Internes Vorstellungsgespräch - öffentlicher Dienst

1 Antwort

Du sollst Dir eine Umstrukturierung einfallen lassen. Aber sie muss auch schlüssig, und für die Firma von Vorteil sein. Stelle Dir einfach Fragen, was Du glaubt, was man an der Personalverwaltung kurz- mittel- und langfristig ändern kann.

Kleiner Tipp: Wie ist die Personalauslastung in den einzelnen Abteilungen aktuell? Gibt es ungenutzte Personalkapazitäten? Wie kann man das Verhältnis zwischen den Gehältern und der Leistung verbessern? Wie geht man mit Krankenständen um? Wie kann man diese fehlende Arbeitskraft effektiv ausgleichen, so dass keine Ablaufverzögerungen eintreten?

Super, danke! Da hätte ich auch selbst drauf kommen müssen... naja jetzt weiß ich was er will :-)))

@Hase16081989

Ja, manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht.

Auf jeden Fall wird in dem Job Eigeninitiative und konstruktives Mitdenken gefordert.

Ich wünsche Dir viel Erfolg!

Betriebsrat verhindert Einstellung, was nun?

Hallo zusammen,

zuerst die Vorgeschichte: eine Angestellte ging in Mutterschutz mit anschließender Elternzeit. Für den Ersatz wurde eine interne und eine externe Stellenausschreibung getätigt. Die Interne befristet, da die Angestellte nach der Elternzeit die Stelle wieder übernimmt. Die Externe unbefristet, da der neue Mitarbeiter nach der Elternzeit auf eine vergleichbare Stelle umgesetzt werden soll. Beides wurde vom BR genehmigt!

Es gab keine internen Bewerber. Für die externe Ausschreibung haben wir einen passenden Bewerber gefunden.

Nun hat der Betriebsrat zwei Tage vor der Unterschrift zum Arbeitsvertrag Veto eingelegt und gefordert, dass der externe Bewerber nur befristet eingestellt werden dürfe. Der Bewerber hat daraufhin den Arbeitsvertrag NICHT unterzeichnet.

Mir fehlt nun in meiner Abteilung ein qualifizierter Mitarbeiter und die anstehende Arbeit wird nicht unter den Teammitgliedern aufgeteilt werden können. Daraus folgt, dass wir zwei große Projekte nicht realisieren können.

Gibt es eine Möglichkeit, den Betriebsrat dafür haftbar zu machen?

Kann ich vom Betriebsrat verlangen, dass er meiner Abteilung eine externe Fachkraft einkauft?

--

Ergänzung, da es noch Unklarheiten zu geben scheint.

Der Stelle der Elternzeitvertretung ist auf jeden Fall befristet. Die externe Stellenausschreibung war unbefristet, da der Bewerber auf jeden Fall auf eine andere, unbefristete Stelle umgesetzt wird. Dies wäre dem internen Mitarbeiter genau so gegangen - er oder sie hat ja bereits einen unbefristeten Arbeitsvertrag. NUR die Stelle ist befristet....

Zum Zweiten hat der BR verlangt, das der Arbeitsvertrag des externen Bewerbers kurzfristig in einen befristeten AV umgewandelt wird...

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Vorstellungsgespräch verbockt?

Ich hatte heut ein Vorstellungsgespräch im öffentlichen Dienst, es saßen zwei aus der Fachabteilung, einmal der Abteilungsleiter und die oberste Chefin und zwei aus dem Personalamt da.

Es fing schon an, dass der Abteilungsleiter einen Widerspruch in meinem Anschreiben stand. Ich erwähnte meine kommunalpolitische Tätigkeit, in der ich auch bei den letzten Wahlen aufgestellt war und in meinem Lebenslauf hab ich es auch aufgelistet. Er meinte, im Anschreiben würde er es so verstehen, dass ich nicht mehr aktiv bin und im Lebenslauf schon. Hab es aber geklärt, dass ich noch aktiv bin. Da ich anscheinend übergreifend für zwei Abteilungen arbeiten werde, wurde ich nach den Aufgaben gefragt, die Aufgaben der einen Abteilung konnte ich erläutern, auch wenn ich zunächst mit den übergeordneten Aufgaben anfing, die ich nicht übernehmen werde. Die Aufgaben der anderen Abteilung waren mir unbekannt, mir wurde auch gesagt, dass es nicht gang und gäbe sei und so eine Abteilung nur in dieser Stadt bestehen würde.

Einige Fachfragen konnte ich sehr gut beantworten, während ich eine gar nicht beantworten konnte und eine komplett falsch. Ich wurde nach dem Sachwertfaktor gefragt, der mir eigentlich nur als Marktanpassungsfaktor läufig ist, diesen erklärte ich korrekt. Mir wurde ein Beispiel mit dem Sachwertfaktor gezeigt und ich sollte sagen nach welchem der drei Verfahren ermittelt wurde. Ich meinte sofort Sachwertverfahren, da ich dachte der Sachwertfaktor wird nur in diesem Verfahren genutzt, was leider falsch war wie ich daheim festgestellt habe. Den Median hab ich zwar erklärt, aber die Wörter wollten mir nicht so richtig einfallen, so dass ich schlicht gesagt hab, dass die Beträge nebeneinander aufgelistet werden und man einfach den mittleren Wert nimmt.

