Darf ich in einen Heizungsraum im Keller wo 2 Heizkessel für 2 Parteien stehen Wäsche trocknen?

5 Antworten

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Aus zwei Gründen erstmal nicht:

Der Vermieter muss dem zustimmen. Es gibt keinen sinnvollen Grund, warum er das tun sollte. Heizungsräume sind Technik-Räume mit z.T. elektronischen Bauteilen und Steuerungen. Die vertragen nur schlecht Wasser aus der aufge-hängten Wäsche.

Zweiter und wichtigerer Grund: Sollte die Heizung mindestens 50 kW Leistung haben, muss sie in einem "echten" Heizungsraum stehen. Das bedeutet unter anderem, dass dort keine brenn-baren Gegenstände gelagert werden dürfen.

Danke für die Info!!

@kennylein

Ich glaube das ist korrekt! Danke für die Info.

Aus brandschutztechnischen Gründen bestehen wahrscheinlich keine Bedenken.Aber durch die Wäsche werden Flusen frei gesetzt die durch den Brenner angesaugt und die Luftzufuhr des Brenners beeinflussen,was zu Störungen an der Heizungsanlage führen kann.

In deinem eigenen Haus darfst du das sicher, sonst erkundige dich doch mal bei der Blockverwaltung.

Fast jeder trocknet doch seine Wäsche im Heizungskeller, da es da am wärmsten ist. ich würde mir da keine Sorgen machen.

Wenn der Vermieter nichts dagegen hat, kann man kaum etwas dagegen unternehmen.

Handwerker benutzen ständig meinen Waschmaschinenstecker für ihre Arbeiten, was tun?

Hallo liebe Community,

in meinem Mietshaus werden gerade Arbeiten an der Heizung gemacht, weil diese bald ausgetauscht wird. Entsprechend oft sind Handwerker im Heizungsraum zugange. Der Heizungsraum ist direkt neben der Waschküche. Mein Waschmaschinenstellplatz ist der nächste zum Heizungsraum.

Zu Beginn der Arbeiten hat ein Heizungstechniker festgestellt, dass die Steckdose im Heizungsraum kaputt ist. Wir haben in der Waschküche auch eine "Gemeinschaftssteckdose" für Staubsauger etc. Aber nein, die Handwerker benutzen stattdessen die Steckdose bei meinem Waschmaschinenstellplatz. Es ist ihnen auch schnurzpiepegal, ob meine Waschmaschine gerade läuft. Sie wird trotzdem ausgesteckt und die Handwerker stecken ihr Kabel hinein.

Ich habe die Handwerker schon öfter gebeten, doch bitte die Gemeinschaftssteckdose zu verwenden und nicht die für meine Waschmaschine. Da kamen nur so blöde Antworten wie die Stromkosten würden doch nur im Centbereich liegen und außerdem wäre meine Waschmaschine sowieso nicht gelaufen. So geschehen heute. Ich habe die Waschmaschine angeworfen und wollte etwa eine halbe Stunde später nach der Post schauen. Da war wieder ein Handwerker zugange. Ich schaute nach - meine Waschmaschine war ausgesteckt, und angeblich war sie schon durchgelaufen. Na klar, darum war auch noch soviel Waschlauge in der Maschine, dass ich sie nicht öffnen konnte! MIr war es heute wirklich zu blöd, und ich habe mich beim Vermieter beschwert. Der meinte nur, ich müsste das eben hinnehmen, weil mein Stellplatz der nächste zum Heizungsraum sei.

Mir geht das Ganze nur noch auf die Nerven, denn ich darf meine Wäsche dann nochmal waschen, und das kann es doch auch nicht sein.

Hat jemand einen Tipp für mich?

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Lagerung im Keller vs. Lagerung in Tiefgarage - wo ist der Unterschied?

Hallo Forumsmitglieder,

unser Vierparteienhaus ist voll unterkellert, ein Großteil davon ist Tiefgarage mit vier Boxen mit gemauerten Wänden, jede ca. 6 x 3,5 m groß, also genug Platz, um ein Auto abzustellen und daneben noch einen Schrank oder ein Regal zu platzieren. Die ganze Tiefgarage hat mit Wendebereich über 100qm, ist also als Mittelgarage qualifiziert.

Wir haben neben dem Auto zwei Schränke mit Koffern, Winterschuhen u.a. in unserer Garage, zusätzlich noch die Getränkekisten. Die Nachbarn haben neben ihren Autos Regale mit allerlei Krimskrams, wie Autozubehör und Werkzeug gelagert.

Nebenan sind unserer Kellerräume, durch zwei Brandschutztüren von der TG und einer Brandschutztür vom Treppenhaus getrennt - alles normal.

Jetzt kommt ein neuer Mieter und damit neues Glück ;-( Er fordert jetzt unter Bezug auf die bay. Garagenordnung und der Brandschutzverordnung, dass die Schränke und leicht brennbaren Materialien aus der Garage zu entfernen sind. In den Keller nebenan dürfen wir sie stellen. Dort lagern auch andere Möbel, Kleider, Wäsche, ...

