von welchem Wert nimmt der Notar bei Grundstückskauf seine Provision?

2 Antworten

Also :

Der Notar bekommt keine Provision, sondern eine feste Gebühr, welche er nach einer Gebührenverordnung errechnet. Problematisch wirds allerdings, wenn im Kaufvertrag eine Maklerklausel eingebaut ist, die den Rechtsanspruch auf die Courtage des und für de Maklers sichert. In diesem Falle wäre die Courtage zum Kaufpreis als Gesamtwert hinzu zu rechnen. Die Gebühren des Notars bleiben solange gleich, bis die nächste Kostenschwelle ( meist in €10T-Schritten) erreicht ist. GANZ GROSSER NACHTEIL: Nicht nur die Notargebühren würden sich hierbei erhöhen, nein, Du müsstest auch auf den höheren Gesamtwert die entsprechende Grundsteuer entrichten !!!!!

Also möglichst streichen lassen - oder wenn der Makler drauf besteht, den Prozentualen Anteil der Grunderwerbssteuer sowie die höheren Notargebühren von seiner Courtage runterhandeln, sonst legst DU KRÄFTIG DRAUF.

P.S. : Da wir uns morgen früh um 8 selbst ein Haus kaufen und den Kaufvertrag unterschreiben, weiss ich, wovon ich rede... Habe eine DIN A4-Seite voller Fehler und Fallen gefunden, 3 davon hätten uns unsere Existenz kosten können ( 100% Finanzierung der Bank und der Makler wollte die Küche als Zubehör im Kaufvertrag extra aufführen. Wäre bei Küchenwert von 3500 Euro 160 gespart gewesen. PROBLEM DABEI : Die Bank finanziert nur den reinen Hauspreis. Das bedeutet, wir hätten den Kaufvertrag unterschrieben, die Bank hätte die Finanzierung nicht genehmigt und es wären knapp 9T€ Maklercourtage weg, zzgl entstandener Notarkosten, sowie Kaufpreisrückabwicklung mit Schadenersatz. Bis wir das gewusst hätten, wären unsere Nachmieter bereits eingezogen, wir wären MINIMUM 15000 € los gewesen und stünden auf der Strasse.......

Also S.h..s. bloss auf Peanuts, die Existenzgefährdend werden können, lass den Vertrag von einem Anwalt Deiner Wahl prüfen und setz Dich nicht dem Druck des Maklers aus, schnell unterschreiben zu müssen !!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Spezi hat schon richtig geantwortet. Der Notar ist auch eine Amtsperson. Er bekommt daher keine Provision, sondern gesetzlich genau festgelegte oder bestimmbare Gebühren. Mit der Maklercourtage haben somit seine Vergütungsansprüche auch nichts zu tun.

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