Wie lange rückwirkend kann das Finanzamt eine Einkommensteuererklärung verlangen?

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Das Finanzamt kann eine EkSt-Erklärung noch bis 7 Jahre nach Ablauf des Steuerjahres verlangen: 3 Jahre bis zum Beginn der Festsetzungsfrist (§ 170 Abs. 2 Nr. 1 AO) plus Festsetzungsfrist (§ 169 Abs. 2 Nr. 2 AO). Die Festsetzungsfrist verlängert sich sogar auf zehn Jahre, wenn Steuer hinterzogen wurde, und auf fünf Jahre, wenn Steuer leichtfertig verkürzt worden ist. Wenn du Steuern hinterzogen hast, solltest du dich schnell anzeigen, dann passiert dir nichts.

Existenz der GEZ vergessen, rückwirkend die Geräte angeben?

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Nun gut. Ich bin Student, erhalte Bafög und bin somit auf eine Befreiung der GEZ Gebühr berechtigt. Das war ich nun auch schon die letzten paar Semester, aber wenn ich das richtig verstehe kann man nicht rückwirkend befreit werden. Da sich allerdings bisher keiner bei mir gemeldet hat, würde ich mich jetzt einfach von mir aus anmelden und mit dem neusten Bafög Bescheid eine Befreiung von den GEZ Gebühren beantragen. Soweit ich das verstanden habe, gibt man bei der Anmeldung seine Rundfunkgeräte ab dem Zeitpunkt an, ab welchem sie...Rundfunk empfangen.

Option 1: Ich bin ehrlich, muss dafür aber Geld nachzahlen, welches ich ursprünglich nicht hätte bezahlen müssen, weil ich nicht rückwirkend befreit werden kann. Fände ich ehrlich gesagt unfair. Und könnte ich mir auch wahrscheinlich nicht leisten.

Option 2: Ich gebe an, dass die Geräte erst jetzt "einsatzbereit" sind.

Droht mir irgendwas bei Option 2? Oder gibt es eine Möglichkeit ehrlich zu sein ohne was zu bezahlen?

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Einkommensteuererklärung 2013 Nachzahlung

Hallo, vor ein paar Tagen habe ich meinen Einkommensteuerbescheid für 2013 erhalten und war recht schockiert. Ich soll angeblich 900 € nachzahlen! Ich muss gestehen, meine Einkommensteuer habe ich zum ersten Mal erklärt, obwohl ich seit mehreren Jahren berufstätig bin. Ich bin 35, Angestellter in der IT-Branche, verheiratet und habe 3 Kinder (darunter eins schwerbehindert). Meine Frau selbst erzielt keine Einkünfte. In meiner Steuererklärung habe ich die Zusammenveranlagung gewählt. Kann es sein, dass dies die falsche Option war, die für die Nachzahlung schuld ist? Wäre Einzelveranlagung für mich in meiner Situation günstiger gewesen?

Ich bin nicht sicher, wie ich noch mein Geld retten kann (die Nachzahlung wäre schmerzhaft für meine Familie zu verkraften). Soll ich Widerspruch einlegen? In den Erklärungen im Bescheid steht, dass ich den Veranlagungsantrag zurücknehmen kann. Das würde ich wohl gerne tun. Aber was kommt danach? Das Finanzamt wird sich das Geld wahrscheinlich nicht so einfach entgehen lassen und veranlasst eine ähnliche Nachforderung auf einem anderen Weg, oder?

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Finanzamt hat Einnahmen gestrichen und Steuer zurückgezahlt. Was sollte ich tun?

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Kündigungsfrist Unfallversicherung

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also meiner Oma wurde im Dezember eine Unfallversicherung aufgeschwatzt. Laufzeit drei Jahre, sie war damals schon dement, jetzt ist sie im Heim, seit Juni und beim Sortieren der Unterlagen und Kontoauszüge ist alles aufgefallen. Im April ist sie 80 gewurden. Die Prämie, monatlich 25,- Euro kann sie auch nicht zahlen.

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