USt-ID-Nr beginnt mit 'EU' - Vorsteuer abziehbar?

2 Antworten

Nee, es gibt VAT-IDs die mit EU-... anfangen auch für Unternehmen von anderen Kontinenten, die keine Filiale in der EU haben. Ich habe so eine Rechnung von einem Dienstleister aus Australien. 

Meiner Meinung nach, beschränken sich diese Fälle jedoch nur auf Unternehmen, die elektronische Dienstleistungen verkaufen. Hier wurden die Gesetzmäßigkeiten geändert. 

In dem Fall kann das Reverse Charge ganz normal angewendet werden.

Die Gesetzmäßigkeiten wurden dahin gehend verändert, dass nicht mehr das Usprungsland sondern der Erfüllungsort der elektronische Dienstleistung für die Besteuerung ausschlaggebend ist. Dabei ist auch der Besteuerungssatz des Erfüllungsortes (19% in D) anzuwenden.

Die Unternehmen sind davon wenig begeistert, da nun ihre Dienstleistungen für Privatpersonen teurer sind.

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Damit Enno den Stern bekommen kann.

Die haben eine ID, für die deutsche Niederlassung. Du kannst die Steuer als Vorsteuer abziehen, wenn bei Dir die Voraussetzungen vorliegen.

Ist eine Korrektur der Umsatzsteuer-Voranmeldung am Jahresende möglich, bzw. schicke ich bei der monatliche UStVA Rechnungskopien an das Finanzamt?

Hallo liebe Community,

zum 02.01.17 bin ich als Einzelunternehmer selbstständig. Da ich umsatzsteuerpflichtig sein werde, setze ich mich nun seit einiger Zeit mit der monatlich durchzuführenden Umsatzsteuer-Voranmeldung auseinander.

Zu meiner Frage:

Ich habe vor 2 Monaten einen rechtlichen Disput mit meinem alten Arbeitgeber gehabt. Zu diesem Zweck habe ich mir juristische Hilfe genommen und auch eine ordentliche Rechnung erhalten. Da es im weitesten Sinne schon eine Vorableistung zu meiner Selbstständigkeit war, würde ich gerne schauen, ob ich diese Rechnung nicht auch als Vorgründungskosten zu den Betriebsausgaben setzen und mir die 19% USt. nicht mit meiner ersten UStVA zum 10. Februar (für Januar) vom FA zurückholen kann.

Ich habe es so verstanden, dass ich jeweils spätestens zum 10. des Folgemonats per Elster die UStVA rausschicke und dann entweder die zu zahlende Umsatzsteuer an das FA überweise oder aber die Vorsteuer erstattet bekomme. Gerade jetzt im Dezember sind einige Investitionen getätigt worden, so dass ich im 1. Monat mit einer Erstattung von 400-500 Euro kalkuliere.

Für die monatliche UStVA aber schicke ich doch noch keine Rechnungskopien mit raus, wenn es sich nicht um horrende Vorsteuer-Summen handelt, oder doch ? Falls nicht, gehe ich davon aus, dass das ja sicherlich spätestens zur Umsatzsteuerjahreserklärung der Fall sein wird. Würde ich erst dann die Info vom FA erhalten, dass die Rechnung nicht angenommen wird als Betriebsausgabe und die Vorsteuer zurückgefordert ?

Ich danke Euch schon im Voraus für eure Hilfe.

Liebe Grüße tella

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