Notarvertrag anullieren

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Es gibt selbstverständlich neben dem (üblicherweise) vertraglichen Rücktrittsrecht auch ein gesetzliches nach § 323 BGB. Dazu müssten allerdings die Voraussetzungen vorliegen. Wichtig ist insbesondere, dass die Kaufpreiszahlung fällig, aber nicht vollständig erfolgt ist. Schlichtweg falsch ist, was hier Einige zuvor geschrieben haben. Wenn der Käufer sich vertragsbrüchig verhält und nicht (vollständig) zahlt, hat der Verkäufer wenn nicht schon vertragliche, dann aber zumindest gesetzliche Vorschriften auf seiner Seite, die bis zur Rückabwicklung des Vertrags (sämtliche Leistungen wären dann zurückzugeben) führen können. Schadensersatz kann darüber hinaus auch eingefordert werden (vergebliche Notarkosten etc.).


Kann ich Kaufpreisforderung verschenken?

Ich habe einen Waldstreifen für 3.000 EUR an einen ehemaligen Schulfreund veräußert, der den Betrag jetzt nicht zahlen will. Er weiß wohl, dass ich sehr gutmütig bin und meint sicher, ich verzichte auch auf den Kaufpreis. Schließlich bin ich schon in Vorleistung gegangen und ließ ihn über den Notar im Grundbuch als Eigentümer eintragen. Der Kaufpreis wurde erst mit dieser Eintragung fällig. Ich schenke es ihm aber nicht. Kann ich stattdessen meine Forderung einem Verwandten schenken? Dann soll er sich mit dem Käufer herumschlagen und den Kaufpreis einfordern. Sowie ich den Verwandten kenne, wird er dies auch gern tun.

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Verjährt ein Notarvertrag (Nachlassangelegenheit/Testament)?

Oder ist der Schadentag ausschlaggebend? Es geht um Notarvertrag (Regellung des Nachlassen) meines Vaters, der an Lungenkrebs erkrankte und nach 4 Jahren kampf gegangen ist. Er war im Hospizt und bekamm alle paar Stunden Morpium. Es wurde in diesem Zustand ein Vertrag mit einem Notar gemacht. Morgens bekamm mein Vater kein Morphium und 16 Uhr kam ein Notar. Der Vertrag ist von 2009 und war zu dem Zeitpunkt ok für mich. Meine Mutter sollte das Haus, Gründstück und Firma bekommen und wir Kinder erben wenn Sie geht. Mein Schwager sollte mit in der Firma sein und diese quasi leiten. Das hatte mein Papa gewollt und mein Schwager ist geküntigt. Die Technik alles veräußert. Es lebt ein neue Mann da(der auch Kinder hat). Das Haus ist höchst müllig und dreckig mittlerweile. Das mein Schwager und die Sekretärin gekündigt ist, Technik verkauft ist hat meine Mutter bis heut mir nicht gesagt. Ich weiss es v. meiner Schwester. Ich hab all die Zeit gedacht Sie sagt es mal, das es Ihr zu viel ist. Was verständlich wäre - aber nix. Nun stört mich das alles so sehr. (Das ist sicherlich der sognannte Schadentag!?)Denn mein Vater hat das Haus mit dem verstorbenem Bruder gebaut und die Firma ist aus einer "Intressengemeinschaft" von meinem Papa und Onkel entstanden. Das zu sehen tut weh und Papa dreht sich sicher im Grabe um. Kann ich nun noch etwas machen, noch nachträglich Einspruch einlegen oder ist es verjährt? Ich hab nie mündl./schriftl.verzichtet, sondern einfach alles gelassen wie es immer war.

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Wie läuft die Gebührenberechnung beim Notar bei einer Erbauseinandersetzung (Festlegung des Geschäftswertes)?

