Macht es Sinn als Verbraucher sein Geld auf mehrere Institute zu verteilen?

3 Antworten

Die Aufteilung von Vermögenspositionen auf verschiedene Banken kann zu komplexeren Steuererklärungen und der Notwendigkeit zur Verteilung von Freistellungsaufträgen führen.

Prüfe daher, ob diese Verteilung wirklich besser ist. Das Risiko der deutschen Banken in Bezug auf akute Insolvenzen sehe ich nicht so recht.

Ansonsten sollte man bei einer Aufteilung möglichst alle Wertpapiere etc. mit variablen Erträgen bei einer Bank haben, während Tagesgeld etc. mit gut planbaren Erträgen durchaus bei einer anderen Bank sein können. Mehrere Wertpapierdepots zu unterhalten, wäre jedoch IMHO recht komplex.

es kommt auf die Art der Anlage an und wie diese gesichert ist. Der Einlagensicherung sichert max 100.000 Euro je Bank ab.

Bei Depotwerden muss man genauer hinsehen, ob es Sondervermögen ist oder nicht.

Bei Derivaten ist man dem Emittentenrisiko ausgesetzt. Geht der Emittent pleite, ist das Geld weg. Hier erfolgt die Verteilung über Kauf von diversen Emittenten.

Bevor du dein geld in alle Winde verstreust würde ich mich ersteinmal erkundigen welche Einlagensicherung deine Bank anbietet. Wenn dein Vermögen sowieso darunter liegt, dann musst du dir keine Gedanken über einen möglichen Verlust des Geldes machen. Sonst ist eine Diversifizierung deines Vermögens durchaus sinnvoll. Dabei solltest du evtl. auch einen Teil bei Privatbanken und einen Teil bei der Sparkasse oder einer Volksbank anlegen.

Hausbau, mit Sitzrecht + Eigenkapital des Vaters?!?

Hallo,

mein Mann und ich haben uns vor kurzem ein Baugrundstück erworben inkl. einer unterkellerten Doppelgarage darauf. Dies haben wir als Altersvorsorge bzw. für evtl. Nachkommen gekauft. Also nicht für uns zum selbst bewohnen bei einem Hausbau.

Nun möchten wir ein Zweieinheiten-Haus darauf an/bauen, indem dann auch der Vater meines Mannes eine der beiden Wohnungen beziehen soll.

Der Vater möchte sich mit Eigenkapital in die Finanzierung mit einbringen, da für sich selbst es keinen Sinn macht Ende 50 nochmal zu bauen.

Wir dachten an die Konstellation, dass wir das Haus mittels eines Teil des Eigenkapitals vom Vater, plus beider Mieteinnahmen finanzieren können. Der Plan wäre dann , den mtl. Mietanteil des Vaters mit dem Eigenkapital das er eingebracht hat peu a peu zu verrechnen bzw die Miete entsprechend zu mindern. (Risiko einer nicht vermieteten Wohnung ist uns bewusst)

Durch das Eigenkapital des Vaters hätten wir eine gewisse Sicherheit und er bekäme im Prinzip eine Wohnung nach seinem Geschmack +  ein Nießbrauchrecht bzw. Sitzrecht für diese Wohnung.

Der Vater wohnt aktuell in Miete und würde wahrscheinlich sonst ohne dieses Bauvorhaben auch immer in Miete wohnen. So bliebe das Geld zumindest in der Familie.

Ebenso ist darauf zu achten, dass mein Mann einen Bruder hat bzgl. Erbe. Das Verhältnis der beiden ist super, trotzdem will ich es nicht unerwähnt lassen.

Sind diese Gedanken umsetzbar? Was macht hier Sinn, was muss beachtet werden und hättet ihr sonst einen Alternativvorschlag? Wir selbst können das Haus nicht alleine finanzieren.

Abschließend eine Frage zum Bausparer meines Schwiegervaters. Kann man diesen ohne weiteres an uns überschreiben um u.a. an das Darlehen zu kommen?

Vielen Dank für die Hilfe.

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Lohnt es sich, das Darlehen vorzeitig zurückzuzahlen?

Hallo, als wirklicher "Nichtrechenkünstler" wende ich mich mit folgender Frage an Euch:

Für einen Hauskauf hatte ich ein KFW-Darlehen über 25.000.-€ aufgenommen, das mit 10-jähriger Zinsbindungsfrist und einem Zinssatz von 4% läuft. Regulär würde das Darlehen noch bis zum 30.03.2015 laufen und da ich bereits in der Tilgungsphase bin, beträgt der aktuelle Darlehensstand -23.465.-€. Monatlich zahle ich also noch bis zum 30.03.2015 123.-€ und würde danach das Darlehen mit einem bis dahin angesparten Bausparvertrag tilgen.

Nun habe ich unverhofft über ein Projekt 25.000.-€ eingenommen und stelle mir die Frage, ob ich damit das Darlehen vorzeitig ablösen soll. Die KFW würde dafür 1900.-€ Vorfälligkeitsentschädigung haben wollen.

Auf meine Nachfrahe ob das Sinn macht, hat mir meine Hausbank folgende Antwort geschrieben:

"Für die vorzeitige Rückzahlung zum 30.10.12 stellt die KfW Ihnen eine Vorfälligkeitsentschädigung in Höhe von etwa 1.900 EUR in Rechnung. Dies stellt die Differenz zwischen den entgangen Zinsen und möglichen Zinserträgen bei Wiederanlage der Summe da. I.d.R. hat eine vorzeitige Rückzahlung für Sie weder Vor- noch Nachteile, da die ersparten Zinsen durch die Vorfälligkeitsentschädigung wieder ausgeglichen werden. Allein die monatliche Rate fällt durch die einmalige Zahlung weg... "

Ich bin mir nun unsicher, was ich am besten machen soll. Die 25.000.-€ würde ich ansonsten angesichts der momentanen Zinslage nur auf einem Tagesgeldkonto parken. Nun ist meine Hoffnung, dass hier ein paar Rechen-/ Finanzexperten mitlesen und mir einen guten Rat geben können... Aktionen

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