Wie lange rückwirkend kann das Finanzamt eine Einkommensteuererklärung verlangen?

1 Antwort

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Das Finanzamt kann eine EkSt-Erklärung noch bis 7 Jahre nach Ablauf des Steuerjahres verlangen: 3 Jahre bis zum Beginn der Festsetzungsfrist (§ 170 Abs. 2 Nr. 1 AO) plus Festsetzungsfrist (§ 169 Abs. 2 Nr. 2 AO). Die Festsetzungsfrist verlängert sich sogar auf zehn Jahre, wenn Steuer hinterzogen wurde, und auf fünf Jahre, wenn Steuer leichtfertig verkürzt worden ist. Wenn du Steuern hinterzogen hast, solltest du dich schnell anzeigen, dann passiert dir nichts.

Lohnabrechnung seit Jahren falsch, erst jetzt gemerkt

Hallo Gemeinde, ich habe zum ersten mal einen Steuerberater aufgesucht (hatte bisher im selber gemacht), jetzt ist aufgefallen, dass mein alter Arbeitgeber, den ich vor 2 Monaten verlassen habe, meinen Lohn falsch berechnet hat. Er hat über 2 1/2 Jahre den Zuschuß wohnort/Arbeitsstelle immer bei mir abgezogen. Soll heißen: Mein Wagen hatte nach der 1% Regelung einen Wert von 300.-€ und die Fahrstrecke 136€. Macht in der Summe 436.-€ die auf mein Brutto kamen und "unten" wieder >Netto abgezogen wurden. Soweit ist das OK. Nun hat er Ende 2011 die "freiwillige" Pauschale (in der elektr.Lohnsteuraufstellung unter Nr. 18) gezahlt, weil wir ja dadurch einen Vorteil haben. Allerdings kann man nichts dann an der Pendlerpauschale beim Lohnsteuerjahresausgleich mehr gelten machen. Dies war die Erklärung des AG. NUR hat er diese 152.-€ Pauschale NETTO oben drauf gezahlt und unten wieder NETTO abgezogen :( Aber in den Lohnsteuerbescheinigungen in den Jahren 2011/2012/2013 und 2014 unter Nr. 18 den vollen Betrag/Zuschuß vermerkt. Also habe ich nie diesen Zuschuß vom AG erhalten und konnte auch keine Pendlerpauschale mehr gelten machen. Dies ist nun aufgefallen. Der Steuerberater sagte mir, dass der AG dies nachzahlen MUSS und ich die letzten drei Jahre gelten machen kann. Ist dies richtig ? Sollte der AG nicht auch von 2011 das zurück zahlen um nicht ins schlechte Licht zu kommen ? (Ist ein großes Unternehmen!!) Kennt sich jemand damit aus und hat erfahrung was ich tun kann ? Vielen Dank für eventuelle Hilfe LG

...zur Frage

Wieso muss ich bei ATZ erst ab 2005 Steuern nachzahlen ? Was ist mit 2000-2004 ?

Ich habe seit 1997 keine Einkommensteuererklärung mehr gemacht. 2000 bin ich in Altersteilzeit gegangen. 2012 flattert mir die Aufforderung zur Steuererklärung von 2005 ins Haus wegen Progressionsvorbehalt. Bislang habe ich noch nie davon gehört. Es hieß immer, die ATZ ist steuerfrei. Dass diese freie Steuer auf andere steuerpflichtige Leistungen umgelegt wird, müßte einem zumindest mitgeteilt werden. Zum anderen hätte die erste Steuerforderung ja wenigstens 2002 kommen müssen. Wurde es darauf angelegt, jede Menge Zinsen zu kassieren? Und nicht genug davonn, nachdem ich über 700,00 € bezahlt habe, kam die nächste Anforderung von 2006-2009 und die wollen sie zusammen innerhalb von 4 Wochen haben. Ich habe so gut wie keine Unterlagen mehr, da ich mit Eintritt Rente mit meinem Arbeitsleben sozusagen abgeschlossen habe, da ja mittlerweile seit Anfang ATZ 13 Jahre vergagen sind. Warum gab es keine Informationen weder vom Betrieb noch vom Finanzamt? Warum bekomme ich auch jetzt keine korrekte Erklärung vom Finanzamt? Warum verschonen wir die Reichen? Der Deal mit der Schweiz hat sich ja nun erledigt warum wohl?

...zur Frage

Finanzamt hat Einnahmen gestrichen und Steuer zurückgezahlt. Was sollte ich tun?

