Rechnung Notar niedriger als gedacht, warum?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

freu dich doch. nicht das 1,2% vom Kaufpreis schon echt eine Menge für seine Arbeit ist.

Der Notar berechnet seine Gebühren nicht nach den Gedanken der Kundschaft, sondern nach den gesetzlichen Vorschriften und das ist in diesem Falle das GNotKG:

http://www.gesetze-im-internet.de/gnotkg/BJNR258610013.html

Statt auf Tante Tutti oder die Girls von der Bauchtanzgruppe zu hören, sollte Deine Freundin mal einen Blick in selbiges werfen.

ach was sie soll sich freuen

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Lieber Privatier59,

bitte bleibe bei deinen Antworten sachlich. Der Fragesteller hat korrekt und ausreichend detailliert um Hilfe gebeten, da hat er dann doch auch eine sachliche Antwort frei von Häme verdient.

Freundliche Grüße

Jürgen vom finanzfrage.net Support

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@ffsupport

In aller Ergebenheit erlaube ich mir die Anmerkung, dass ich nichts gegen Bauchtanzgruppen habe (ganz im Gegenteil!) und mir auch die Ratschläge meiner Tante immer gerne anhöre (was ich davon halte ist eine andere Sache: Ich kann sehr schweigsam sein). Und da der Fragesteller nicht für sich, sondern für eine namentlich nicht bekannte Freundin gefragt hat, trifft die Häme ja nicht ihn. So etwas würde ich mir auch nie erlauben!

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Wir wohnen in einer Eigentumswohnung. Die Immobilie hat 4 Wohneinheiten und 3 Eigentümer. Ich habe einen Keller-/Trockenraum aus dem Gemeinschaftseigentum als Sondereigentum zum Kaufpreis von 5.928,90 Euro erstanden. Der Kauf des Keller-/Trockenraums wurde notariell dokumentiert. Die damalige Eigentümergemeinschaft hatte entschieden, dass die Miteigentumsanteile unverändert bleiben. Die damalige Rechnung des Notars betrug auf Basis des Kaufpreises für den Keller-/Trockenraum 314,40 Euro.

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Markus

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Wir haben uns in eine Immobilie mit Erbpachtgrundstück verliebt und den Verkäufern (Verkauf durch Privat) unser Kaufinteresse mitgeteilt, jedoch mit der Info das wir gerne noch mit dem Erbpachtgrundstückseigentümer sprechen wollen, ob ein Kauf des Grundstückes möglich ist. Daraufhin sind diese direkt zum Notar gelaufen und haben einen Vertragsentwurf in Auftrag gegeben (ohne die Info abzuwarten ob das Grundstück käuflich ist). Sonst hätte der Vertrag ja auch ganz anders ausgesehen.

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  1. Wir waren nicht Auftraggeber
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