Wie könnte man den Bauzwang durch Gemeinde umgehen?

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6 Antworten

ganz schwierige Frage!

  • Du kannst einen politischen Weg wählen, um herauszufinden, warum die Gemeinde jetzt den Zwang ausübt
  • du könntest versuchen, die Gemeinde von deiner Ernsthaftigkeit zu überzeugen, in Zukunft zu bauen, aber Zeit zu bekommen
  • du könntest verhandeln, einen besseren Preis zu bekommen, denn 25 Jahre ohne Wertsteigerung kann nicht rechtens sein

Die Lage klingt verzwickt.

Du könntest aber auch die Investorenbrille aufsetzen und dann bauen und alles zu verkaufen. Kläre doch, was du tun musst, um letztendlich auf dem freien Markt verkaufen zu können. Vielleicht reicht ja eine Baugrube und dann verkaufst du zum Marktpreis!!!???

Kontaktiere mal eine fähigen Makler. Der soll dort ein Haus bauen und anschließend verkaufen. Mit etwas Glück findest Du jemanden. Allerdings solltest Du niemanden aus der Gemeinde oder Nähe nehmen, da es öfters Querverbindungen in die Gemeindepolitik gibt.

so einen hatte ich schon - und der meinte mitzuspielen. Aber auch hier der Griff in den Fettnapf. Der gute Herr wendete sich an die Gemeinde und wollte mit der dann gemeinsame Sache machen.

Doof gelaufen.

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zu klären wäre ob etwas bestimmtes gebaut werden soll. Falls nicht, stell doch eine Fertiggarage drauf. Dann hat das Grundstück den Status eines bebauten Grundstücks. Das haben viele so gemacht und kommen damit durch, es sei denn es ist ausdrücklich vorgeschrieben, das ein Wohnhaus gebaut werden muss. Dann könntest Du versuchen, das Flurstück zusammenschreiben zu lassen, falls Du das Nachbargrundstück besitzt. ggf. kannst Du überlegen ein Gartenhaus drauf zu stellen, vielleicht reicht das.

:)

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Da brauchte man doch etwas mehr an Informationen. Ist das mit dem "zurückgeben" jetzt nur eine unglückliche Wortwahl gewesen, oder ist das Grundstück damals wirklich von der Gemeinde gekauft worden? Dann würde ich mal einen Blick in den damaligen Kaufvertrag werfen. Wenn das allerdings wirklich so vereinbart wurde, dann führt kein Weg an den Alternativen vorbei. Für mich rätselhaft wäre dann nur, weshalb die Eltern vor 25 Jahren ein Baugrundstück mit derartigen Auflagen erstanden haben obwohl sie garnicht bauen wollten.

ja, von der Gemeinde gekauft. Mit der Auflage, binnen x Jahren zu bauen. Die Zeit ist lang vorbei. In dem Vertrag steht auch, dass die Gemeinde einziger Käufer sein kann, wenn nicht gebaut wird.


Sie wollten bauen und es gab auch eine Planung. Aber wie das Leben so spielt, stiegen die Kosten zum Leben und dann kam die Krise der Eltern. Daher wurde nicht gebaut.

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Wenn Du einfach mehr Zeit brauchst, kannst Du im letzten der 48Monate eine Bauanzeige einreichen und einen Winkelschlag drauf stellen. Dann hast Du weitere 4 Jahre Zeit das Bauvorhaben zu vollenden. Der Winkelschlag ist der Bau-Beginn.

keine so schlecht Idee, wird aber Geld kosten. Muss ich mal durchrechnen.

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  • Ich habe ein Grundstück geschenkt bekommen, das über 25 Jahre in der Hand der Familie ist.

Das kann so eigentlich nicht stimmen, da steht mit Sicherheit etwas anderes im Grundbuch. Ich bezweifle, das du Eigentümer bist, du hast nur gewisse Rechte. Der Gründstückseigentümer ist mit Sicherheit die Gemeinde - das Grundstück gehört dir vermutlich nicht !!!

Und da ist wohl auf dem Rechtsweg dann auch nichts zu machen.

Eigentümer waren meine Eltern. Seit einiger Zeit bin ich es. Eingetragen. Daher wendet sich die Gemeinde ja an mich.

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