Sollte man vom Kauf einer Wohnung absehen, wenn der Mieter schon durch Mietkürzungen aufgefallen ist?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Die Mietkürzung war berechtigt. Damit wird man nicht zur Problemmieterin. Ob die Kommunikationskultur okay war, kann man nicht sagen.

Die Mieterin ist verpflichtet, nach ausreichender Voranmeldung Besichtigungstermine einzuräumen. Daran darf sie der Vermieter bzw. Makler erinnern. Und auch, daß bei Dir kein Eigenbedarfsinteresse besteht, denn solches wäre wohl ihre größte Sorge.

Einem Besuchstermin sollte also nichts im Wege stehen und vielleicht bringst Du ihr einfach einen kleinen Blumenstrauß mit.

Läßt der Blumenstrauß denn steuerlich absetzen, vielleicht als Teil der Anschaffungskosten?

Wenn nein: Preiswerte Bezugsquelle kann auch der nächstgelegene Friedhof sein.

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Sehe ich auch so, anschauen kostet nichts. Aber grundsätzlich wäre ich da vorsichtig, weil eine schöne Rendite ganz schnell schlechter werden kann wenn man mit den Mietern einen Rechtsstreit anfangen muss.

Finger weg oder anschauen

Würdest Du Dir ein Krokodil oder eine Giftschlange oder ein Stinktier als Haustier halten? Nein? Trotzdem gehst Du doch in den Zoo. Wieso dann nicht zur Wohnungsbesichtigung? Schau Dir das alte Krokodil mal an, pardon: Die Dame. Und natürlich die Wohnung! Ansehen kostet nichts.

Die Frage sollte eher dazu dienen in solchen Fällen vorsichtiger zu sein, denn es ist nicht sicher, ob die Dame ein Drache ist, oder ob sie mit der Mietkürzung nur Recht hat und der Eigentümer die Probleme macht. Habe mein Interesse bekundet und warte auf den Termin. Habe nicht abgesagt. 

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@althaus

Hingehen solltest Du auf jeden Fall um mal eine Einschätzung dazu zu bekommen, was am Markt so angeboten wird. Das alleine lohnt den Weg.

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Also wenn Du die Wohnung an die Frau weitervermieten möchtest würde ich die Finger davon lassen. Die Mietkürzungen scheinen zwar berechtigt zu sein, aber wenn die Mieterin sich schnell aufregt und man mit ihr schlecht kommunizieren kann sind das keine guten Voraussetzungen. 

du und priavtier habt doch unzählige wohnungen udn lest die Presse. Sanierungen sind doch mittlerweile eine Legitimation zum Gelddrucken für den Vermieter geworden.  idR wird zu lasten ( finanziell sowie psysich und phyisch )zu lasten der Mieter saniert. Man freut sich sogar wenn diese umziehen und der Vermieter eine hohe Miete durchdrücken kann. Erst recht wenn man einen jahrelangen Mieter drin hat und merkt die Mieten ziehen an und man kann davon nicht profitieren. Die Reaktion der Mieterin kann ich absolut nachvollziehen, zu mal sie wohl die ersten 10 Jahre eine pflegeleichte Mieterin war.

Mein Kollege hat es in Frankfurt durchgemacht, nach 2 Jahren Sanierung war er derjenige gewesen der sich gewährt hat und einer der wenig der noch im haus wohnt.

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