Ein Einbehalt des Guthabens wäre möglich, wenn eine sog. Aufrechnungslage gegeben ist oder eine Pfändung vorliegt.

Da die Stadtwerke ihre Forderung Dir gegenüber nach dem geschilderten Sachverhalt an ein Inkassobüro abgetreten / verkauft habe, besteht auch eine Aufrechnungslage. Aufgerechnet werden können nämlich nur eigene fällige Forderungen des Aufrechnenden (Stadtwerke) mit Guthaben des Aufrechnungsgegners (Du).

Wenn das Inkassobüro aufgrund eines Mahnbescheides aber einen vollstreckbaren Titel gegen dich hat, kann es durchaus sein, dass Erstattungsansprüche von Dir gegenüber den Stadtwerken gepfändet wurden. Dann dürfen die Stadtwerke in Höhe der Pfändung nur noch an das Inkassobüro zahlen.

In beiden Fällen (Aufrechnungslage und Pfändung ) wäre Deine Zustimmung nicht erforderlich. Ich würde jedoch bei den Stadtwerken nachfragen, aus welchem Rechtsgrund die Zahlung an das Inkassobüro geleistet wurde.

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Wenn GmbH und freiberufliche Tätigkeit denselben Zweck haben, sehe ich in der GmbH keine steuerlichen Vorteile.

Du zahlst auf den Gewinn der GmbH sowohl 15 % Körperschaftsteuer als auch Gewerbesteuer. Dein Gehalt und eventuelle Ausschüttungen (Dividenden) versteuerst Du mit deinem persönlichen, tariflichen Steuersatz.

Für deine freiberufliche Tätigkeit zahlst Du bislang nur Einkommensteuer in Höhe deines persönlichen Steuersatzes und sparst Dir die Gewerbsteuer.

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Wenn Du dein Girokonto bei Paypal als Zahlungsquelle hinterlegt hast, kannst Du auch ohne Guthaben online mit Paypal zahlen.

Paypal holt sich das Geld dann nach wenigen Tagen von deinem Girokonto.

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Für die Bank kommt es allein darauf an, ob Du die monatlichen Raten zahlen kannst, ob sie bei Zahlungsausfall anderweitig an ihr Geld kommen bzw. ob ausreichend Sicherheiten bestehen.

Bei einem Fahrzeugleasing dient zwar das Fahrzeug als Sicherheit. Der Wertverlust ist am Anfang aber recht hoch. Das Fahrzeug kann also nur bedingt als Sicherheit verwendet werden.

Bei den Raten kommt es darauf an, ob Du von deinem Nettogehalt abzgl Lebenshaltungskosten und Kaskoversicherung noch die Leasingrate zahlen kannst.

Bei Zahlungsausfall kommt es darauf an, ob dein pfändbares Einkommen in entsprechender Höhe über dem Pfändungsfreibetrag liegt.

Wie viel Du Netto verdienst bzw in Zukunft verdienen wirst, wirst Du selbst wissen.

Gerade in jungen Jahren macht es aber Sinn, keine großen Kredite (Leasing ist in Grunde nichts anderes) aufzunehmen sondern nur von Erspartem zu wirtschaften.

Denk doch mal darüber nach, ob Du Dir nicht jetzt ein Fahrzeug für 2.000 € holst und während des dualen Studiums Geld zurück legst um Dir dann im Anschluss daran etwas „besseres“ zu leisten.

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Was Du meinst ist die „Fußstapfentheorie“. Die besagt, dass der Erbe Rechtsnachfolger des Erblassers wird, also „in seine Fußstapfen tritt“.

Wenn Erbe B von Erblasser A ein Haus erbt gilt für die 10-Jahresfrist bei privaten Veräußerungsgeschäften (§ 23 EStG) das Anschaffungsdatum des Erblassers A.

Hat A das Haus am 01.01.2000 gekauft endet die Frist mit Ablauf des 31.12.2009.

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Wenn es sich um eine öffentliche Straße handelt, wirst Du nichts machen können. Die darf grundsätzlich jeder nutzen, wie er will.

Handelt es sich um eine private Straße und bist Du der Eigentümer, kannst Du natürlich jeden von der Nutzung / vom Betreten ausschließen.

Was auch helfen könnte:

Versammle doch mal die gesamte Nachbarschaft um das Auto, wenn es dort parkt. Oder installiere einen Scheinwerfer mit Bewegungsmelder an der Stelle.

Die Reaktion dürfte interessant werden.

