Was ist eine Eidesstattliche Versicherung?

3 Antworten

die Eidesstattliche Versicherung ist die Aufstellung des Vermögens und aller Ansprüche auf Gehalt und sonstiger Leistungen.

Ebenso muss man aufführen, welche Vermögensverfügungen man in den letzten Jahren vorgenommen hat. Schenkungen, aber ggf. auch Verkäufe, weil überprüft wird, ob man eventuell eine Villa für nur 10.000,- Euro verkauft hat.

Eidesstattliche Versicherung heisst es besonders deshalb, weil die Unterschrift eben eine Versicherung an Eides statt ist und falsche Angaben fast so unter Strafe stehen, als würde man vor einem Richter eine falsche Aussage machen und diese beeiden. § 156 StGB.

Du musst bei der Eidesstattlichen Versicherung auch angeben, was Du bis zu vier Jahre in der Vergangenheit mit Deinem Vermögen gemacht hast.

Hier möchte das Gericht rausfinden, ob Du zum Beispiel wertvolle Gegenstände an die Verwandtschaft verschenkt oder verkauft hast. Denn als Schuldner hast Du nicht die Möglichkeit gänzlich frei über Deine Vermögenswerte zu verfügen.

Dir ist untersagt, Vermögensverluste oder Vermögensminderung herbeizführen, andernfalls kann Dir Bankrott oder Vermögenshinterziehung unterstellt werden. Dies kann bei Verurteilung bis zu 5 Jahre Haft für Dich bedeuten.

http://schulden24.com/folgen-eidesstattliche-versicherung/

Über Insolvenzstraftaten habe ich Dich ja schon informiert. Da wird sich ggf. der Staatsanwalt bei Dir melden wegen der Verdunkelung Deiner Vermögensgegenstände.

Und wenn Du nicht zahlen kannst, kann der Gläubiger beantragen, dass Du das abzugeben hast, was früher mal eidesstattliche Versicherung hieß und heute Vermögensauskunft heißt:

http://dejure.org/gesetze/ZPO/802f.html

Kann meine Mutter ohne mein Wissen mein Haus beleihen ?

Im Juli 2006 hat meine Mutter mir das Haus meiner Großeltern überschrieben. Dies war traditionell, da meine Großeltern das Haus auch zu Lebzeiten an meine Eltern überschrieben haben. Nachdem mein Vater 2002 verstarb, war es dann meiner Mutter. Ein Erbteil von meinem Vater wurde nicht an mich ausbezahlt. Ich habe aber auch nichts eingefordert. Als ich die Urkunde unterschrieben habe, war es noch belastet mit einer Grundschuld von 38.000 Euro. Mir wurde immer versichert, dass meine Eltern dies monatlich bezahlt haben und jetzt vielleicht noch eine Restbetrag von ca. 15.000 Euro stehen würde. Das habe ich auch geglaubt. Als ich das Haus jetzt verkauft habe, wurde mir von der Bank 51.000 Euro weniger ausbezahlt. Nach Rückfrage bei der Bank erfuhr ich, dass meine Mutter ein Jahr nach der Überschreibung ohne mein Wissen, das Ursprungsdarlehn auf den Ausgangsbetrag in Höhe von 38.000 Euro wieder beliehen hat. Ausserdem hat Sie ein zweites Darlehn auf das Haus aufgenommen, was aber nicht im Grundbuch eingetragen war. Das Konto war dann auch noch überzogen und die Bank hat sich all diese Forderungen einfach von dem Verkaufspreis meines Hauses genommen. Meine Frage ist nun: Ist das legitim ? Kann die Bank sich einfach das Geld wegnehmen ohne dies mit mir zu klären. Gibt es rechtliche Mittel ? Wäre für eine Hilfe sehr dankbar.

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Eltern erben Haus von Kind - was ist mit dem Kredit?

Hallo zusammen,

es ist vielleicht eine ungewöhnliche Konstellation, aber mich interessiert folgendes:
Ich habe mir ein Haus gebaut und dafür einen Kredit aufgenommen, der natürlich noch ein wenig läuft. Ich habe keine Frau und Geschwister und bin demzufolge allein im Grundbuch und als Schuldner bei der Bank eingetragen. Es existiert eine Grundschuld i.H. des aufgenommenen Kredites. Nur mal angenommen morgen gäbe ist mich nicht mehr... wären meine Eltern demzufolge Erbe des Hauses. Da ja generell gilt: alles oder nichts, würden sie mit dem Haus auch die Restschuld erben.

