Was bedeutet eine Vormerkung im Grundbuch für ein Grundstück?

1 Antwort

Die Vormerkung hat ncihts mit der schnellen Entschidung zu tun.

Die Auflassungsvormerkung dient der Sicherung von Ansprüchen.

Wer einen vertrag abschließt um ein Grundstück zu erwerben, muss bis zur endgültigen Eintragung Bedingungen erfüllen. Kaufpreis zahlen, Grunderwerbsteuer zahlen usw.

Damit nun nicht zwischen durch noch ein findiger Verkäufer das Grundstück ein zweites mal verkaufen kann, wird eine Auflassungsvormerkung eingetragen. Jeder der ins Grundbuch sieht, weiss damit, dass es einen Vertrag über dieses Grundstück gibt, der sich in der Abwicklung befindet. Mit der endgültigen Eintragung des Eigentümerwechsels, der Auflassung, wird dann die Vormerkung gelöscht.

Niesbrauch: Grundbuch oder Testament was gilt?

hallo,meine Mutter möchte zu lebzeiten ihre 2 Häuser an mich und meine Schwester verschenken. In ihrem gemeinschaftlichen Testament wurde festgelegt dass unser Stiefvater ein Niesbrauchrecht an rangerster Stelle, im Grundbuch eingetragen bekommen soll. Das bedeutet wenn er dann ins Heim müsste (er hat Alzheimer), würden die Erträge (Vermietung) aus dem Haus an ihn gehen, oder wenn ich einziehen würde müsste ich in meinem eigenem Haus "Miete" ans Altenheim meines Stiefvaters zahlen. ...Obwohl es noch eine (ziemlich reiche) leibliche Tochter ,die aber keinen Kontakt mit ihm hat, gibt.-Schade...aber ich habe mich damit abgefunden... Nun waren wir beim Steuerberater weil es noch einiges zu klären gab, dieser war auf dem Grundbuchamt und hat eine Kopie des Grundbuches mit gebracht - und siehe da - es steht nur eine alte Grundschuld drin aber kein Wort von einem Niesbrauchrecht also kein Eintrag!- Es wurde damals wohl vergessen...Aber was git denn nun wirklich Testament oder Grundbuch? lieben Dank im Voraus

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Grundstück Schenkung ?

Folgender Fall ist eingetreten und vermutlich nicht korrekt. Vielleicht kann mir jemand Rat geben. Karl hat ein Grundstück von seinen Eltern mit notarurkunde übertragen bekommen, daraus zwei gemacht und bebaut. Eines nutzt er mit seiner Frau, das Andere ist an die Eltern vermietet. Er steht allein im Grundbuch. Fünf Jahre später wollen die Eltern einen Treuhandvertrag für das Haus in dem sie leben, aus dem hervorgeht, dass Karl dieses nur treuhänderisch für die Eltern hält und diese es jederzeit wieder übernehmen können ( ist dieser Treuhandvertrag nicht von Anbeginn nichtig, da die Eltern ja kein Eigentum mehr haben, das sie zur Treuhand übergeben können?) Karl ist noch sehr jung und läßt sich vom Notar überreden. Fünf Jahre später übernehmen die Eltern das Grundbuch und Karl wird komplett gelöscht ohne das er davon Kenntnis erhält. Ist das alles Rechtens ? Müsste er nicht wenigstens an zweiter Rangstelle stehen bleiben, da ihm das Grundstück ja vorab geschenkt wurde ? Vielen Dank für Euren Rat.

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Grundstück kleiner nach Vermessung - Verkäufer will Differenz nicht bezahlen

Hallo,

wir haben folgendes Problem. Im Oktober 2012 kaufen wir einen Teil eines 3000 qm Grundstücks. Unsere vorläufig geschätzte Größe der Teilfläche war 624 qm. Hierbei wurde ein Quadratmeterpreis von 105 Euro, welcher auch notariell als Bemessung für eine Ausgleichszahlung festgelegt wurde, vereinbart. Im Nachhinein wurde festgestellt, dass es sich um einen Mischpreis handelte, da die Gesamtfläche sich aus Baufläche 200 Euro/qm und einer Wiesenfläche mit 25 Euro/qm besteht. Dies wurde allerdings schriftlich nirgends fixiert. Nach der Vermessung beträgt unser Grundstücksfläche nun 606 qm. Weiter nicht schlimm, aber die verloren gegangene Fläche stammt von der Wiesenfläche, welche laut dem Verkäufer ja weniger Wert ist. Nun weigert sich der Verkäufer mit uns beim Notar einen Termin zu vereinbaren um die Eintragung ins Grundbuch vollziehen zu können, da er ja umgehend nach Eintragung die Flächendifferenz von ca. 1650 Euro bezahlen sollte. Eine Auflassung sowie die Vormerkung im Grundbuch sind schon vorhanden. Hat der Verkäufer da irgendeine Chance? Der Notarvertrag ist doch bestehend, oder?

