Muss ich den Kaufvertragsentwurf zahlen?

4 Antworten

Gut wir kennen die Absprachen und den Vertrag mit dem Makler nicht, aber so ist es unüblich.

Zumindest hätte der Makler sagen müssen, dass er den Vertrag in Deinem Auftrag erstellen lässt.

Ausserdem beauftrag der Erwerber den Notar. Du müsstest schon dem Makler gesagt haben, dass er einen Vertragsentwurf beauftragen soll.

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

Zwei Dinge stehen schon einmal fest:

Vertragsentwürfe sind dem Notar zu bezahlen.

Kein Vertragsentwurf wird dann unverändert übernommen. Es ist immer eine Anpassung an den individuellen Fall vorzunehmen.

Die entscheidende Frage ist hier, ob Du dem Makler die Vollmacht erteilt hast, den Notar in Deinem Namen und auf Deine Rechnung zu beauftragen. Das scheint ja wohl der Fall gewesen zu sein. Ansonsten hättest Du ja wohl kaum eine Kopie des Personalausweises übersandt.

Pinguin:

Der Notar hat den Vertragsentwurf gefertigt. Du hast ihm Personaldaten bekannt gegeben und Änderungswünsche geäussert.

Während der eigentlichen Verhandlung im Beurkundungstermin hätten alle Vertragsschliessenden Gelegenheit gehabt, noch Änderungen und Ergänzungen einzubringen.

Selbst wenn es dann zu keinem Vertragsabschluss gekommen wäre, hätte dem Notar die Entwurfsgebühr, die übrigens mit 850,-- € richtig berechnet wurde, zugestanden.

Für die Zukunft: Bestimme einen Notar deiner Wahl und lass erst dann einen Entwurf fertigen, wenn alle wesentlichen Bedingungen und Auflagen feststehen.

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

Inkasso ohne Rechnung erhalten zu haben

Hallo zusammen,

ich habe im April 2011 meinen Telefonanbieter gewechselt und habe den Portierungskosten von 24,95 Euro zugestimmt. Allerdings kam hierzu nie eine Rechnung. Nun habe ich vor 2 Wochen Post von einem Inkassounternehmen bekommen, die mir die 24,95 Euro in Rechnung stellen plus zusätzliche Kosten von 53 Euro. Nach mehreren Telefonaten habe ich rausbekommen, dass e-plus es damals versäumt hat, die Portierungsbgebühren zu erheben. Im September haben die dann ihre offenen Forderungen an eine Firma accredis verkauft, vond er angeblich auch im September dann eine Rechnung an mich geschickt wurde´. Diese habe ich jedoch nie erhalten. Im Oktober habe ich eine SMS von einer mir unbekannten Nummer erhalten, worin ich aufgefordert wurde, meine offene Rechnung zu begleichen. Da ich ja von keiner Rechnugn wusste und auch die Nummer mir unbekannt war, habe ich nur ganz knapp geantwortet: "Welche Rechnung, Wer sind Sie?" da hierauf nie eine Antwort kam, ging ich davon aus, es hat sich um einen Irrläufer gehandelt. Falsch gedacht, denn nun habe ich mit der Firma Creditreform Kontakt, die der Meinung sind ich habe die Rechnugn auf alle Fälle erhalten. Was ich getan habe, war direkt nachdem ich die Rechnung von Creditreform erhalten habe, die 24,95 zu zahlen, denn das ist ja berechtigt. den Rest habe ich nicht bezahlt. Die Firma Creditreform stellt sich aber auf Stur und war auch am Telefon sehr arrogant. Ich muss zahlen, sonst geht es vor Gericht. Kann das wirklich sein, wenn eine normale Rechnung per Post geschickt wird, dass dann direkt danach so hohe Gebühren fällig sind? Eine erste oder zweite Mahnung (bis auf die SMS) gab es nicht, das hat auch Creditreform so bestätigt. Ich sehe nicht ein Gebühren zu zahlen für was, was ich nicht verursacht habe. Wie ist denn da die Lage?

Ich danke allen schonmal

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Lohnpfändung bezahlt, aber noch nicht erledigt?

Hallo zusammen, eine Freundin hat im Jahr 1982 im Alter von 18 Jahren ein Darlehen in Höhe von 5000 DM aufgenommen, um ihrer Mutter aus einem finanziellen Engpass zu helfen. Die Darlehensraten wurden von ihrer Mutter bezahlt. Sie hat nie mehr etwas davon gehört.

