Jugendamt will mein Kind nicht zurückgeben

5 Antworten

Es geht ja gar nicht in erster Linie um dich. Das Jugendamt ist verpfichtet, für das Kind ein stabiles Umfeld zu schaffen. Das hat es jetzt offenbar. Du musst erst beweisen, dass das Kind bei dir nicht durch deine Rückfälle bedroht ist. Ich bin jetzt sicher sehr hart, aber es geht um ein Kind, dass die Chance haben soll, behütet aufzuwachsen. Bemüh dich, dem Jugendamt zu beweisen, dass du wieder vertrauenswürdig bist.

Hallo, das ist eine Wahsinns Geschichte und ich kann mir denken wie Du dich fühlst. Ich hatte kein Alkoholproblem nur eine kleine Auseinandersetzung mit meiner Tochter 14, weil ich Ihr nach einer verbalen Attake auf mich, das Internet verboten habe. Tja, hab das alleinige Sorgerecht und das seit 9 Jahren. Dem Vater habe ich, obwohl ich das nicht müsste meine Tochter 14-tägig und öfters gegeben, wenn er halt den Kontakt gewünscht hatte. Hätte ich das mal lieber lassen. Meine Tochter 14 dachte sich ich geh dann mal zum Vater. Der olle hat das Jugendamt angerufen. So und nun stehe ich da als wäre ich eine Kriminelle. Er hat sich die ganzen Jahre nur sporadisch bemüht. Ich hatte alle Sorgen und Mühen. Auch von 0 auf Voll hochgearbeitet um meiner Tochter etwas bieten zu können. Und jetzt wird Sie so manipuliert, dass Sie nicht mehr kommen mag oder darf. Wie auch immer, das Jugendamt, hat mir weder geholfen oder eine Unterstützung gegeben (obwohl sie die Beistandschaft haben) nein im Gegenteil, ich bin der Meinung die schustern ihn die Kleine zu. Ich bin masslos enttäuscht, könnte nur heulen und hab keinen Rat mehr was ich tun kann. Vielleicht ein kleines Trostpflaster. Mir sagt man immer, man muss das aussitzen....tja. Dir auf jeden Fall noch viel Erfolg bei deiner Bemühung.

Du musst dich bewähren und das eine lange Zeit,sonst kannst du dein Kind vergessen.Warum machst du das,dass du ein Gerichtsverfahren einleitest.Das wird ein schlechtes Licht auf dich werfen.Ausserdem musst du daran denken,dass dein Kind in einer Pflegefamilie ist und dort nicht von heute auf morgen heraus gerissen werden kann.Du hast eine Zeit nicht für dein Kind sorgen können.Sei dankbar,dass es das Jugendamt und die Pflegeeltern gibt.Ich verstehe dich nicht,meine Kinder stehen heute noch an erster Stelle,obwohl sie schon erwachsen sind.Wie kann man kleine Kinder vernachlässigen?Ich hoffe du kannst dich wieder um dein Kind kümmern.L.G.

die wollen meine kleine in eine andere pflegefamilie bringen wo sie für immer bleiben soll! Und ich hatte 15 min zeit um sich zu entscheiden kämpfen oder sie gehen lassen

Du weißt,dass Du immer Alkoholiker bist. Das hört nie auf.Ich habe in meinem persönlichen Umfeld und kenne daher Deine Umschreibungen sehr gut.Auch wenn Du Dein kind nicht vernachlässigt hast ,bekommt Dein Kind diese Rückfälle mit .Ich weiß ,wie unangemeldet diese Rückfälle kommen.Was Du betrunken machst oder sagst,weißt Du obendrein gar nicht.Natürlich wird Dein Kind sein Entsetzen nicht zeigen und es wird über kurz oder lang zum Co- Alkoholiker. Ja ,auch kleine Kinder versuchen die Sucht ihrere Mutter zu verheimlichen,denn Kinder wollen vor allem Eins - Liebe. Aber ,damit sich Kinder geborgen fühlen können,brauchen sie Sicherheit. Kannst Du die Deinem Kind geben ? Sei ehrlich ! Du musst verstehen,auch beim allergrößten Problem,darfst Du nicht zum Alk greifen. Das ist nicht nur mit einer Therapie getan. All deine Fürsorge zwischen den Rückfällen ist sonst nichts wert.Begreife !!!! Das Jugendamt hat sich nicht gegen Dich ,sondern für Deine Tochter entschieden. Sie ist jetzt aufgrund Deiner Therapien schon ein halbes Jahr in einer Pflegefamilie o.ä.Dort hat sie wahrscheinlich die Sicherheit,die Du ihr einfach nicht geben kannst. Lass Dir und Deiner Tochter einfach Zeit.Du kannst doch Kontakt halten,sie besuchen ........ Irgendwann kann sie sicher auch wieder besuchsweise und dann für immer nach Hause.Alles für den Fall,dass es keine Rückfälle mehr gibt. Sollte das doch passiere,schenke Deiner Tochter das Größte. Lass sie los ! Das wäre ein großes Opfer, größer noch ,alsauf Alk dauerhaft zu verzichten Du hast es icn der Hand. Ich wünsche Dir ganz,ganz viel Kraft für Euch beide !!!!!!!!

wen man alkoholikerin ist darf man dann keine kinder erziehen auch wenn man trocken ist und es auch bleiben möchte will?

@microdon

Um Gottes Willen. Ich habe einige trockene Alkoholiker erlebt,die sehr gut ihre Verantwortung als Eltern wahrgenommen haben. Ich bin mir auch ganz sicher,dass Du das willst. Aber lass Dir Zeit ! Alles .was Deine Tochter nicht gebrauchen kann, sind weitere Rückfälle.Richte Dir doch Dein Leben erst einmal alleine ein und übernehme erfolgreich Verantwortung für Dich selbst , schaff Deine eigene Sicherheit. Erst dann, kannst Du alles nach und nach auf Deine Tochter erweitern.Du hast ein furchtbare Krankheit,ich weiß. Ich sehe diesen Kampf jeden Tag.Jeder ,der es dauerhaft schafft, abstinent zu bleiben hat meine allergrößte Hochachtung.Du wirst es schaffen, weil Dein Kind Dir Motivation ist. Aber es darf nicht die einzige Motivation sein.Diese Last spürt Dein Kind und bricht darunter zusammen. Bitte - es geht um eine unbekümmerte Kindheit,auf die Deine Tochter ein Recht hat. Nimm die Hilfe des Jugendamtes als Hilfe an. Sie wollen Deinem Kind helfen.

es ist schade das dein kind soviele jahre unter deinem egoismus leiden musste. es ist besser für die kleine wenn sie relativ zügig vom jugendamt rausgeholt wurde und bei menschen groß wird, die sie nicht mit alkohol und sucht konfrontieren. allein schon der satz, dass deine tochter nie gelitten hätte oder konfrontiert worden wäre, zeigt das du dich mit dir selbst noch nie komplett auseinandergestzt hast. du bist alkoholiker und momentan einfach kein umgang für dein kind. du triffst und beschäftigst dich selbst in deinen beziehungen nur mit alkis. von daher ist deine tochter sicherer aufgehoben als bei dir. begib dich erstmal in therapie bei einem psychiater und geh in eine alkoholiker selbsthilfe-gruppe die AA wären schon mal ein anfang. vier moante therapie sind ein witz und dabei hast du nichts erreicht. hat das kind denn keinen vater?

Was möchtest Du wissen?