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Eigentumswohnung Erwerb in Bruchteilen - Sicherheit

Hallo zusammen,

ich hoffe mir kann jemand in folgender Frage weiterhelfen.

Meine Lebensgefährtin und ich beabsichtigen eine Eigentumswohnung zu erwerben. Der Eigenkapitalanteil meiner Lebensgefährtin ist höher als meiner und so beabsichtigen wir den Anteiligen Kauf (im Kaufvertrag) und gleicher Eintragung im Grundbuch. Frau 56%, Mann 44% Ist somit sichgerstellt, dass im Falle einer Trennung jeder gemäß seines Bruchteileigentums an der Eigentumswohnung beim Verkauf partizipert. Oder gibt es hier eine Rechtslücke die separat behandelt werden müsste.

Vielen Dank für Ihre Hilfe

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Was bedeutet folgender Grundbucheintrag in Abteilung 2? Hat das was mit Bergschadenverzicht zu tun oder ist der Eintrag unproblematisch?

Der jeweilige Eigentümer des Grundstücks {hier steht ein Grundstück, aber nicht unserers, dieses ist uns nicht bekannt} ist berechtigt, innerhalb des Grubenfeldes Abbau zu treiben und etwaige Schäden, die durch den Abbau des Grubenfeldes dem Grundstück Gemeinde {hier steht ein Flurbereich drin} entstehen, selbst zu beseitigen. Eingetragen auf Grund Bewilligung vom 22.10.1931 am 5.Juli 1932. Hierher übertragen am 07.05.2004.

Ich verstehe das so, dass der Eigentümer des genannten Grundstückes, also dann nicht wir, die Kosten tragen müsste wenn durch den damaligen Abbau irgendwelche Schäden entstehen. Wie versteht ihr die Aussage?

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Mein Freund und ich bauen ein Haus. Das Grundstück gehört ihm, dass hat er von seinen Eltern bekommen. Finanzieren tun wir das Haus aber gemeinsam, wie regelt?

Mein Freund und ich bauen gemeinsam ein Haus. Den Grund hat er letztes Jahr von seinen Eltern als Erbe geschenkt bekommen (er steht alleine im Grundbuch). Den Kredit von der Bank finanzieren wir aber gemeinsam. Der Kredit ist allerdings nur 200.000€ da wir viel Eigenleistung mitbringen. Mein Vorschlag wäre nun gewesen, dass er mich 50/50 ins Grundbuch eintragen lässt, da ich ja auch gesamtschuldnerisch mit dem Kredit hafte. Ich hätte gemeint dass wir einen Notarvertrag machen wo drin steht im falle einer Trennung, dass er die Hälfte vom Grundstück wieder zurückbekommt (80.000€ Grundstück also würde er 40.000€ bekommen). Mein Freund möchte das aber nicht, da er ein höheres Eigenkapital hat wie ich. Ich habe auf der Bank 37.000€ und mein Freund 45.000 + Geundstück. Somit wären wir bei einem Grundbucheintrah von 40:60. Ein großes Thema was mein freund anspricht ist auch noch dass ich von den 100.000€ was ich tilgen müsste nie so viel zahlen werde, da wir ja Kinder wollen. Da zahlt er ja viel mehr wie ich. Und wenn ich ihm die Hälfte von dem Grundstück bei einer Trennung geben würde hat er wieder mehr EK. Und geschweige denn von der Arbeitsleistung die sein Papa bringt. Der wird jeden Tag auf der Baustelle sein(Rentner) und dein Papa vielleicht nur am Wochenende; Das hat mein Freund mir alles vorgerechnet und ich soll zufrieden sein mit 40%. Warum werde ich bestraft wenn ich mit 24 Jahren nicht so viel EK habe wie er mit 29 Jahren. Bitte helft mir ich brauche eure Meinung?

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