Muß ein Mann auch Unterhalt für ein Kind zahlen, wenn er einer arglistigen Täuschung zum Opfer fiel?

2 Antworten

na, er hat den Bescheid vom Jugendamt. ist denn seine Vaterschaft erwiesen?

Ist er sicher in der fraglchen Zeit der einzige Mann gewesen zu sein, der für die Schwangerschaft verantwortlich sein kann?

er hat das Recht die Vaterschaft anzuzweifeln. Dann wird es eine Vaterschaftsklage gegen ihn geben. Im Zuge des Prozesses wird es per Gentest ermittlet werden, ob er der Vater ist oder nciht.

Ist er es muss er zahlen. Egal ob die Frau gesagt hat sie würde verhüten, oder nciht.

Er hätte es ja auch machen können.

Dein Gast wird Unterhalt zahlen müssen, aber er sollte -bei Zweifel- die Vaterschaft feststellen lassen. Ist die Vaterschaft festgestellt, gibt es kein Einkommen. Die Täuschung der Kindsmutter ist zwar bitter, aber der Unterhalt ist ja für das Kind. Und ich fürchte, Du wirst für die Mutter auch zahlen müssen.

Anspruch hoher Lottogewinn in Trennungsphase trotz Gütertrennung?

Herr A und Frau B haben vor 28 Jahren geheiratet und gleichzeitig Gütertrennung per Vertrag (Anwalt und Amtsgericht) festgelegt. Die Gütertrennung beinhaltete, dass alles, was an materiellen Dingen in der Ehe ersetzt oder erwirtschaftet wurde, automatisch in den Besitz von Frau B überging. Ein Versorgungsausgleich bei einer eventuellen Scheidung sollte davon nicht betroffen sein, also normal von Amts wegen durchgeführt werden.

Die Ehe war immer geprägt von Geldproblemen und Geldnot, es war also nie genug vorhanden, um sich etwas leisten zu können (nicht mal Urlaub). Auch aus dem Grunde, weil Herr A damals mit Riesen-Schulden in die Ehe ging und diese auch nicht in den Griff bekam. Beide leben nun seit Jahren getrennt - Herr A ist inzwischen Rentner mit kleinerer Rente, aber aufgestockt durch Vermieten einer Wohnung in seinem Haus, das er vor 2 Jahren von seiner Familie geerbt hat, worauf Frau B natürlich keinen Anspruch hat, aber auch ganz sicher niemals erheben würde!

Frau B erzielt in der Trennungsphase einen hohen Lottogewinn. Kann sie nun den Lottogewinn komplett für sich behalten und muss sie eventuell nach durchgeführter Scheidung Herrn A Unterhalt von dem Lottogewinn bezahlen, von dem sie und das gemeinsame Kind, das bei ihr lebt, ja auch leben müssen?

Obwohl Herr A Frau B schwer betrogen und hintergangen hat, will sie ihm helfen und ihm das Haus abkaufen, das sonst sowieso irgendwann für ihn verloren ist,damit er genug Geld hat, um alle Schulden bezahlen und davon noch ohne Sorgen weiterleben zu können (gleichzeitig lebenslanges Wohnrecht festgelegt). So wäre auch das Haus abgesichert für das gemeinsame Kind. Müsste sie in dem Fall dann trotzdem noch Unterhalt vom Lottogewinn zahlen?

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