Im Februar 2016(!) wurde ihrem Arbeitgeber dann von einer Hoist GmbH aus Duisburg eine unerwartete Gehaltspfändung in Höhe von 1580 Euro (Hauptforderung 1530 Euro) zugestellt. Der Arbeitgeber hat daraufhin eine Rate in Höhe von 280 Euro auf das angegebene Konto der Hoist GmbH überwiesen.

Sie hat daraufhin einen Rechtsanwalt eingeschaltet. Dieser sagte, sie könne nichts gegen die Forderung machen und ihr empfohlen, die Restsumme in Höhe von ca. 1300 Euro zu bezahlen, wenn sie die Sache aus der Welt schaffen wolle. Das hat sie dann auch mit Überweisung auf das Gläubigerkonto unter Angabe des Aktenzeichens gemacht. Die Überweisung wurde ihrem Arbeitgeber mitgeteilt und beide waren der Meinung, die Sache sei damit erledigt.

Nun besteht die Hoist GmbH aber unerwartet weiterhin auf die Zahlung der gesamten Gehaltspfändung durch den ARBEITGEBER. Es soll also quasi doppelt bezahlt werden.Es wurde auf Nachfrage eine Forderungsaufstellung zugesandt in Höhe von 6800 Euro (Hauptforderung in Höhe von 1530 zuzüglich Zinsen und Gebühren seit 1982). Die bisher geleistete Eigenzahlung wurde darin verbucht unter: "Zahlung: Verrechnung nach VerbrKrG").

Soweit ich das erkennen kann, wird die Eigenzahlung aber nicht auf die Gehaltspfändung angerechnet. Hierzu stelle ich mir folgende Fragen:

  1. Ist der Arbeitgeber verpflichtet, weiter zu zahlen? (Personalbüro sagt ja)
  2. Wann verjähren die seit 1982 angefallenen Zinsen?
  3. Wie ist es möglich, dass es nach über 30 Jahren ohne etwas zu hören zu einer Gehaltspfändung kommt.
  4. Ist der der Pfändung zugrunde liegende Vollstreckungsbescheid rechtskräftig, wenn er (vermutlich wegen Wohnungswechsels) niemals erhalten wurde?

Viele Grüße und vorab vielen Dank! Markus

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Notarkosten für Entwurf eines Kaufvertrages?

Wir haben uns in eine Immobilie mit Erbpachtgrundstück verliebt und den Verkäufern (Verkauf durch Privat) unser Kaufinteresse mitgeteilt, jedoch mit der Info das wir gerne noch mit dem Erbpachtgrundstückseigentümer sprechen wollen, ob ein Kauf des Grundstückes möglich ist. Daraufhin sind diese direkt zum Notar gelaufen und haben einen Vertragsentwurf in Auftrag gegeben (ohne die Info abzuwarten ob das Grundstück käuflich ist). Sonst hätte der Vertrag ja auch ganz anders ausgesehen.

Also haben wir dann innerhalb von einer Woche Post vom Notar bekommen mit dem entsprechenden Vertragsentwurf. Leider mussten wir dann aus privaten Gründen unser Kaufinteresse zurückziehen. Jetzt haben wir eine Rechnung vom Notar bekommen (1200  Euro). Müssen wir die Summe zahlen? Ist die Höhe der Summe gerechtfertigt?

  1. Wir waren nicht Auftraggeber
  2. Der Vertragsentwurf ist sehr fehlerhaft (fehlerhafter Name, Fehlerhaftes Übergabedatum der Immobilie, und lt. Vertrag sind wir Eheleute was wir aber nicht sind)
  3. Wir wurden nicht nach unserem Einverständnis gefragt. So kann ja jeder, zum Notar gehen und willkürlich Entwürfe erstellen lassen. Es ist ja nur der Name, das Geburtsdatum und die Wohnanschrift notwendig. Das ist in der heutigen Zeit ja nicht mehr schwierig herauszubekommen (Facebook, etc.)
  4. Es hat keine Aufklärung des Notars über potentielle Kosten gegeben
  5. Es fand keine Beratung durch den Notar statt
  6. Zudem wurde der ursprüngliche Vertrag genommen (von den Immobilienbesitzern) und einfach 5 Felder ausgetauscht. Es wurde kein neuer Vertrag aufgesetzt.

Was können wir tun?

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