ADAC Reiserücktrittsversicherung zahlt nicht, kann ich etwas dagegen tun?

11 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ich würde mich mittels Beschwerde noch einmal direkt an den zuständigen zuständigen Vorstand wenden und den Sachverhalt in netten Worten vortragen. Vielleicht lässt sich der damalige Arzt ja auch noch einer schriftlichen Stellungnahme überreden. Aus Erfahrung weiß ich, dass die Ablehnung von Schäden bei Grenzfällen auch abhängig vom jeweiligen Sachbearbeiter ist und das es nie schadet über eine Vorstandsbeschwerde noch einmal Druck zu machen, wenn man sich sicher ist im Recht zu sein.

Viel Erfolg!!!

Vielen Dank für den Stern und ich hoffe, dass die Konfrontation mit dem Reiserücktrittversicherer inzwischen zu Euren Gunsten beendet wurde. :-)

Also, was Deiner Freundin hier passiert ist, das ist natürlich schade.

Für Deine Person muss die Versicherung nicht zahlen. Du hättest die Reise antreten können. Was Deine Freundin angeht, da solltet Ihr ggfs. noch einmal nachfassen. Aber ich vermute, so wie die Versicherung sich hier windet, wird das einen schwierige Sache.

Demnach würde es sicherlich Sinn machen nicht auf die vollen Kosten zu pochen, sondern nur anteilig. Mit diesem Ansatz würde ich das Thema noch einmal mit Vernunft angehen und hier auch nicht den Dialog mit Hänschen, sondern auch mit Hans aufnehmen.

Nachdem wir letztlich mehrmals in den Widerspruch (schriftlich) gingen und vom Arzt eine weitere Bescheinigung über die Krankheit einreichten, wurde die Leistung durch den ADAC Mitarbeiter weiterhin verweigert. Der nächste Schritt wäre dann ein Anwalt gewesen sowie die Einleitung rechtlicher Schritte, doch das war uns als Studenten ohne viel Geld in der Rückhand zu risikoreich, weshalb wir aufgaben. Es war wirklich ärgerlich, da wir uns einerseits auf die Reise gefreut hatten, andererseits aber auch, weil es für uns nicht wenig Geld war. Da es sich aber um einen relativ preiswerten Trip von 300-400€ handelte, waren es uns eventuelle Mehrkosten durch den Anwalt nicht wert. Bei einer teureren Reise hätte es wohl anders ausgesehen. Wir werden jedenfalls keine Reiserücktrittsversicherung beim ADAC mehr abschließen.

LG

Also gegen die Ablehnung habe ich inzwischen bereits Widerspruch erhoben. Ich erklärte den Fall noch einmal ganz freundlich und sollte daraufhin einen Auszug aus der Krankenakte zuschicken, was der Arzt nicht durfte und stattdessen eine ärztliche Stellungnahme schrieb und alles noch einmal erklärte mit der Betonung darauf, dass eine Reise nicht möglich war. Doch vom ADAC kam erneut eine Ablehnung der Reiserücktrittskosten mit der Begründung, dass der Arztbesuch zwei Tage vor dem eigentlichen Reise war und kein zweiter Behandlungstermin stattgefunden hat. Nun habe ich den Versicherungsfall beim Versicherungsombudsmann eingereicht mit allen nötigen Kopien und hoffe ich bekomme eine aufschlussreiche Antwort darüber, ob ich dagegen noch weitere Schritte unternehmen kann bzw. einen Anwalt nehmen sollte, oder ob es nichts bringen wird.

Liebe Grüße

Das ist beim ADAC üblich. Diese Versicherung kann man sich leider sparen. Die zahlen selbst bei berechtigtem Leistungsanspruch erst mal nicht.

Was möchtest Du wissen?