Auto Verkauf - Führerschein nicht geprüft

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Die Überlassung des Fahrzeuges hat nach dem Verkauf stattgefunden. Sie waren zu dem Zeitpunkt nicht mehr der Eigentümer aber noch der Halter des Fahrzeuges. Als Halter sind Sie für die Überlassung weiterhin verantwortlich. Da kann man wirklich nur gespannt sein, wie ein Richter das beurteilt. Eines lernt man daraus! Immer erst abmelden und vom Käufer dessen neue Schilder nach Zulassung montieren lassen und wenn es nur Überführungskennzeichen wären. Dann ist man aber aus der Verantwortung.

kommt das aber nicht eher "zum Tragen", wenn ich mein Auto verkaufe, es noch nicht umgemeldet ist und der neue Halter z.B. "geblitzt" wird oder ähnliches? Da wird ja dann konkret gegen den Fahrer des Wagens mit dem Kennzeichen XY gesucht bzw. gegen den eine Verwarnung/ein Bußgeld erlassen, und da habe ich als "Noch-Halter" ggf. Pech...hier macht sich derjenige doch aber des Fahrens ohne Führerscheins strafbar...m.E. nicht unbedingt miteinander gleichzusetzen...

Nein, kann Sie nicht. Zumindest nicht solange Du einen gültigen Kaufvertrag abgeschlossen hast. Generell darfst Du ein auf Dich versichertes Fahrzeug nur an Personen mit gültigem Führerschein geben, aber mit dem Kaufvertrag sind die Besitzrechte auf den Käufer übergegangen. Damit ist der Käufer verantwortlich für den Fahrer des Fahrzeugs. Schließlich darf man ein Fahrzeug auch ihne Führerschein erwerben und versichern. Nur fahren darf man es nicht.

Hallo Organisiert Führerschein Deutsch alle Informationen in E-Mail- prawkolegalne@interia.pl

kann ich mir ehrlich gesagt nicht vorstellen... Wer der Eigentümer des Autos ist, spielt doch gar keine Rolle, nur derjenige der das Auto fährt muss im Besitz einer Fahrerlaubnis sein...

Wie sollte das denn sonst mit Firmenwagen sein? Dort ist ja der Fahrzeughalter die Firma, und die kann ja gar keinen Führerschein haben....

Hallo,

lese mich gerade aus Interesse zu den rechtlichen Grundlagen zu solch einem Fall ein, weil dies einen Freund getroffen hat. Er hat sein Auto privat weiterverkauft.

Leider war die Käuferin eine mehrfache (der Polizei bekannte) "Betrügerin", u.a. ohne Führerschein, und innerhalb der nächsten Woche hat der Freund eine Anzeige wegen eines Verstoßes im Straßenverkehr erhalten.

Nach Klärung (-> Auto verkauft, wegen der Versicherung alles korrekt beachtet) droht ihm jetzt dennoch wegen sog. "Fahrlässigkeit" ein Bußgeld bis zu 1000€, da er sich beim Verkauf den Führerschein nicht hat zeigen lassen.

Also lieber achtsam sein. Scheinbar kann man bei Nichtüberprüfung doch rechtlich belangt werden, und das nicht zu knapp!

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