Kleingewerbe (nebengewerbe) für den IT-dienstleister - Hilfe?

1 Antwort

  1. Du bekommst eine neue Steuernummer, weil Du Gewerbetreibender bist und im Finanzamt umgruppiert wirst. Ausserdem solltest Du eine USt-ID beantragen, falls Du mal etwas im Ausland einkaufst. Außerdem ist es besser die USt-ID auf die Rechnungen aufzudrucken, als die Steuernummer.
  2. Wenn es nur ein paar Überweisungseingänge pro Jahr sind, wird Deine Bank es vermutlich ohne murren akzeptieren. Aber ein Geschäftskonto ist schon praktisch um private und betriebliche Zahlungen zu trennen.
  3. Extra nur das, was zusätzlich durch den Betrieb kommt. die 15,- bis 35,- Euro einmalig für die Gewerbeanmeldung, ein paar Ordner für Geschäftsunterlagen usw.
  4. unbedingt alle Rechnungen und Quittungen aufbewahren, die auch nur entfernt mit der Tätigkeit zu tun haben.
  5. Es gibt im Internet viele Muster. Im Prinzip ist es einfach: Name und Adresse des Kunden, Name und Adresse von Dir, die Rechnungsnummer (darf es nur jeweils 1 mal geben und muss fortlaufend sein) Deine Steuernummer, oder USt-ID, dann was Du getan hast, in welchem Zeitraum, der Preis, die Umsatzsteuer (jetzt 16, ab 01.01.2021 wieder 19 %), die Gesamtsumme und wann der Rechnungsbetrag fällig ist. Möglichst als Datum angeben und nicht so etwas wie in 10 Tagen.
Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Steuerbevollmächtigtenprüfung 1979, Steuerberaterprüfg .1986

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