Pflege der Mutter mit Demenz erschöpft uns, wir denken an polnische Pflegekraft, aber legal, wie?

2 Antworten

Es gibt 4 Möglichkeiten dieses Problem legal zu lösen.

  1. Ihr tretet als Arbeitgeber auf und stellt eine polnische Pflegekraft an. Dann müßt Ihr die Sozialabgaben und die Lohnsteuer für die Pflegekraft abführen, sowie Euch entsprechend versichern. Nachteil: Es gilt das deutsche Arbeitsrecht und Ihr seid dafür verantwortlich, dass es eingehalten wird. Ebenso sind dann die Urlaubstage gesondert zu vergüten und zu gewähren, sowie Sonn- und Feiertagszuschläge zu leisten.
  2. Ihr wendet euch an eine der vielen Agenturen in Deutschland, die polnische Pflegekräfte vermitteln und schließt mit dieser einen Pflegevertag über die Dienstleistung der Pflege der alten Dame. Dann wird in der Regel die Pflegeleistung von dieser Agentur erbracht und es werden in der Regel 2 Personen sich bei der Pflege monatsweise abwechseln.
  3. Ihr wendet Euch an eine der polnischen Agenturen, dort wird ebenfalls Deutsch gesprochen und schließt mit dieser einen Dienstleistungsvertrag. Allerdings müßt Ihr darauf achten, dass sich diese Agentur nicht nur auf die Vermittlung beschränkt, sondern dass dort die Pflegekräfte einen polnischen Arbeitsvertrag haben. GoWork ist hier die bekannteste in Polen, die Arbeitskräfte und Dienstleistungen aller Art anbietet.
  4. Ihr nehmt die Dienste einer Polnischen Pflegekraft in Anspruch, die in Polen dieses Gewerbe angemeldet hat und vereinbart mit dieser einen Dienstleistungsvertrag. Aber hier ist zu beachten, dass der Vertag maximal 6 Monate beträgt, denn bei längeren Aufenthalt bei derselben Person wird dann Scheinselbstständigkeit unterstellt und es drohen saftige Nachzahlungen in die Sozialkasse und Krnakenversicherung zuzüglich einer Strafe.

Nun liegt es an Euch, sich zu entscheiden, welchen Weg Ihr gehen wollt. Der preiswerteste ist die Variante 3, aber auch hier ist mit Kosten von etwa 1800,-€ je Monat bei freier Kost und Logis zu rechnen.

Vergleich Pflegeversicherung Württembergische PTPU und DKV PTG? Braucht man bei stationärer Pflege in Pflegestufe 0 (Demenz) 1.500€?

Hallo,

kann mich nicht zwischen den 2 Versicherungen entscheiden. PTPU der Württembergische und PTG der DKV.

Details siehe Bild.

Preis ist liegt bei beiden Gesellschaften bei ca. 18€

Beide Tarife leisten in häuslicher Pflege genau die gleichen aufsteigenden Summen (Stufe 0: 450€ /Stufe 1 600€/Stufe 2: 1.050€ / Stufe 3: 1.500€). Bei stationärer Pflege leistet die Württembergische 450€ bei Pflegestufe 0, die restlichen Pflegestufen jeweils 1.500€. Die DKV hingegen leistet stationär bereits ab Pflegestufe 0: 1.500€..... die Frage ist nur: Ist das notwendig? Kommt man mit Pflegestufe 0 überhaupt stationär rein? Wie oft tritt der Fall ein, dass man mit Pflegestufe 0 stationär gepflegt werden muss?

Die Württembergische hat im Gegensatz zur DKV eine Beitragsbefreiung. Ob das so gut ist weiß ich auch nicht. Denke dass auf Grund der Beitragsbefreiung langfristig der zu zahlende Beitrag eher ansteigt, als bei einem Tarif ohne Beitragsbefreiung.

Vorteil bei der Württembergische sind die vereinfachten Gesundheitsfragen. Die DKV hat normale Gesundheitsfragen.

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