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Eine GmbH ist eine selbständige juristische Person, die ihren Gewinn auch selbst ermittelt. Die Gewinnermittlung erfolgt durch Bilanzierung.

Extrem vereinfacht gesagt:

In die Bilanz der GmbH gehören alle Einnahmen und Aufwendungen der GmbH. Das Ergebnis ist dann der Gewinn.

Auf den Gewinn entfällt eine Körperschaftsteuer von 15 % und Gewerbesteuer.

Zahlt die GmbH etwas an ihre Gesellschafter aus, nennt man das „Dividende“. Die Dividende unterliegt grundsätzlich der 25 %-igen Abgeltungssteuer. Bei einer 1-Mann-GmbH jedoch dem persönlichen, tariflichen Steuersatz des Gesellschafters.

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Grundsätzlich gilt:

Wer eine Leistung bestellt / in Auftrag gibt, der muss sie auch bezahlen.

Hat der Vermieter also selbst den Elektriker beauftragt, muss er ihn auch bezahlen.

Davon abgesehen hat euch der Vermieter mit der renovierten Küche und dem neuen Herd doch eigentlich etwas gutes getan. Ich weiß nicht, wie der Zustand der alten Küche war, aber gerade ein neuer Herd ist doch etwas feines und spart ggf sogar noch Stromkosten.

Ich denke der Elektriker wird nicht die Welt kosten. Übernehmt die Kosten doch vielleicht und erfreut euch an der renovierten Küche. Für ein angenehmes Mieter/Vermieter-Verhältnis dürfte das auch sorgen.

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Geh auf die Homepage und dort auf das Kontaktformular

https://www.consorsfinanz.de/banking-service/kontakt/kartenfragen/index.html

oder rufe bei denen an

0203 / 34 69 54-02

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Um die Frage vollständig und korrekt beantworten zu können, müsste man Einblick in die Vertragsunterlagen (Arbeitsvertrag, ggf Überlassungsvertrag für Firmenwagen) haben.

Falls der Arbeitgeber dich am Ende deines Arbeitsverhältnisses überhaupt zu einer Nachzahlung zwingen will, geh mit der Sache zu einem Fachanwalt für Arbeitsrecht. Einige Anwälte bieten eine kostenlose Erstberatung an.

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Hallo!

So schnell werden Konten nicht gepfändet. Da muss schon länger etwas im Argen liegen.

Unabhängig von der Haftungsfrage, die hier nur schwer zu beurteilen ist, weil Sachverhalt nur einseitig geschildert, empfehle ich Dir folgendes:

1. Ruf beim Finanzamt an und lass Dir eine „Rückstandsaufstellung“ schicken. Da steht drin, welche Steuern und sonstigen Beträge offen sind.

2. Lass Dir außerdem mitteilen, welche Steuererklärungen und -Anmeldungen derzeit ausstehen.

3. Geh mit den Dokumenten zu deinem Steuerberater und rede mit ihm darüber. Wenn dein Steuerberater für dich nicht erreichbar ist, dann suche Dir schnell einen neuen.

4. Frag bei der Vollstreckungsstelle und beim Veranlagungsbezirk des Finanzamts nach, welche Optionen Du hast um die aktuelle Situation zu lösen.

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Eine der wichtigsten Weisheiten, die ich im Studium und Berufsleben gelernt habe ist:

Halte niemals (!!!) deinen Namen bzw. deinen Kopf für das Geschäft eines anderen hin!

Das von Dir vorgeschlagene Konstrukt bietet unzählige Fallstricke und Unwägbarkeiten vermögens- und haftungsrechtlicher Art. Das fängt bei der Steuerpflicht und Steuerschuld an, geht über Ansprüche der Kunden gegenüber dem Händler und hört irgendwo bei möglichen Zahlungsschwierigkeiten auf.

Ich hatte schon unzählige Fälle auf dem Tisch, in denen Mütter, Ehefrauen und Freundinnen ihren Kopf für „ihre Männer“ hingehalten und ihren guten Namen hergegeben haben. Da wurden dann Konten gepfändet und Strafverfahren durchgeführt.

Bitte tu das deiner Mutter nicht an!

Deine Mutter will nur das beste für dich und deswegen macht sie unter Umständen mit. Ihr werdet das aber irgendwann bereuen - versprochen.

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Hallo!

Natürlich darf das Opfer den Täter besuchen, wenn dieser kein Besuchsverbot erhalten hat und der Täter das Opfer auch sehen will.

