Umsatzsteuer Rechnung Korrektur

1 Antwort

Korrigerte Rechnung ist OK.

Dir ist hoffenltich bewßt, dass die Kunden das nicht unbedingt akzeptieren müssen. Schon gar nicht, wenn es Privatleute ohne Vorsteuerabzug sind, ausser der Preis war eben so vereinbart, wie Du es nun berechnest.

Für die Kerrektur der Steuererklärung ist entscheidendd, wie Du versteuerst.

Wenn es für die Umsatzsteuer nach vereinnahmten Entgelten ist, dann ncihts, weil Du ja die Einnahmen im letzten Jahr dann auch bestimmt alle einsch. Steuer gebucht hast und so die Steuer für den bisherigen Betrag abgeführt wurde.

Ebensoo in einer Einnahmen- Ausgaben- Überschussrechnung.

Korrekturen gibt es nur, wenn Du nach vereinbarten Entgelten besteuerst und in der Ertragsteuer, wenn Du bilanzierst.

Da es sich nur um kleinere Beträge handelt, werde ich die Ust. aus eigener Tasche zahlen, um den Kunden nicht zu behelligen. Das Finanzamt möchte jedoch alle Rechnungen 2013 einsehen und da machen sich diese zwei falsch ausgestellten nicht so gut. Muss überhaupt eine Korrektur erfolgen, wenn ich die "neue" Rechnung dem Kunden gar nicht zukommen lasse? Reicht eventuell ein handschriftlicher Vermerkt auf den falschen Rechnungen?

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@MichBa

Leider wissen wir hier nicht genau, wo der Fehler in den Rechnungen liegt. Wenn es nur um den Ausweis der Steuer geht und der Betrag nicht so hoch ist, dann genügt bei Rechnungen mit einem Rechnungsbetrag von nicht mehr als 200,- Euro, wenn Du draufschreibst: "19 % Umsatzsteuer enthalten".

Wären es Beträge über 200,- Euro, müßte drauf stehen "19 % Umsatzsteuer Somit ...... Euro Umsatzsteuer enthalten."

Aber wenn Du die Steuerbeträge abführst, oder abgeführt hast, ist das für Dich sowieso egal, denn diese Vermerke sind nur für den Kunden wichtig, wenn er die Vorsteuer abziehen will.

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@wfwbinder

Ich bin 2013 Umsatzsteuerpflichtig geworden, habe diese zwei Rechnungen im Januar geschrieben und wie gesagt vergessen die 19% mit auszuweisen. Es handelt sich um Beträge unter 200€.

Korrigiere ich die Rechnungen nun, obwohl es für den Kunden egal ist? Schreibe ich einfach einen Vermerk fürs Finanzamt drauf, dass ich die fehlende Ust. selber begleiche?

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@MichBa

Da du auf die eingegangenen Beträge die Steuer sowieso zu zahlen hast, kannst Du es lassen wie es ist. Das Finanzamt interessiert nur, dass die Steuer abgeführt ist.

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Wie lange ist die Zahlungsfrist bei berichtigter USt-VA?

Hallo ihr Lieben,

bei Abgabe einer korrigierten Umsatzsteuer-Voranmeldung: Das Finanzamt hat festgehalten, dass der Tag in dem eine korrigierte USt-VA abgegeben wird gleichzeitig der Fälligkeitstag der Zahlung ist.

Kommt mir Spanisch vor. Da sicherlich die wenigstens beim Finanzamt vorbeilaufen und bar bezahlen... und ich finde dazu auch auf die Schnelle keine Rechtsquelle. Dauert eine Überweisung beispielsweise ein paar Tage, darf dann gleich ein Säumniszuschlag verlangt werden? Weiß da jemand genaueres?

Danke :-)

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Wie läuft das mit der Rechnung an Unternehmer in der EU?

Guten Abend,

ich verkaufe Download-Artikel in einem Online-Shop, also Artikel, die nicht versandt werden, sondern zum Download zur Verfügung stehen. Es geht im Folgenden um die korrekte Rechnungsstellung.

Folgendes weiß ich bereits:

1) Ist der Käufer ein deutscher Privatmann oder ein deutsches Unternehmen, wird ganz normal 19,00% Umsatzsteuer berechnet. Hier ist alles klar.

2) Ist der Käufer ein Privatmann oder ein Unternehmen aus einem Drittland (z.B. USA), dann muss ich eine Netto-Rechnung ausstellen. Diese Netto-Rechnung darf keine Umsatzsteuer enthalten, sondern es wird der gesamte gezahlte Betrag als Nettobetrag gezahlt. Wenn der Käufer also insgesamt 10,00 Euro gezahlt hat, dann muss ich die Rechnung auch über einen Nettobetrag von 10,00 Euro ausstellen. Privatmann und Unternehmen werden in diesem Fall gleich behandelt.

Nun geht es um die Rechnungsstellung in die EU: Seit Anfang diesen Jahres gibt es den "Mini-One-Stop-Shop". Dementsprechend muss ich bei Privatpersonen immer denjenigen Mehrwertsteuersatz berechnen, der im Land der Käufers gilt und auch an den dortigen Staat abführen. Bei Unternehmen muss ich allerdings das Reverse-Charge-Verfahren beachten.

Meine Frage hierzu: Ich verkaufe die Download-Artikel zu einem Festpreis (z.B 10,00 Euro), egal aus welchem Land der Käufer kommt. Bei einer Rechnung nach Deutschland erhalte ich 8,40 Euro (10,00 Euro - 19% USt.), bei einer Rechnung in ein Drittland erhalte ich 10,00 Euro (10,00 Euro - 0,00% USt. = Netto-Rechnung), bei einer Rechnung an einen Privatmann (z.B. in Frankreich, wo 20% USt. gilt) erhalte ich 8,33 Euro (10,00 Euro - 20% USt.). Aber wie viel erhalte ich bei einem Unternehmen aus der EU (nehmen wir an, es befindet sich ebenfalls in Frankreich, wo 20% USt. gilt)? Über welchen Betrag muss ich hier - unter Beachtung der Reverse-Charge-Regelung - die Rechnung ausstellen? Muss ich hier die 20% USt. von 10,00 Euro abziehen und die Rechnung dann über einen Nettobetrag von 8,33 Euro ausstellen, mit dem Verweis auf die Reverse-Charge-Regelung?

Danke für eure große Mühe und Hilfe.

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