Hallo,

Ehepartner (Er Kl 3 und Sie Kl 5) zusammen veranlagt. In der Mitte des Jahres hat Ihr Arbeitgeber den Steuerberater gewechselt. Bei der Einkommensteuererklärung ist mir schon aufgefallen, dass die Daten beim Finanzamt für den ersten Teil des Jahres nicht abrufbar waren. D.h. ich tippe, dass der erste Steuerberater sie nicht elektronisch gemeldet hat.
Bei der Einkommensteuererklärung habe ich die Daten also manuell eingegeben.
Nun hat das Finanzamt meine manuellen Eingaben einfach ignoriert und ist davon ausgegangen, dass Sie nur die zweite Hälfte des Jahres gearbeitet hat und dementsprechend die Steuer erstattet.
Bei der Rentenversicherung ist das ordnungsgemäß gemeldet.
Darf ich mich nun zurücklehnen? Oder fehlen dann irgendwo Ansprüche? Bin ich verpflichtet, das Finanzamt auf ihren Fehler hinzuweisen?

...zur Frage

Ablöse Immo-Darlehen / Ausstellung nötiger Unterlagen seitens der Bank

Hallo,

wahrscheinlich schon tausendmal gehört/gelesen... Es ist geschafft, das Immo-Darlehen bei der Bank ist getilgt und nun steht die Entscheidung an, was tun? a) Grundschuld stehen lassen für andere Projekte bestehen lassen b) Grundschuld löschen lassen

Wir wissen noch nicht so ganz, ob wir in drei bis vier Jahren wieder etwas bauen bzw. kaufen wollen. Es gibt ja auch unterschiedliche Meinungen darüber, ob man die Grundschuld löschen lassen sollte oder nicht. Das soll hier jedoch auch nicht Thema der Frage(n) sein. Vielmehr lauten diese: - Was muss die Bank alles zurückgeben(Grundschuldbrief, Originalurkunde zur Grundschuldbestellung)? - Mit einer Löschungsbewilligung kann der Eintrag im GB wirklich nur gelöscht werden, eine Abtretung würde wegfallen, richtig? - Mit einer Abtretung kann demgegenüber nicht gelöscht werden, oder? - Muss eine Bank auf Antrag hin, eine löschungsfähige Quittung ausstellen oder kann sie auf die Löschungsbewilligung/Abtretung beharren?

Ich habe mir nun schon einige Texte dazu angelesen, bin jedoch noch nicht so ganz weiter gekommen. Kann mir hier evtl. jemand, gerne auch Banker oder jemand der fit ist im Recht, weiterhelfen?

Lieben Dank schonmal dafür!

...zur Frage

Rückwirkend Gewerbe anmlden und steuern bezahlen?

Hallo,

ich bin seid zwei Jahren selbstständig tätig. Um genau zu sein habe ich einen Kanal auf youtube. Am anfang hatte ich nicht viel verdient. Ich denke ich war im Jahr 2016 unter der 8.000 marke. In 2017 war es dann aber um einiges mehr und ich müsste auf jeden Fall ordentlich steuern nachzahlen. Momentan verdiene ich noch mal ein wenig mehr als 2017 und mache monatlich schätzungsweise 4-6 tausend im Monat. Nun habe ich aus eigener Dummheit, das ist mir bewusst und auch nicht die Frage hier, während der Zeit weder ein Gewerbe angemeldet noch Steuern bezahlt was ich dann jetzt machen möchte. Ich hatte bisher keine Mahunung gehabt oder dergleichen insofern hoffe ich dass das nicht als Steuerhinterziehung gilt wenn ich nun selbstständig alles anmelde. Ich denke aber, dass da ordentliche Strafen auf mich zukommen werden. Kann jemand abschätzen in welcher Höhe sie liegen werden?
Die Steuernachzahlug selbst dürfte kein Problem sein da ich während dieser Zeit genügend Geld zurücklegte um Steuern bezahlen zu können. Ich fürchte mich nur, dass die Strafe vielleicht sehr hoch wird? Und wie mache ich das, erstmal Gewerbe anmelden oder welche andren Schritte?
Auch würde ich gerne issen wie viel zeit der Prozess in anspruch nehmen wird. Ich müsste eine neue Wohung mieten mit einem Studioraum da es hier zu eng wird und ich würde es gerne bald machen, bevor ich das alles jedoch abgewickelt habe und meine Bescheinigungen vom Steuerbreater etc. have denke ich nicht, dass mir irgendjemand eine Wohnfläche vermieten wird.

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?