Mach dem Tod meines Vaters bilden meine Mutter und ich eine Erbengemeinschaft, welche bezüglich des Grundbesitzes auseinandergesetzt wurde. Der Gesamtwert der Immobilien meiner Eltern beträgt 200000 Euro. Da mein Eltern in einer Zugewinngemeinschaft lebten, beträgt der zu vererbende Immobilienanteil meines Vaters 100000Euro, von dem meiner Mutter und mir jeweils 50000 Euro zustehen. Im Notarvertrag wird geregelt, dass meine Mutter die Immobilien übernimmt und mich mit 50000 Euro auszahlt. In der Notarrechnung bezieht sich die Kostenberechung jetzt auf einen Geschäftswert von 200000 Euro. Ist dies korrekt, obwohl nur eine Erbe von 100000 Euro auseinandergesetzt wurde? Die anderen 100000 gehörten ja bereits zuvor meiner Mutter. Viele Dank für Hilfe

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Hausverkauf bei Notariat beurkundet?

Im Termin wurde der Vetrag von einem Angestellten unverständlich vorgelesen - trotzdem von mir unterschrieben. Im Nachhinein wurde beurkundet das der Kaufpreis erst nach Räumung des Hauses bezahlt wird ! ( 28.2.17) Wir haben aber ein Haus in Ungarn gekauft wo wir zum Februar einziehen wollten dass aber nicht können da wir es nicht bezahlen können ! Anrwort des Notars : dann sollen wir so lange in Hotel gehen. Kann ich von dem notarieller Kaufvetrag zurück treten. Hermann Schikora Oberhauserweg 2a 89284 Pfaffenhofen ( für event. Rechnung ) Danke

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Wie kann ich eine Änderung der Teilungserklärung herbeiführen (7 Parteienhaus!) ?

Habe letzte Woche eine Wohnung für 119.000€ gekauft. Angegeben war 77,50 qm. Jedoch wurden die qm beim Notar nicht genannt. Nun hat der Makler nachgemessen und es sind tatsächlich nur 70qm. Mein Verdacht hat sich nun bestätigt. Nun vermute ich, daß die Schlafzimmerwand 1983 bei der Sanierung um 1,30m zu Gunsten meinem Nachbarn versetzt wurde. Der Verkäufer hat die Wohnung erst 1993 gekauft und hat alte Pläne bekommen, die noch ein Schalfzimmer mit 25qm aufzeigen. Tatsächlich hat das Schlafzimmer aber nur 18qm. Das hat mein jetziger Verkäufer bis heute nicht gemerkt. Nun kommt meine nächste Vermutung. Und zwar, daß die Teilungserklärung nicht geändert wurde. Somit habe ich laut Teilungserklärung einen größeren Anteil obwohl die Wohnung tatsächlich aber 10% kleiner ist. Nun werde ich dies am Montag beim Grundbuchamt prüfen gehen. Auskunft bekomme ich durch den Notarvertrag, den ich habe. Mit dem Verkäufer möchte ich mich gütlich einigen, ohne den Notarvertrag wieder zu ändern. Sollte sich nun herausstellen, daß die der Teilungserklärung hinterlegten Grundrisspläne auch veraltet sind und ebenfalls 77,5qm für meine Wohnung ausweisen, wie veranlasse ich dann die Änderung in der Teilungserklärung? Immerhin werden die Nebenkosten und Rücklagen sowie künftige Sanierungsausgaben nach der Teilungserklärung berechnet.

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Notar Kostenrechnung beim Wohnungskauf: Frage zum Geschäftswert nach GnotKG

Hallo!

Wir haben eine Wohnung gekauft. Der Kaufpreis beträgt 120.000,00 €. Es war ein MAKLER im Spiel, ABER dieser wird vom VERKÄUFER bezahlt. Kosten: 8.568,00 € (also 7,14 %)! Alles gut und wurde auch so im Vertrag aufgenommen.

Jetzt erhalten wir die Kostenrechnung vom NOTAR, in der der Geschäftswert mit 128.568,00 € genannt wird. Danach werden dann die Gebühren für das BEURKUNDUNGSVERFAHREN, VOLLZUGSGEBÜHR, BETREUUNGSGEBÜHR etc. berechnet.

Ist es "normal", daß der Betrag, der eigentlich schon in den 120.000,00 .€ enthalten ist, da der VERKÄUFER die Provision bezahlt, dazu addiert wird?

Dazu kommt, daß uns in den Kostentabellen nicht ersichtlich ist, ob wir bei dem höheren Betrag (128.568,00 €) die gleichen Kosten tragen wie beim niedrigeren (120.000,00 €). Da gibt es ja anscheinend Staffelungen

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