Kündigung vorm Grundbucheintrag

1 Antwort

Eigentümer ist er nicht erst, wenn er im Grundbuch steht, das kann unter Umständen Wochen und Monate dauern, sondern dann, wenn der Antrag auf Umschreibung eingereicht ist und der Übergang der Nutzen und Lasten vom alten, auf den neuen Besitzer vorgenommen wurde.

Im Allgemeinen ist aber schon bevor er bezahlt hat auch eine "Auflassungsvormerkung" für ihn eingetragen, um seine Rechte zu sichern.

Die Sache der Eigenbedarfskündigung ist dann eine andere Sache.

Da stellt sich die Frage:

  1. Sind die Voraussetzungen dafür gegeben?

  2. Braucht er die Wohnung für sich selbst, oder einen nahen Angehörigen? § 573 Abs. 2 Nr. 2 BGB.

  3. Ist die Frist eingehalten? § 573 Abs. 1 BGB, bis zum 3. 11. gekündigt zum frühestens Ende Januar. nach 5 und 8 Jahren jeweils 3 Monate längere Frist.

Wenn sich das was überschnitten hat und der Makler noch Leuten das Haus zeigte, obwohl schon ein Vertrag geschlossen war, hat dafür keine Bedeutung.

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Steht das, was du im ersten Absatz schreibst irgendwo?

Ist - als Folge daraus - wirklich beim Notar und nicht beim Grundbuchamt zu erfragen, ob eine Eigenbedarfskündiugng eines neuen Eigentümers wirksam ist?

Die Auflassungsvormerkung darf kein Kriterium sein. Mit der könnte man in so einem Fall auch spielen (also z. B. Kaufpreisfälligkeit bei Auflassung und erfolgreicher Eigenbedarfskündigung).

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