Was mir jetzt nicht einleuchtet: Für Tiefgaragen bestehen offensichtlich genaue Regeln, was gelagert werden darf und was nicht, obwohl die Ur-Nutzung, also Parken, nicht eingeschränkt ist, im nebenan liegenden Keller darf aber so ziemlich alles gelagert werden. Paradoxerweise dürfen in einer Mittelgarage bis 200 Liter Diesel und 20 Liter Benzin gelagert werden, was ja auch einen Brand befördern kann.

Müssen wir jetzt damit rechnen, falls ein Gutachter/Brandschutzbeauftragter eingeschaltet wird, dass wir das gelagerte Material aus unserer Tiefgarage entfernen und uns andere Lagerflächen suchen müssen?

Anmerkung: Ich weiß, dass man hierzu auch Behörden und Feuerwehr befragen kann, ich weiß aber nicht, ob ich dabei schlafende Hunde wecke, deshalb wäre eine kompetente Antwort in diesem Forum sehr hilfreich.

Danke schon mal dafür.

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Haus geerbt, Ärger mit Mietern

Hallo,

ich weiss nicht, ob ich hier richtig bin, aber vielleicht weiss jemand Rat.

Habe vor ein paar Jahren ein Haus mit 3 Mietparteien und Ladenlokal geerbt. Anfangs war alles ruhig, aber nun habe ich das Gefühl, die Mieter wollen mir auf der Nase rumtanzen. Es sind langjährige Mieter, in der obersten Wohnung die Familie wohnt über 30 Jahre dort, anständige Leute - eigentlich, bis auf die Macke, dass die Frau ihre Wäsche im Hausflur trocknet, statt im dafür vorgesehenen Trockenraum. Dann die mittlere Wohnung, wird von einer alleinstehenden Dame bewohnt, auch schon mehr als 10 Jahre, gelegentlich aht sie ihre Mutter zu Besuch. Bei ihr ist das Problem, dass sie Sachen für Flohmärkte sammelt. Die Wohnung sieht aus, wie bei einem Messie und sie hat den Trockenraum im Keller zugemüllt mit ihrem Flohmarktkram, bis unter die Decke. Das ältere Ehepaar in der ersten Etage ist soweit unauffällig. Im Ladenlokal eine junge Desingerin, der Laden wurde 2010 kernsaniert und ist auf dem neuesten technischen Stand. Der Vormieter hatte einen Anbau im Hof mitgemietet, wo er Belichter und Dunkelkammer unterhielt. Dafür hat er einen Zusatz im Mietvertrag gehabt und eine Kleinigkeit bezahlt.

Die Messie-Tante aus der zweiten Etage hält nun mit ihrer Sammelwut den Trockenraum in Beschlag. Vor vier Jahren hiess es "vorübergehend ein paar Kartons einlagern, die kommen aber wieder weg!" Ich habe rausbekommen, dass das nicht nur ihre Sachen sind, sondern auch von einer Freundin, die stellt ihre Sachen AUCHnoch da unter, obwohl sie NICHT hier wohnt!!! Und alles ohne Erlaubnis, ohne Miete.

Dafür kann ich auch keine Miete verlangen, denn das ist ja der GEMEINSCHAFTS-TROCKENRAUM. Wo im Winter die Wäsche getrocknet werden soll und die Fahrräder untergestellt werden.

Durch das permanente Trocknen der Wäsche im Hausflur (wo soll die gute auch sonst hin damit?) hat sich in den Mansarden Feuchtigkeit angesammelt. Die oberste Etage argumentiert nun immer, das habe der VERmieter zu tragen. Vier Handwerker hatte ich da, weil es hiess, im Mansardenbad sei das Dachfenster undicht, oder die Heizung funktioniere nicht...

Nun zu meinem Problem:

Ich kann gegen die obere Mietpartei wegen des unerlaubten Trocknens im FLur nichts unternehmen, solange die mittlere Mietpartei den Trockenraum okkupiert hat. Dieser habe ich im Zeitraum von vier Jahren mehrere Fristen gesetzt, einmal ist es besser geworden, aber nach ein paar Monaten war wieder mehr Müll da, als je zuvor. Sie hatte nun eine letzte Frist bis heute, den Schutt zu beseitigen. Ich habe Angebote von entrümplern vorliegen, die direkt und ohne Ankündigung anfangen könnten. Die Dame bekommt Mietzuschuss vom Amt. Ich will den ganzen Sperrmüll auf ihre Kosten entfernen lassen. Bleibe ich auf den Kosten hängen? welche handhabe bleibt mir? Denn normalerweise werden ja die 'lieben Mieter' geschützt und wir Vermieter gucken in die Röhre... Bevor DAS nicht geklärt ist, kann ich wegen der feuchtigkeit oben nichts unternehmen.

Ideen?

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