Darf die Arge Arbeitsamt einen Schwerbehinderten zwingen eine nicht zumutbare Arbeit anzunehmen?

5 Antworten

Wenn das eine wirklich unzumutbare Arbeit ist, dann denke ich schon, das sie das Angebot ablehnen darf. Aber genau auskennen tu ich mich da nicht. Ihr solltet euch an das Arbeitsamt wenden und die Situation schildern.. Alles Gute

Ich muss dir sagen, bei 60 % Schwerbehinderung ist man noch vermittelbar. Ich selbst hatte für fünf Jahre 70 % und war schön 40 h/Woche arbeiten. Das ist erst einmal das Grundsätzliche. Jetzt kommt es aber darauf an, welche Arbeit ihr bei was für einer Behinderung vermittelt werden soll. Genauso wenig wie man von einem wegen Blindheit Schwerbehinderten verlangen kann, dass er Kurierdienste mit dem Auto vornimmt (ist ein krasses Beispiel, ich weiß), kann man von jemandem, der nicht schwer heben darf, verlangen, dass er Zementsäcke schleppt. Es hängt also in erster Linie davon ab, was für eine Schwerbehinderung und welcher Job. Das Arbeitsamt achtet in der Regel sehr genau darauf, was einem Schwerbehinderten angeboten wird. Es ist ja niemandem damit geholfen, wenn die Firma nach ein paar Tagen anruft und sagt, den können wir aber gar nicht einsetzen, weil... Ich als Schwerbehindertenvertretung in unserem Betrieb habe die Erfahrung gemacht, dass Schwerbehinderte auf dem richtigen, für sie passenden Arbeitsplatz sehr gut in das Arbeitsleben (auch durch Teilzeit) integriert werden können.

Nein, der Nachweis der Schwerbehinderung und ärztliche Unterlagen zum Termin bei der Arge mitnehmen, dort wird eventuell noch eine Untersuchung durch einen Amtsarzt gemacht, muss aber nicht. Habt ihr denn mal dran gedacht, einen Antrag auf Erwerbsminderungsrente bei der Deutschen Rentenversicherung zu stellen? Liebe Grüße, K.

Die ist aber eventuell niedriger als das Arbeitslosengeld

Nunja,

gerade für solche Menschen wird in Behindertenwerkstätten etc ein vom Steuerzahler bezahlter grosser Aufwand betrieben, um diesen ein erfüllteres Leben zu ermöglichen - und dann fragst du danach, ob das AA die Dame üebrhaupt vermitteln darf.

Ich denke schon, dass dies auch für die Frau besser wäre - natürlich nur auf Stellen die irgendwie Sinn machen und eine starke Förderung bieten.

Auch mit 60%tiger Schwerbehinderung kann man noch arbeiten gehen.Nur sollte der Arzt bescheinigen,daß sie arbeitsfähig ist und was für eine Arbeitsstelle für sie geeignet wäre.Es gibt viele Schwerbehinderte,die arbeiten gehen.Viele Betriebe sind sogar verpflichtet,eine bestimmte Anzahl von Behinderten einzustellen.

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