Chef unterstellt mir Krankschreibung mit Änkündigung.

5 Antworten

Das Schreiben des Anwalts kannst du ruhig erwarten. Vielleicht solltest du der zuständigen Pflegekasse einmal einen Tip geben, dass du als ungelernte Hilfskraft voll in den Pflegeplan integriert wurdest.

Gekündigt wurde dir ja schließlich schon. Und um dein restliches Geld wirst du sowieso vor dem Arbeitsgericht klagen müssen. (Das solltest du dann auf jeden Fall tun, es ist für dich kostenlos)

Wenn du eine Krankmeldung hast von deinem Arzt kannst du das Schreiben von seinem Anwalt vergessen. Der Arbeitnehmer ist naemlich verpflichtet so frueh wie moeglich seinen Arbeitgeber zu informieren, damit er sich rechtzeitig eine Ersatzkraft suchen kann oder die Arbeit auf die uebrigen Mitarbeiter verteilt. Er sucht nur einen Grund dich noch weiter unter Druck zu setzen. Er hat gesehen, dass er das mit dir nicht machen kann. Sollte er dir den Aufhebungsvertrag verweigern und auch die Lohnfortzahlung gehe bitte zu einem Anwalt fuer Arbeitsrecht. Der wird ihm schon das noetige schreiben und ihn auffordern den Aufhebungsvertrag ausszustellen und zu unterschreiben. Auch wird er dafuer sorgen, dass du deine Lohnfortzahlung bekommst. Du kannst ja unabhaengig von allem einmal die Pflegakssen informieren ueber die Zustaende bei deinem alten Arbeitgeber.

Kann ich mir nicht vorstellen, aber ich würde an deiner Stelle auch mal mitm Anwalt reden, schon alleine, weil ich nicht glaube, dass eine ungelernte Hilfskraft alleine auf Patienten losgelassen werden darf.

schwerlich, da du vorausschauend auf planungssicherheit des chefs, nur dein voraussichtliches fehlen angekündigt hast. möge er das gegenteil beweisen, was ihm sicherlich schwer fällt, wenn deine arbeitsbedingungen so wie beschrieben sind. zudem setzt er sich der gefahr einer überprüfung aus, wenn er arbeitskräfte nicht ordnungsgemäß einsetzt.

Zum Zeitpunkt deines Anrufs wars du ja schon psychisch überlastet bzw. krank. Dass du ihm rechtzeitig bescheid gesagt hast, ist sogar deine Pflicht. Ob das nun unmittelbra vor oder nach dem Arztbesuch stattfand, spielt da eigentlich keine Rolle.

Dein AG will dich meiner Meinung nach nur unter Druck setzen, um den Aufhebungsvertrag durch zu bekommen. Wirklich eine Chance vorm Arbeitsgericht dürfte er mit seinem Argument nicht haben.

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