo.com

Wenn man die Kinder aus Afrika adoptiert wenn sie noch klein sind erinnern sie sich eh nicht mehr an ihre "gewohnte Umgebung". Und ausserdem was ist das für eine Umgebung. Die Kinder werden ja nicht ihren Familien entrissen sondern auch dort gibt es Waisenhäuser in denen Kinder wohnen und diese sind wahrscheinlich alle überfüllt und ob die Kinder genug zu essen bekommen weis ich auch nicht. Also ist es eigentlich sogar toll ein Kind aus dieser Gegend zu adoptieren, was auch mein insgeheimer Wunsch ist.

@blabla815

Ich habe ja nichts von Familie entreissen geschrieben. Alle wollen immer nur Babies. Auch wenn sie klein in ein anderes Land kommen, werden sie den Rassismus spueren, den es leider immer noch gibt.

Waisenhaeuser sind keineswegs ueberfuellt. Eigentlich brauchen wir gar keine, denn jedes Kind hat noch irgend ein Familienmitglied, wie Onkel Grossmutter, Tante groessere Geschwister usw. Normalerweise bleiben die Kinder in der Familie. Mit Waisenkindern wird ein ganz grosses Geschaft gemacht, indem man Waisenhaeuser baut, den Angehoerigen was gibt und ihnen verspricht, dass die Kinder bestens versorgt werden, Dann wird fleissig Geld gesammelt, das leider selten wirklich den Kindern zugute kommt.

Ich moechte nicht alle schlecht machen, es gibt auch ehrliche Haeuser, aber eher selten.

So das musste ich loswerden.

@blabla815

Sie spricht von der Kulture,,,du wirst sie seine Kulture nicht weitergeben können und irgendwann ist das Kind in dies welt verloren weil keine eigene Wurzel...ich finde es immer kommisch wenn Weiss afrikanische Kinder adoptieren...um sich wichtig zu machen oder??? warum können sie hier kein Kind adoptieren es gibt ja viel die Keine Eltern haben...

Fragt sich wirklich, ob das Kind hier ein besseres Leben hätte. Auch in Afrika gibt es Millionen glücklicher Kinder. Ich denke, du denkst, du tudt etwas Gutes, ein Kind aus seiner Umgebeung zu holen, aber in Worklichkeit willst du es für dich tun, nicht für das Kind.

Aber bis dahin wird viel Wasser die Flüsse herunterfließen, und vielleicht findest du einen anderen Ansatz, der beiden Seiten hilft.

Vielleicht WILL sie ja einfach ein Kind aus der Gegend adoptieren

Du magst ja gute Absichten haben aber stell dir die Situation für das Kind vor. Es würde aus seinem Umfeld gerissen und würde seine Heimat verlieren. Es ist nur selten der Fall, dass Kinder überhaupt keine Angehörigen mehr haben, manchmal leben sogar die leiblichen Eltern noch und können sich aus unterschiedlichen Gründen nicht selbst kümmern. In den meisten afrikanischen Ländern gibt es Hilfsorganisationen vor Ort oder sogar ein SOS-Kinderdorf. Vielleicht werden diese Kinder nicht mit großem Reichtum groß aber sie leben in ihrer Heimat, in ihrer Kultur mit ihren Traditionen.

DAS könntest du einem Kind nicht bieten.Du und dein späterer Partner sind vermutlich weiß und ihr habt ein schwarzes Kind. Das ist nicht schlimm aber es werden Fragen aufkommen beim Kind und die müsst ihr beantworten können. Mittlerweile weiß man nach tausenden von Auslandsadoptionen, dass Kinder nach ihren Wurzeln forschen ....... wenn möglich. Sie möchten wissen woher sie kommen und warum sie nach Deutschland geholt wurden. Viele wollen auch ihre afrikanische Familie kennen lernen. Das trifft sogar für Kinder aus binationalen Beziehungen zu, die oft ohne den ausländischen Elternteil groß werden und einfach ihre 'andere Hälfte' finden wollen.

Mit einer Adoption übernimmt man gerade bei Auslandsadoptionen auch viel Verantwortung und man sollte den Kindern etwas über ihre Herkunft erzählen können, nicht nur über die Eltern sondern auch über das Land und die jeweilige Kultur. Das alles gehört auch zu diesen Kindern und sie haben es nicht verdient, komplett entwurzelt zu werden damit irgendwo ganz egoistische Wünsche in Erfüllung gehen.

