Reisekosten Azubi?

4 Antworten

Die 24,- Euro ist der Betrag, der höchstens steuerfrei für den Verpflegungsmehraufwand an einen Arbeitnehmer bei 24stündiger Abwesenheit gezahlt werden dürfen.

Es ist keine gesetzliche Bestimmung was gezahlt werden muss.

Was gezahlt werden muss, ergibt sich ggf. aus einem Tarifvertrag, einer Betriebsvereinbarung, dem Anstellungsvertrag.

Mir erscheinen 6,- Euro für den Verpflegungsmehraufwand zwar auch knapp kalkuliert, aber wenn Ihr in einer WG-Wohnung lebt, wo es vermutlich eine Küche gibt, so kann man sich für 6,- Euro schon ernähren, auch unter Berücksichtigung das ja die Kosten im eigenen Haushalt gespart werden.

Ich würde mich an Deiner Stelle mal an den Betriebsrat, oder den Chef wenden, um etwas mehr zu bekommen.

Für den Fall, dass Du Steuern zahlst, kannst Du die Differenz als Werbungskosten in der Einkommensteuererklärung geltend machen.

Guten Abend, 

der Betrag von 24 € pro Tag an Spesensatz wird im höchstfall steuerfrei gezahlt. Dies ist nicht als gesetzliches Minimum, welches Du bekommen musst anzusehen.

http://www.postsitter.de/reisen/spesen2017.htm

Das sind die Spesensätze in dem vorherigen Link. Ich empfehle Dir mit Deinem Ausbildungsbetrieb über den Spesensatz zu reden.

Herzliche Grüße

Ob ein Arbeitgeber alle oder teilweise oder gar keine Kosten  erstattet ist eine Frage der tariflichen oder arbeitsvertraglichen Regelung.

Übrigens: Wenn der Arbeitgeber Kosten erstattet, dann ist diese Erstattung für den Azubi steuerfrei.

Da das steuerfreie Einkommen für das Jahr 2017 bei 8.820 Euro für Ledige liegt , kann es sein , daß du auch nichts bei der Einkommenssteuererklärung angeben kannst und somit leer ausgehst.

Alles Gute.

Gruß Z... .

Ausbildungsabbruch - ALGI?

Hallo zusammen,

letztes Jahr September 2018 habe ich meine Ausbildung im Büro angefangen. Auch davor habe ich bereits über ein Jahr gearbeitet (ohne Pause). Die Voraussetzungen für ALGI bestehen also.

Allerdings ist das Büro absolut nichts für mich, weshalb ich mich für einen abwechslungsreicheren Beruf beworben habe. Nun habe ich die Zusage erhalten und könnte somit im September diesen Jahres die neue Ausbildung beginnen.

Zum Problem: es lohnt sich ehrlich gesagt absolut nicht mehr, bis Ende August in meiner aktuellen Ausbildung zu bleiben. Ich habe hin- und zurück einen Fahrtweg von 60km. (Bei einem Azubigehalt von 600€ verfahre ich also schon sehr viel Sprit, kann sich jeder mal selbst ausrechnen inwieweit sich das lohnt..) Zudem 2 mal in der Woche Berufsschule, was mir nun mehr als unnötig durch die Zusage des anderen Jobs erscheint. Ergo, wenn ich weiterhin auf Arbeit und zur Schule der jetzigen Ausbildung gehen würde, dann würde ich einfach nur gelangweilt im Unterricht sitzen, da ich bereits weiß, dass mir das schon gar nichts mehr bringt/ich nichts mehr lernen muss.

Wenn ich nun kündige, bzw. sich auf einen Aufhebungsvertrag geeinigt wird, bekommt man eine Sperre, oder nicht? Gilt das auch wenn man einen neuen Job in Aussicht hat und man definitiv nachvollziehen kann, dass es sich schlichtweg einfach nicht lohnen würde, die jetzige Ausbildung bis August weiterhin fortzuführen?

Vielleicht weiß ja jemand was, ich erkundige mich aber dennoch beim Amt ab morgen früh ;)

lg

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