ich habe vom Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG eine Abbuchung über 59,90 Euro erhalten.

5 Antworten

Wir hatten das gleiche Problem und haben den Brief ein wenig abgeändert:

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich beziehe mich auf Ihr Schreiben vom ......., in dem Sie einen Betrag von .....€ für eine Serviceleistung (Abonnement „Praxisführung aktuell“) verlangen. Ich habe jedoch nie einen Vertrag mit Ihnen abgeschlossen. Daher begleiche ich selbstverständlich keinerlei wie auch immer geartete Forderung. Sollten Sie dennoch der Meinung sein, dass es zwei übereinstimmende Willenserklärungen und einen gültigen Vertrag gibt, fordere ich Sie auf, den Nachweis zu erbringen, welches Angebot Sie mir in welcher Weise und zu welchem Zeitpunkt gemacht haben, und wie und wann ich dieses Angebot angenommen haben soll und ein gültiger Vertrag gemäß den Bestimmungen des Fernabsatzrechtes und der BGB-Informationspflichten-Verordnung zustande gekommen sei. Zusätzlich verweise ich in diesem Zusammenhang auf das rechtskräftige Urteil des Amtsgerichtes München vom 16. Januar 2007 (AZ 161 C 23695/06). Darin verneint das Gericht den Zahlungsanspruch eines Anbieters, wenn nach dem Erscheinungsbild der Internetseite nicht mit einer kostenpflichtigen Leistung gerechnet werden muss und sich die Zahlungspflicht in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen versteckt. Nach Ansicht des Gerichtes ist eine solche Klausel dann überraschend und unwirksam. Hilfsweise widerrufe und kündige ich den Ihrer Meinung nach bestehenden Vertrag und fechte ihn auch hilfsweise wegen arglistiger Täuschung an. Außerdem erkläre ich ebenfalls vorsorglich die Anfechtung wegen Irrtums über den Inhalt der abgegebenen Willenserklärungen. Ich gehe davon aus, dass die Angelegenheit hiermit erledigt ist und bitte Sie um eine entsprechende schriftliche Bestätigung.

Klasse! Vielen Dank! Blitzantwort per Email: "wir kommen Ihnen aus Kulanz entgegen und haben die offene/n Rechnung/en zu "Selbstständig heute" storniert. Sie brauchen sich um nichts mehr zu kümmern.

Wenn Sie noch eine Ausgabe von uns erhalten, ist diese für Sie kostenlos. Sollte noch eine Rechnung / Mahnung zu "Selbstständig heute" unterwegs sein, hat diese keine Bedeutung für Sie. "

und nur etliche Jahre später, die selbe Masche, noch immer! Meine Firma hat keinen Vertrag abgeschlossen, erhält jedoch Rechnungen sowie Zahlungserinnerungen von diesem Verlag. WIE inkorrekt die ganze Sache tatsächlich ist, stellt sich schon in dem Fakt dar, dass tatsächlich auf dem Briefkopf unsere Firma genannt wird, jedoch mit einem Ansprechpartner-Namen, den es hier gar nicht gibt (sondern 2 Häuser weiter!)... da liegt doch schlicht die Vermutung nahe, man wolle es mal versuchen, ob da nicht einer zahlt ohne zu prüfen. Wir haben die Post wieder und wieder zurück gehen lassen und selbstverständlich nichts gezahlt. Und natürlich auch mit der Nachbar-Fa. gesprochen, ob man dort etwas bestellt hat, man hat nicht! Mein Chef wird, sollten wir irgend geartete Repressalien von diesem dubiosen Verlag erfahren wegen eines angeblich geschlossenen Vertrages, einfach einen Rechtsanwalt einschalten. Sollen die erst mal den Vertrag nachweisen, den man dort abgeschlossen haben soll. Und wie kommt`s eigentlich, dass... aus 2 mach 1, zwei Firmen zusammengewürfelt zu einer Rechnungsanschrift, hmmm!?!?... wohl kaum!

An den Verlag für die deutsche Wirtschaft AG Theodor-HEUSS-Strass 2-4 53095 BONN

Möchte Ihnen ein letztes Mal in Erinnerung rufen, dass ich meine sogenannten „Abonnemente“, wenn sie denn jemals rechtskräftig gewesen sein sollten, mit Datum vom 5.09.2009 und 26.10.2009 aufgekündigt habe. Der Grund für meine Kündigungen ist und bleibt derselbe: „Nur ganz wenige Ihrer Tips waren für mich interessant und hilfreich, … und für eine Privatperson viel zu teuer!...“

Wenn Sie nun darauf beharren, auf Teufel komm raus, etwas verkaufen zu wollen, was andere nicht brauchen können, antworte ich Ihnen, dass Sie sich die Arbeit, das Papier und die Briefmarken bitte sparen sollten, es hat keinen Zweck!

Mir mit einem Inkassounternehmen zu drohen, fruchtet schon gar nicht!

Dagegen komme ich immer mehr zu der Überzeugung, dass man tatsächlich bei Online-Bestellung, Test und/oder Kauf sehr vorsichtig sein sollte, auch in der BRD, …vor allem dann, wenn Anzeigen oder Newsletter mit seriösem Namen geschmückt sind, könnte eine Abo-Falle nicht weit entfernt sein!

Meinen vielen Freunden werde ich folgende Lektüre empfehlen: ich habe vom Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG eine Abbuchung über 59,90 Euro erhalten.

Nach dieser E-mail war endgültig Schluss!

Ich bin jetzt schon 2 mal auf diese Abzocker reingefallen. Sie werben mit einer sogenannten Abfrackpremie für dein System und schicken dann eine auch vollkommen überteuertes Lynux System,welches man auch kostenlos Downloaden kann und verwickeln dich gerne in irgendwelche Verträge. Mann sollte sie anzeigen Wiso nennen die Verlag für Deutsche Wirtschaft und dann auch noch aus Bonn.sehe merwürdige Betrüger

Hallo

Auch ich bin in die Abo falle getappt.

Habe mich bei der Polizei kundig gemacht, die haben mit geraten eine Anzeige zu erstatten und einen Rechtsanwalt einzuschalten. Was ich auch gemacht habe.

Mit dem Vorläufigen Ergebnis, das der Verlag ist von seinen Forderungen. Wortlaut, "Wir sind jedoch gerne bereit, die erfolgte Bestellung aus Kulanz und ohne Anerkennung einer Rechtspflicht zu stornieren". Zitat ende.

Auf Antwort der Anzeige bei der Polizei warte ich noch

Gruß

Johann

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