Rechtmäßigkeit einer Bearbeitungsgebühr bei erfolgreicher Vermietung?

6 Antworten

Natülich ist es beliebt, auch nach Änderung der Rechtslage die Maklerkosten wie bisher üblich auf den (angehenden) Mieter abzuwälzen.

Allerdings hat sich Dein Vermieter/Verwalter-Paar dabei selten dämlich angestellt.

Hast Du mit der Hausverwaltung irgendeine vertragliche Beziehung? Nein - also, warum solltest Du selbiger etwas schulden? Aus welchem schuldrechtlichen Vertrag? Richtig: Aus keinem. Also auch kein Zahlungsanspruch.

Anders wäre es gewesen, wenn Dir Dein zukünftiger Vermieter so etwas wie eine "Vertragsabschlussgebühr" in Rechnung stellt, ggf. in den Mietvertrag aufnimmt. Damit hätte er die 177€, die ihm die Hausverwaltung in rechnung stellt, als Durchlaufposten behandeln können. Dafür hätte ER sie aber mit euch vereinbaren und von euch fordern müssen - hat er aber anscheinend nicht, und damit geht er genauso wie die Hausverwaltung leer aus.

finde das auch nicht normal, geh mal beim Mieterverbund vorbei, irgendwas stimmt da nicht!

Sicherlich ist das eine versteckte Corutage/Maklerprovision. Fordere doch mal einen Gewerbeschein §34c an. Den haben die nicht, weil er richtig Geld kostet (ca. 600€). Darauf kann man sich berufen, es liegt keine Gewerbeerlaubnis §34c vor.

Deine Antwort gefällt mir weitgehend. Allerdings halte ich die einmaligen € 600 nicht für eine sonderliche Hemmschwelle.

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Kündigung Mietvertrag

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