Ich konnte auch nicht wirklich erläutern was mir wichtig an einem Team ist, außer die Kritikfähigkeit und ein harmonisches Miteinander auf sachlicher Ebene. Die Frage, wie ich mich einarbeiten würde, kam mir komisch vor. Ich sagte aus, dass ich mir zunächst zwei Fachbücher ausleihen würde, sicherlich auch erfahrene Kollegen fragen werde und bestimmt auch in die Praxis eingearbeitet werde.

Anschließend wurde mir die TVöD Tabelle gezeigt. Ich fragte nach den Aufstiegschancen und der Abteilungsleiter fühlte sich wohl leicht angegriffen und meinte, die Chancen seien nicht groß, außer sein Posten, aber dafür würde ein Bachelor nicht reichen. Die aus der Personalabteilung verstanden mich und erläuterten mir die Entgeltstufen, die ich auch gemeint hatte, wie man in den Stufen aufsteigt.

Wer entscheidet am Ende im öffentlichen Dienst? Alle vier Personen oder doch nur die aus der Fachabteilung? Wie schätzt ihr die Chancen ein, wenn man eine Fachfrage komplett falsch beantwortet hat und zwei Fragen gar nicht?

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Zeit nach Vorstellungsgespräch?

Hallo zusammen,

kurze Frage, denn ich bin etwas aufgeregt. Ich weiß natürlich, dass man auf meine Frage nur mutmaßen kann und ich mich gedulden und abwarten muss aber ich denke, es tut ganz gut mal paar Ansichten von anderen zu hören.

Ich war diesen Dienstsg vor 3 Wochen bei einem Vorstellungsgespräch, welches aus meiner Sicht recht positiv verlief und angenehm war. Man ist mit mir so verblieben, dass man sich Mitte Mai wieder bei mir melden will. Habe nun bis nach dem Feiertag diesen Montag gewartet und mal bei der Firma in der perso nachgehört. Die Dame war super nett, teilte mir aber mit, dass sie so akut nix sagen kann, denn sie war im Urlaub und sie muss in der entsprechenden Abteilung nachhören.

Das hat sie auch getan und hat sich einen Tag später (gestern also Mittwoch) per e-mail gemeldet und mir mitgeteilt, dass man sich für das angenehme und informative Gespräch mit mir bedankt und man aber leider noch keine Entscheidung mitteilen kann, da der Prozess noch nicht abgeschlossen sei. Man will unaufgefordert wieder auf mich zukommen.

Ich war in den letzten 3 Wochen warten relativ entspannt, habe aber schon manchmal drüber nachgedacht, da mir die Stelle und das Unternehmen sehr Zusagen würde - ist ähnlich öffentlicher Dienst.

Wie kann man die Aussage der Perso nun werten? Im Rennen bin ich vermutlich noch, sonst wäre gestern doch bestimmt nicht der o.g. Text sondern eine Absage an mich verfasst worden, oder?

Arbeitet nun jeder weitere Tag an dem ich nichts höre gegen mich, so nach dem Motto wir halten uns den mal warm aber eigentlich wollen wir noch jmd. Besseren?

Ich bin ein recht ungeduldiger Mensch und ich empfand 3 Wochen warten schon sehr lange und muss nun erneut warten...

Wie beurteilt ihr das ?

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Arbeitgeber verweigert interne Versetzung was kann ich tun?

Hallo,

Anfang des Jahres war ich aufgrund einer Bandscheibenerkrankung 2,5 Mon. arbeitsunfähig. Nach der Wideraufnahme meiner Arbeit bewarb ich mich intern mit insgesamt 5 Bewerbungen in unterschiedlichen Abteilungen. Die Stellen waren/sind offiziel ausgeschrieben. Die Bewerbungen sollten die Chance auf eine Versetzung in eine andere Abteilung mit sich bringen wo ich immer noch die selben Tätigkeiten ausübe nur nicht mehr in der Intensität. Ich verräume in meiner Abteilung Materialien mit einem Gesamtgewicht von 65-75 kg, ohne geeignete Hilfsmittel. Vor kurzem sind die Bandscheibenprobleme wieder gekommen und ich aktuell wieder arbeitsunfähig. Während meiner akuten Wieder-Erkrankung fand das BEM Gespräch statt. Ich erörterte dem Boss, dass ich meinen Arbeitsplatz behalten möchte, längere Ausfallzeiten in der Zukunft vermeiden und daher um eine Versetzung in eine andere Abteilung bitte. Aus medizinischer Sicht wird ebenfalls dringend eine Versetzung empfohlen (ärtzliches Attest ). Mein Boss willigt meinem Versetzungswunsch nicht zu und betont, dass es "die allerletzte Option" ist. Die Begründung ruht auf dem Argument, dass er mich nicht ersetzen kann und es auch nicht will. Da würde auch kein ärztliches Attest nützen. Jedoch ist er bereit mir einen Gürtel anfertigen zu lassen der bei den Arbeiten meinen Rücken stabilisiert. Ein weiteres Statement seinerseits :"Sie könnten ja auch die Möglichkeit in Erwägung ziehen sich operieren zu lassen".Ich schlussfolgere aus dieser Aussage, dass ich mich eher einer Operation hingeben sollte bevor er daran denkt mich zu versetzen.Meiner Meinung nach ist das nicht nur unverschämt sondern grob fahrlässig und er provoziert meiner Meinung nach ein fortschreiten meiner Erkrankung sowie weitere, längere Arbeitsausfälle. Ich habe bereits eine Rechtsschutzversicherung abgeschlossen, befinde mich aber noch in der Wartezeit, daher erhoffe ich mir auf diesem Weg ein paar hilfreiche Antworten, wie ich vorgehen kann.

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