Muß eine Eigentümergemeinschaft über eine Voliere am Balkon abstimmen?

5 Antworten

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Also ich sehe dieses definitv als genehmigungspflichtig an. Hier spielt nicht nur die Meinung der Mieter, sondern die Meinung der anderern Eigentümer eine Rolle, da durch die Voliere das äußere Erscheinungsbild verändert wird (sie ragt nämlich vermutich über die Balkonbrüstung hinaus).

Zudem befürchte ich, dass es hier mit den Nachbarn Probleme aufgund einer Ruhestörung kommen kann (wenn die Vögel die ganze Zeit draußen sind, vor allem früh an einem Sommermorgen anfangen zu trällern (natürlich abhängig von Art und Lautstärke der Vögel).

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...ganz abgesehen davon, was die Vögelein auch sonst noch so von sich geben!

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Ein Vögelkäfig kann man wegnehmen,wegrollen oder wegtragen. Er ist ein Möbel, wenn er tatsächlich weggenommen,weggerollt oder weggetragen wird. Dagegen kann keiner was sagen.

Alles andere sind bauliche Verändungen die "ALLE" EIgentümer zusammen genemigen müssen.

Also schraube Räder dran und schiebs einmal im Monat von links nach rechts

Bei Veränderungen im Außenbereich muß man immer äußerste Vorsicht walten lassen. Sind Dir die "Markisenfälle" etwa nicht bekannt? Arglose Wohnungseigentümer brachten teure Markisen vor ihren Fenstern an in der geradezu goldig naiven Einschätzung, sie dürften mit ihrem Eigentum machen was sie wollten. Da waren die Miteigentümer aber ganz anderer Ansicht und mit ihnen so manches Gericht: Die Markise mußte entfernt werden, hunderte bis tausende von Euro waren vergeudet. Und jetzt überleg mal: Wenn schon so eine Markise ohne Zustimmung der Wohnungseigentümergemeinschaft nicht angebracht werden darf, um wieviel mehr fällt da die Voliere auf? Hol die Genehmigung der WEG ein, ansonsten hängt im neuen Jahr der Haussegen schief.

Hund verletzt Katze, wer zahlt?

Hallo,

mein Hund hat in unserem eingezäunten Garten, in dem er sich frei bewegen aber nicht raus kann, eine fremde Katze verletzt.

Mein Hund wurde übrigens auch verletzt, aber nicht so sehr, daß er zum Tierarzt mußte.

Beide sind zum Glück wieder fit.

Ich weiß nicht, wie das genau passiert ist, normalerweise hat er keine Chance, mit seinen kurzen Beinen eine Katze einzuholen, als ich das gesehen habe, hatte die sich bereits in der Wolle und hingen zusammen.

Nun möchte die Katzenbesitzerin ihre Tierarztkosten und Schmerzensgeld von mir erstattet bekommen.

Sie sagt, daß man einen Hund auch im eigenen Garten nicht freilaufen lassen darf, wenn er eine Gefahr darstellt. Oder ich hätte meinen Garten so absichern müssen, daß keine Katzen rein können. Ansonsten ist mein Hund ein friedlicher Kleinhund, wenn z.B. ein Kind in den Garten kommen würde, würde so etwas garantiert nicht passieren. Und es hätte ja auch anders ausgehen können, war eher Zufall, daß die Katze und nicht mein Hund den Kürzeren gezogen hat.

Hat sie recht?

Dankeschön

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