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VG :)

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Steuernachzahlung trotz Privatinsolvenz?

Hallo zusammen, Ende 2009 haben meine Frau und ich Privatinsolvenz eingereicht und sind nun in der Wohlverhaltensphase. Meine Frau hat zwischenzeitlich Bescheid bekommen, dass ihr Verfahren abgeschlossen ist. Ich habe einen solchen Bescheid noch nicht bekommen. In den vergangenen Jahren habe ich die Steuererklärung an meine Insolvenzverwalterin weiter gegeben, die diese ans Finanzamz weiter gereicht hat. Im vergangenen Jahr hätte ich für 2010 Steuer in Höhe von ca. €200,- zurückzahlen müssen, hab es nicht getan und vom Finanzamt und der Insolvenzverwalterin auch nichts mehr gehört. In diesem Jahr soll ich für 2011 einen betrag von ca. €500,- ans Finanzamt nachzahlen. Die Nachforderung wurde vom Finanzamt, wie im vergangenem Jahr auch, an die Insolvenzverwalterin geschickt. Die hat die Nachforderung nun an mich weiter geschickt und das Datum vom Finanzamt, bis wann ich zu zahlen habe, mit einem neuen Datum handschriftlich überschrieben. Muss ich nun die geforderte Steuernachzahlung bezahlen?

Viele Grüße und danke für die Hilfe

RADA

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Ist ein Pfand Objekt Tausch einer Immobilie bei schlechter Bonität möglich?

Ich bin Eigentümer einer Immobilie und musste im Jahr 2012 beim Gerichtsvollzieher eine Vermögensauskunft (eidesstattliche Versicherung) abgeben.  Trotzdem erhielt ich im Jahr 2013 ein Angebot von meiner Bank für eine Anschlussfinanzierung welches ich auch angenommen habe. Seitdem läuft die Anschlussfinanzierung ganz normal und ohne Störungen.

Zum Ende diesen Jahres muss ich aus beruflichen Gründen umziehen und würde wieder eine Immobilie erwerben, natürlich erst wenn ich meine jetzige verkauft habe. Einen sogenannten Pfand Objekttausch vollziehen! Es muss nichts nach finanziert werden! Das Restdarlehen/ die Restvaluta soll auf das neue Objekt zum aktuellen Stand übernommen werden! Nun habe ich ziemlich Angst bei meiner Bank anzufragen, da ich nicht weiß, ob es bei der Bank bekannt ist, das ich in 2012 eine Vermögensauskunft abgegeben habe. Denn die Bank schrieb mir mit dem Angebot der Anschlussfinanzierung, das diese ohne weitere Überprüfung begleitet wird, heißt soviel das die Bank wohl für die Anschlussfinanzierung keine SCHUFA Prüfung vorgenommen hat?!

Nun ist meine Angst, wenn ich der Bank mein Vorhaben schildere, das ich vielleicht"schlafende Hunde"wecke und es Konsequenzen hätte.

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Schenkungen der Eltern - Gerichtsurteil vom 04.02.10 -

Hallo,

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Die Ehe eines Paares scheitert nach 5 Jahren. Wärend der Ehe haben die Eltern der Frau unterschiedliche Geldbeträge auf das gemeinsame Konto des Ehepaares überiesen. Hierbei handelte es sich um Beträge zur neuen Einrichtung des gemeinsamen Hauses, um Notarkosten für das Haus, anteilsmässige Autobeschaffung, Schuldenübernahme... Zu beachten ist, dass das Hausanwesen verkauft wurde, das Fahrzeug im BEsitz des Ehemannes ist.

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Schuldenbereinigungsplan?

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Hatte jetzt einen Schuldenberater zu Hause und er hat mir einen Schuldenbereinigungsplan vorgeschlagen. Die Rate auf die wir uns geeinigt haben sind 1000€ pro Monat auf 6 Jahre.

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