Solltest du an deinen Plänen festhalten, dann wünsche ich dir einen weiten Blick über den Tellerrand und ganz viel Einfühlungsvermögen für ein Kind, das sich in eurer Familie vielleicht auch mal vollkommen verloren vorkommt. Selbst wenn ihr es nicht so wollt, es gibt immer auch ein Umfeld und das kann grausam sein. Ihr werdet nie in der Haut eures Kindes stecken und nachempfinden, wie es sich allein unter 'euch' fühlt.

lass das Kind wo es hingehört. mach lieber ne Patenschaft.

Wenn "nur" deine Eileiter entfernt wurden, kannst du aber durchaus noch Kinder kriegen ...

was deine Adoptionswünsche angeht würde ich mich an deiner Stelle mal an ein Forum für Adoptiveltern werden, da dürftest du am besten Infos ziehen können

aber sowieso keine leiblichen, also ist es egal ob künstliche befruchtung oder adoptiert

@firewall222

Hä?

Wenn man IHR Eizellen aus IHREN Eierstöcken entnimmt, diese Invitro befruchtet und in IHRE Gebärmutter einsetzt, sind es nicht ihre leiblichen Kinder?

Das erkläre mir bitte mal

@Cerealie

das ist genau so aufwändig wie eine adoption, außerdem hat sie doch geschrieben sie will keine Geburt haben

@firewall222

Sorry, aber dass das genauso aufwendig ist wie eine Adoption, ist Blödsinn - das kann man zum einen gar nicht miteinander vergleichen (mir scheint du hast keine Ahnung, wie aufwendig eine Adoption ist?) zum anderen wären es leibliche Kinder, was du eben noch abgestritten hast.

Mit 14 wollte ich übrigens auch noch keine Kinder - weil: "könnte ja weh tun oder man könnte bei der Geburt sterben."

Heute habe ich 2 Kinder.

@Cerealie

Aber ich möchte ja Kinder aus Afrika damit ich ihnen ein besseres Leben bieten kann

@daria1999

Ja, das haben wir alle verstanden, daria, und das ist ja auch ganz toll, da sagt keiner was dagegen.

Wenn du mal alt genug zum Adoptieren bist, du einen guten Beruf hast, um dir die Kinder und das Adoptionsverfahren auch leisten zu können, dann kannst du das ja auch alles machen :-)

@daria1999

ich halte dir zugute, dass du noch sehr jung bist und daher kein wirkliches Bild von Afrika haben kannst. Afrika ist ein riesiger Kontinent. Ja, es gibt regional ab und zu mal Hungerkatestrophen, die sind aber meist Folge von Bürgerkrieg und Vertreibung. Es ist keinesfalls so, dass in Afrika überall und durchgängig Hunger herrscht.

Es ist immer besser, sich erst einmal ein klares Bild zu machen. Es ist auch nicht immer überall heiß. In Südafrika ist gerade Winteranfang, da braucht man eine Jacke, damit man nicht friert. Die Mitarbeit in einem ehrenamtlichen Verein hilft auch, sich ein besseres Bild zu machen. Damit hilft man den Kindern oft viel mehr als dadurch, dass man sie aus ihrer Umgebung und ihrer Familie reißt.

Es wird noch Jahre dauern, bis du soweit bist, an eigene Kinder denken zu können und den Partner hast, den du für ein solches Vorhaben brauchst. Nutze die Zeit und informiere dich gründlich!

@Cerealie

Vielleicht war sie bei der Eierstockentfernung ja noch so jung dass noch keine Eizellen produziert wurden

Ich will aber gar keine kriegen. Ich habe viel zu sehr Angst vor den Schmerzen und bei der Geburt kann man ja auch sterben. Davor habe ich zu sehr Angst. Außerdem würde ich dann diesem Kind ein besseres Leben bieten

@daria1999

Das du ein Kind das unter Wassermangel und Hungersnot leidet adoptieren möchtest, finde ich Klasse!!

@daria1999

Das ist ja auch OK, dagegen sage ich ja gar nichts - wie gesagt, schau mal in einem Forum für Adoptiveltern nach.

@14TFSabine

Danke :) Am liebsten würde ich nach Afrika zu irgendeiner Hilfsorganisation gehen aber ich habe von meiner Mutter geerbt das ich keine Hitze ab kann. Ich fange immer sehr an zu schwitzen und werde knall rot.

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