Muß ein Mann auch Unterhalt für ein Kind zahlen, wenn er einer arglistigen Täuschung zum Opfer fiel?

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4 Antworten

na, er hat den Bescheid vom Jugendamt. ist denn seine Vaterschaft erwiesen?

Ist er sicher in der fraglchen Zeit der einzige Mann gewesen zu sein, der für die Schwangerschaft verantwortlich sein kann?

er hat das Recht die Vaterschaft anzuzweifeln. Dann wird es eine Vaterschaftsklage gegen ihn geben. Im Zuge des Prozesses wird es per Gentest ermittlet werden, ob er der Vater ist oder nciht.

Ist er es muss er zahlen. Egal ob die Frau gesagt hat sie würde verhüten, oder nciht.

Er hätte es ja auch machen können.

Dein Gast wird Unterhalt zahlen müssen, aber er sollte -bei Zweifel- die Vaterschaft feststellen lassen. Ist die Vaterschaft festgestellt, gibt es kein Einkommen. Die Täuschung der Kindsmutter ist zwar bitter, aber der Unterhalt ist ja für das Kind. Und ich fürchte, Du wirst für die Mutter auch zahlen müssen.

Tja dumm gelaufen für den Gast. Für eine Verhütung sind beide verantwortlich. Gerade wenn es sich um einen ONS handelt sollte man sich nie darauf verlassen, daß die Partnerin die Pille nimmt. Trotzdem sollte die Vaterschaft festgestellt werden, um alle Zweifel auszuräumen. Ist er tatsächlich der Vater, sollte er das Schicksal auch annehmen und sich um SEIN Kind kümmern, bzw. mit der Ex eine Regelung finden.

Na sicher. Er ist doch der Vater. Wie das geschehen ist ist doch sekundär. Das muss man vorher berücksichtigen.

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