Ruft bei der JVA an und erkundigt euch nach dem Prozedere und den Voraussetzungen.

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Zur Löschung einer Grundschuld benötigst Du eine sog. „Löschungsbewilligung“. Die wird vom Eigentümer der Grundschuld ausgestellt. Mit der Bewilligung kannst Du dann zum zuständigen Amtsgericht / Grundbuchamt gehen und die Grundschuld löschen lassen.

Ist Eigentümer der Grundschuld eine Bank, kannst Du dich an diese Bank wenden.

Ist Eigentümer der Grundschuld eine verstorbene Privatperson, bin ich überfragt. Ich weiß nicht, ob und wie so etwas vererbt wird. Da kann Dir ein Fachanwalt oder Notar sicher weiterhelfen.

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Falls Du den Verdacht auf einen Betrug hast, dann stell die Unterlagen zusammen, geh zur nächsten Polizeidienststelle und erstatte Strafanzeige.

Wenn Du Geschädigter bist hast Du Anspruch darauf über den Ausgang des Verfahrens informiert zu werden.

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Hallo!

U-Haft darf nur bei Vorliegen bestimmter Voraussetzungen gewährt werden. Das sind unter anderem Fluchtgefahr oder Verdunklungsgefahr. Bei schweren Verbrechen wie Mord wird das Vorliegen dieser Voraussetzungen regelmäßig angenommen und U-Haft verhängt, kann aber auch hier durch einen guten Verteidiger etc aufgehoben werden.

U-Haft wird außerdem nur durch die Staatsanwaltschaft beantragt und muss durch einen Haftrichter beschlossen werden.

Der Angeklagte ist bis zum rechtskräftigen Schuldspruch unschuldig und muss auch so behandelt werden. Das mag für das Opfer sehr schwer sein, ist aber Ausdruck des Rechtsstaatsprinzips.

Du darfst nicht vergessen, dass eine Haft auch ein sehr einschneidendes Erlebnis für den Angeklagten ist. Angenommen er wäre tatsächlich unschuldig, hätte er nach der U-Haft wahrscheinlich seinen Job und sein soziales Umfeld verloren. All das muss bedache werden.

Ich bitte um Verständnis, dass ich das jetzt recht sachlich und neutral geschrieben habe. Ich weiß, dass eine solche Sichtweise für die Opfer einer Tat sehr hart ist und will hier weder über Schuld oder Unschuld richten. Ich habe nur versucht, die rechtlichen Grundsätze etwas darzulegen.

Persönlich wünsche ich Dir bzw dem Opfer viel Kraft für die Zukunft. Vor allem wünsche ich Euch, dass ihr persönlich mit dem Erlebten abschließen könnt.

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Hallo!

Die Steuerklasse wurde geändert, weil aufgrund der Volljährigkeit deines Sohnes nun eine weitere volljährige Person außer Dir selbst bei Dir lebt (§ 24b Abs. 3 Satz 1 EStG).

Dass dein Sohn Dir gegenüber noch unterhaltsbedürftig ist und Du Kindergeld bekommst, weiß das System nicht. Daher dürfte Dir auch ein Kinderfreibetrag rausgeflogen sein.

Du musst nun erneut beim Finanzamt die Steuerklasse II und den Kinderfreibetrag für deinen Sohn beantragen.

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Hallo,

ich fange mal bei der Vermietung an. Die Höhe der Miete kannst Du selbst festlegen, sie sollte sich aber an der ortsüblichen Miete orientieren. Liegt die tatsächliche Miete unter 66 % der ortsüblichen Miete, werden die Werbungskosten gegebenenfalls nur anteilig berücksichtigt.

Als Werbungskosten kannst Du geltend machen die Schuldzinsen für das Darlehen, nicht aber die Tilgung. Geltend machen kannst Du außerdem die Abschreibung der Wohnung.

Die vereinnahmten Nebenkosten zählen zu deinen (steuerpflichtigen) Einnahmen, dafür kannst Du die Zahlungen an die Wohnungsverwaltung als Werbungskosten abziehen.

Ein 450 €-Job wird pauschal über die Knappschaft abgerechnet und pauschal versteuert und braucht in der Einkommensteuererklärung nicht abgegeben werden.

Das Elterngeld unterliegt dem sog. Progressionsvorbehalt. Das heißt es ist steuerfrei, erhöht aber deinen Steuersatz für die anderen Einkünfte (bspw Vermietung).

Ich hoffe ich habe alles :-)

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