Ist der Wegfall des Kindes-Unterhaltes bei einem gewalttätigen Kind möglich?

4 Antworten

Merkt ihr eigentlich gar nicht, dass das Benehmen des Kindes volle Hilflosigkeit ausdrückt?

Streitigkeiten zwischen Erwachsenen werden auf dem Rücken eines achtjährigen Jungen ausgetragen und das Kind weiß sich nicht anders zu wehren.

Statt zu überlegen ob man den Unterhalt kürzen darf, solltet ihr Euch mal Gedanken darüber machen, wie man dem Kind helfen kann.

Zahlen muss Dein Mann mindestens bis zu 18. Lebensjahr und von daher solltet ihr zusehen, dass das Leben des Kindes nicht voll aus dem Gleichgewicht gerät. Und das von allen beteiligten Erwachsenen!

Hallo,

vorweg zur Frage:

" Nachdem das Kind handgreiflich geworden ist, kann mein Mann den Unterhalt kürzen bzw. hat er das Recht keinen mehr zu zahlen?"

ganz eindeutige Antwort und da braucht man noch nicht einmal Gesetzbücher zu wälzen - N E I N  !

Beides ist als zwei Paar unterschiedliche Schuhe zu bewerten, die ihr nicht gegeneinander aufrechnen könnt.

Das Verhaltensproblem des 8 jährigen Sohnes hat Gründe, die nicht unbedingt in dessen Verantwortungsbereich zu suchen sind. Hier sind alle Beteiligten gefordert evtl durch Hinzuziehen ärztlicher, psychologischer Hilfe. 


Nachdem das Kind handgreiflich geworden ist, kann mein Mann den Unterhalt kürzen bzw. hat er das Recht keinen mehr zu zahlen?

Entschuldige bitte meinen spontanen Gefühlsausbruch:

"Klar, die finanziellen Interessen stehen bei Dir vor dem aus dem Lot geratenen Kindeswohl, um das ich mich zunächst kümmern würde (trotz der Unterhaltszahlungen)."

Danke für die Anschuldigung. Das ist eine Frechheit. Ich habe mich jahrelang versucht dafür zu engagieren, dass mein Mann ein gutes Verhältnis zu seinem Kind hat. Habe sogar versucht mit der Exfrau einzulenken. Die ist aber völlig bösartig und trägt jeden gerichtlichen Streit auf dem Rücken des Kindes aus. 

Mein Mann ist mittlerweile einfach nur noch verzweifelt, weil er nicht mehr an das Kind rankommt. Es tut uns WEH! Aber jetzt auch noch gegen uns für mehr Geld klagen und sich nicht ums eigene Kind kümmern (das Kind schiebt sie wohlgemerkt jeden Tag von 7:00 bis 18:00 Uhr ab) - das geht zuweit. Hat denn mein Mann nur noch Pflichten und keine Rechte mehr?

Also lass deine bissigen und falschen Anschuldigungen stecken!

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@Mayalinchen

Mayalinchen,

versucht mal Rat und Hilfe durch das Jugendamt zu erhalten, nicht alle Mitarbeiter dort sind ralitätsfremd. 

Es gibt in dieser geschilderten Konstellation, insbesondere wenn die Mutter des Kindes nicht mitspielt ( denn das Kind steht zwischen Baum und Borke ) schwierige Situationen im Umgang mit Kind. 

So etwas geht auch an einem Kind nicht spurlos vorbei, straft es nicht zusätzlich. Kinder haben eine ganz besondere " Antenne " und verarbeiten und reagieren oftmals aus innerer Zerrissenheit irrational.

Vielleicht ist auch diese Seite hilfreich für euch : 

http://www.vaterlos.eu/category/ratgeber-gegen-kindesentfremdung/

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Selbstbehalt Kindesunterhalt

Ich bin alleinstehende Mutter von drei Kindern (22, 12 und 7 Jahre). Mein ältestes Kind hat einen eigenen Haushalt - ich bin nicht unterhaltspflichtig. Mein mittleres Kind lebt seit 1,5 Jahren beim Vater - mein jüngstes Kind lebt in meinem Haushalt (mittleres und jüngstes Kind haben unterschiedliche Väter). Für mein jüngstes Kind erhalte ich Kindergeld und 404,00 € Unterhalt monatlich. Für mein mittleres Kind zahle ich monatlich 334,00 € Unterhalt und 113,00 Schulgeld. Ich zahle außerdem den Sportverein sowie mtl. hälftig das Klaviergeld (= 19,25 € für mich). Ich verdiene monatlich 1800,00 € netto und habe gelesen, dass der Selbstbehalt bei 1000,00 € liegt. Wird da vom Nettoeinkommen ausgegangen oder muss ich Kindergeld und Unterhalt für mein jüngstes Kind mit einberechnen. Bedeutet Selbstbehalt Nettoeinkommen abzgl. UH oder Nettoeinkommen abzgl. UH und Festkosten wie Miete, mtl. Fahrkosten zur Arbeit, Betreuungskosten, Versicherungen...? Ich bin jetzt in eine günstigere Wohnung gezogen, damit ich den Lebensunterhalt für mich und mein jüngstes Kind bestreiten kann - leider hat mein mittleres Kind nun kein eigenes Zimmer mehr und die Rückkehrmöglichkeit liegt nahezu bei Null (Ziel des Vaters ist erreicht) Wir haben das gemeinsame Sorge - und Aufenthaltsbestimmungsrecht. Gerichtlich wurde vereinbart, dass mein geschiedener Mann unserem Kind jederzeit die Möglichkeit zur Rückkehr geben muss - allerdings hält er sich an keine Regeln. Ich sehe unsere Tochter sehr selten, weil der Vater mir die Ferien streicht... (Jugendamt und Erziehungsberatungsstelle interessiert das leider nicht) Ich weiß, dass man die Themen Unterhalt und Besuchsrecht nicht vermischen darf, aber momentan bin ich nur zahlendes "Mitglied". Der Kontakt meines geschiedenen Mannes zu mir beschränkt sich ausschließlich auf 4 SMS zum Thema UH-Pflicht, UH-Erhöhung und anteilige Zahlung für das Schullandheim. Jetzt soll das Schulgeld zum neuen Schuljahr wieder um 6% angehoben werden und ich weiß bald nicht mehr, wovon ich noch alle Kosten bezahlen soll (leider kann ich meinen jüngsten Kind bei weitem nicht das bieten, was meinem mittleren Kind ermöglicht wird - z. B. die Bildung an der selben Schule wie meine Tochter, da ich das hälftige Schulgeld für ihn nicht aufbringen kann). Bin ich verpflichtet, die Schulgelderhöhung mit zu tragen oder könnte ich ggf. aus dem Schulvertrag "aussteigen" ? (dieser wurde damals von meinem geschiedenen Mann und mir unterschrieben). Bitte verstehen Sie mich nicht falsch - ich möchte allen meinen Verpflichtungen in vollem Umfang nachkommen - aber ich habe ja dennoch auch eine Verpflichtung für mein jüngstes Kind und oft auch Existenzangst. Für eine fachmännische Antwort wäre ich unsagbar dankbar.

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