Ich hätte gerne folgenden Kredit:

  • Kreditsumme: 3.000.000 EUR
  • Laufzeit: 15 Jahre
  • Rückzahlung: bei Endfälligkeit
  • Zinssatz: 2%, fest bis Endfälligkeit
  • keine Nebenkosten
  • Gebotene Sicherheiten: Verpfändung eines Aktiendepots im Wert von 3 Mio EUR

Geht das?

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Typische Lohepudel-Larifari-Frage.

Schau bei Neumond in den Kaffeesatz. Dort findest Du die Antwort.

Wenn Du dieses Scheintote Forum beleben will, dann musst Du konkrete Fragen stellen, die keinen Blick in die Zukunft erfordern und keine Antworten welche den Umfang eines Buches annehmen müssten.

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Typische Lohepudel-Larifari-Frage.

Auch in der Wirtschaftswunderzeit hat das Gehalt einer Alleinverdiener-Familie nur ausnahmsweise für den "kleinen Luxus" gereicht.

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Um Deine Frage zu beantworten: Ja, schon in den nächsten 12 Monaten.

Trotzdem wird es für die Anleger in Sparkonten, Festgelder, Anleihen und Lebensversicherungen noch schlimmer als jetzt. Es kommt nämlich nicht auf die Höhe der Zinsen an, sondern auf die Differenz zwischen Zinsen und Inflationsrate.

Die Inflationsrate ist schon jetzt viel höher als die Zinsen. Sie wird auch in Zukunft schneller steigen als die Zinsen. Diese negative Realrendite enteignet den Sparer zugunsten der Schuldner. Dem Staat ist das recht. Er ist der größte Schuldner und das Wohlergehen der kleinen Sparer ist ihm scheißegal.     

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Versuche mal einen Business Angel zu finden.

Das sind Einzelpersonen, die sich mit persönlichem Einsatz für die Idee des Gründers oder Gründer-Teams engagieren. Meist handelt es sich um Unternehmer, die ihre Erfahrung gerne weiter geben möchten. Sie setzen ihr eigenes Kapital ein, bringen unternehmerisches Können sowie Kontakte mit. Und sie investieren ganz am Anfang, wenn es anderen Investoren noch zu riskant erscheint. Als Gegenleistung erhalten die Business-Engel einen Anteil am Unternehmen.

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Finanziell mag es sich oft lohnen, zur Miete zu wohnen, weil es rentablere Geldanlagen gibt (schlecht für die Vermieter).

Ideell (Lebensqualität) lohnt es sich meist nicht.

Ein wesentlicher Grund für eine Mietwohnung bei hinreichendem Einkommen ist oft die  Aussicht bald wieder umziehen zu müssen.

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Ein gut gemischtes Aktiendepot oder Aktienfonds sind so lange eine gute Wahl, wie es keine besseren Anlagen gibt.

Welche andere Anlage bietet langfristig eine höhere Rendite, bietet einen ähnlichen Schutz vor Inflation und kann zu jeder Zeit in kleinen oder großen Beträgen wieder zu Geld gemacht werden??

"Buy and hold" ist jedenfalls besser als hektisches Kaufen und Verkaufen. Der goldene Mittelweg ist immer am besten.    

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Weil zu hohe Lohnkosten die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie schwächen und dann letztlich wieder zu steigender Arbeitslosigkeit führt.

Mit ihren Arbeitsplätzen haben dann die neuen Arbeitslosen die fetten Lohnerhöhungen der verbleibenden Arbeitnehmer finanziert.

Sowohl die Politik, als auch die Unternehmen und letztlich auch die Gewerkschaften sind an einer guten Beschäftigungslage mehr interessiert, als an überdimensionierten Lohnerhöhungen. Auch die Arbeitnehmer dürften an sicheren Arbeitsplätzen ein gesteigertes Interesse haben.   

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So einen ähnlichen Fall hatte ich auch schon mal, wegen einer ins Ausland erbrachten Dienstleistung. Die hatte mein Unternehmen nach Gesetz und der Rechtsprechung des Bundesfinanzhof korrekt, dem ausländischen Kunden ohne UST in Rechnung gestellt. Bei einer Betriebsprüfung konfrontierte uns der Betriebsprüfer mit einem „Nichtanwendungserlass“ des Bundesfinanzministeriums bezüglich der Rechtsprechung des BFH und verdonnerte uns zu einer hohen USt-Nachzahlung. Wir haben zunächst gezahlt und dann Einspruch erhoben. Nach dessen Ablehnung durch das FA haben wir beim Finanzgericht geklagt - ohne Rechtsanwalt und ohne Steuerberater.

Da haben die Finanzbehörden kalte Füße bekommen und uns angeboten, dass, wenn wir die Klage zurückziehen, sie uns den streitigen Steuerbetrag erstattet - zuzüglich 6% Zinsen für mehrere Jahre.

Für uns war das eine gute Geldeinlage und für die Finanzbehörde das Eingeständnis, dass das Finanzministerium (Schäuble!) mit seinen „Nichtanwendungserlassen“ bedenkenlos gegen die geltende Rechtsordnung verstößt.

Prüfe die Angelegenheit mit einem Steuerberater, bezüglich der Fristen und des Sachverhalts, ob Dein Fall Aussichten auf Erfolg hat. Und wenn ja, dann klage!

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Finger weg von allem was Bausparvertrag heißt.

Am besten ist ein Annuitätendarlehen mit 20 Jahren Laufzeit, 20-jähriger Zinsfestschreibung und Volltilgung in diesem Zeitraum.

Dass Du Dir dafür das Angebot mit der niedrigsten Effektivverzinsung aussuchen solltest, braucht eigentlich keiner Erwähnung.

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Die Thesaurierung der Gewinne erhöht weder die Zahl der Anteile, noch den Wert des Fondsanteils. Sie ist nur eine Umbuchung des Jahresüberschusses, so wie eine GmbH ihren Jahresüberschuss in die Gewinnrücklagen einbucht, wenn sie nicht ausgeschüttet werden sollen.

Der Anteilswert ändert sich im Jahresverlauf mit den erhaltenen Zinsen + Dividenden ./. Kosten + Kursgewinne ./. Kursverluste. Da die Kursveränderungen der Wertpapiere im Fondsvermögen meist viel größer sind, als der Überschuss der laufenden Erträge über die laufenden Kosten kann man die einzelnen, den Anteilswert beeinflussenden Komponenten am Anteilskurs nicht ausmachen. Dazu muss man den Jahresbericht des Fonds lesen.

Auf Altbestände (vor 2009 gekauft) gibt es für thesaurierte Kursgewinne noch einen Freibetrag von 100.000 €. Die Nettoerträge aus Zinsen + Dividenden ./. interne Fondskosten sind und waren schon immer steuerpflichtig. Nur ist das bei vielen Fonds nicht relevant, da bei denen die Kosten höher sind als die laufenden Erträge.

Jeder der sich einen Fonds kauft sollte daher dessen letzten Geschäftsberichte genau lesen.

Wenn Dein Gesamteinkommen im Jahr nicht über 9 000 EUR (oder so ähnlich) liegt, kannst Du dir beim Finanzamt einen Freistellungbescheinigung besorgen und deiner Depotbank einreichen.

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Nicht illegal, aber einfaltspinselig!

Wer bist Du, dass Du glaubst, irgendein Börsenzocker würde sich für Deine Gedanken interessieren.

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Saublöde Frage!

Selbst wer zu den Höchstkursen im Jahre 2000 den Dax bei 7.600 und im Jahr 2007 bei 8000 gekauft hat, kann sich heute über einen Gewinn von mindestens 65% freuen. Der Dax steht derzeit bei 13.200! 

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Was meinst Du mit "Abzüge"? Steuern oder Anrechnung auf die Rente?

Wenn du letzteres meinst, kann Dein Alter soviel verdienen wie er will oder kann.

Die Pflicht eventuell Steuern zu zahlen zu müssen, kann kein vernünftiger Grund sein, eine lukrative Erwerbsquelle nicht anzuzapfen. 

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Es gibt keine "sicheren" Anlagen.

Am unsichersten sind langfristig alle verzinslichen Anlagen. Also zum Beispiel auch Staatsanleihen, die man Otto Normalanleger als besonders sicher anpreist. Mit diesem Schrott hat man in den letzten 100 Jahren sein Geld zweimal verloren. Mit einem Korb breit gestreuter Aktien wäre das trotz aller Kriege, Inflationen und Währungsreformen und Kurseinbrüchen nicht passiert. Ganz im Gegenteil.

Nun zu Deiner Frage: Verkaufen solltest Du auf jeden Fall WKN A0RBX2 und WKN 847625. Die haben vorwiegend verzinsliche Anlagen im Depot mit unterirdischen Renditen und dem hohen Risiko einer sich beschleunigenden Inflation oder schlimmer noch, einem Zusammenbruch des Kartenhauses, welches sich Weltfinanzsystem nennt.

Die beiden anderen Fonds, WKN 984811 und WKN A0M430, legen vorwiegend in Aktien (Sachwerte) an, haben eine gute langfristige Performance und sind als Sachanlagen vor Inflation einigermaßen geschützt. Mit heftigen Kursschwankungen im Zuge einer mehr oder weniger kurzen Baisse, muss man allerdings umgehen können.

 

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Aktiv verwaltete Fonds sollten keinen Index nachbilden. Das können ETFs billiger.

Flexible Mischfonds bilden also grundsätzlich keinen Index ab und man kann sie weder mit solchen, noch mit ETFs vergleichen. Ein guter flexibler Mischfonds eignet sich als Alleinanlage, da er selbst schon alle interessant erscheinenden Märkte abdeckt.

Im Grunde sind aktive, flexible und international anlegende Mischfonds die einzige Fondsklasse, die sich im Anlageuniversum frei bewegen kann. Solche Fonds sind derzeit zu etwa 90% in Aktien investiert, können aber, wenn es irgendwann in ferner Zukunft mal wieder interessant erscheint, auch einen hohen Anteil verzinslicher Anlagen haben.

Da flexible Mischfonds international und breit gestreut anlegen, liegen sie in keinem Jahr in der Spitzengruppe der Wertpapierfonds. Das schaffen nur die auf bestimmte Regionen oder Branchen spezialisierten Fonds –  und das sind jedes Jahr andere, die leider im Voraus nicht angekündigt werden.

Ein guter flexibler Mischfonds zeigt seine Vorteile nur auf lange Sicht. Über mehrere Börsenzyklen hinweg, schlagen sie jeden einzelnen Index und erst recht jeden Indexfonds.

Die Suche nach einem guten Fonds dieser Art ist etwas mühsam, da die meisten öffentlich zugänglichen „Rennlisten“ sich auf viel zu kurze Zeiträume beziehen. Da heißt es suchen. Ohne Fleiß kein Preis!

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Es gibt in der Finanzwissenschaft eherne Grundsätze der Steuererhebung. Dazu gehören unter anderen, Ergiebigkeit, möglichst geringe Kosten der Steuererhebung und möglichst geringer Widerstand der Steuersubjekte. 

Die Besteuerung von Gewinnen aus Gold, Kunst und Antiquitäten würde gegen alle drei dieser Grundsätze verstoßen. Bei der Besteuerung von Miet- und Gewerbeimmobilien ist es wohl vor allem die Angst vor dem Widerstand der Steuersubjekte. Schließlich haben auch viele Politiker und Ministerialbeamte ihr Geld in solche Immobilien angelegt.

Gerechtigkeit ist kein Grundsatz bei der Besteuerung. Sie ist eine flimmernde Illusion, von der alle Träumen, die aber niemand rational definieren kann. Gleichwohl glaubt man durch eine unverschämte Besteuerung der Kapitalanleger Gerechtigkeit herbeizuführen, denn, so wird es dem Wahlvolk ständig eingeredet, trifft dies ja nur die Reichen mit den breiten Schultern.

   

 

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Auch Aktienfonds und ETFs hätten die Weltkriege überlebt - wenn es damals solche Fonds schon gegeben hätte. Sogar besser als Einzelaktien, von denen manche die Kriege und Nachkriegszeiten nicht überstanden haben. 

Das gilt aber nicht für alle Fonds. Fonds, die ihr Domizil oder ihre Anlagen plötzlich im kommunistischen Einflussbereich gehabt hätten, würden die Kriege und Nachkriegszeiten wohl nicht überlebt haben. (Auch künftig werden für alle privaten Kapitalanlagen politische Entwicklungen die größte Gefahr darstellen.)

Ebenso wären synthetisch nachbildende ETFs, egal welcher Art, in der großen Wirtschaftskrise mit ihren Bankzusammenbrüchen anfangs der 30er-Jahre mit einiger Wahrscheinlichkeit über die Wupper gegangen.

Alle überlebenden Fonds hätten allerdings lange Jahre extrem niedrige Kurse gehabt (oder wären sogar nicht handelbar gewesen), bevor sie sich wieder erholten und letztlich ihren Eigentümern hohe Gewinne gebracht hätten. 

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