Kann ich als Einzelunternehmer und Inhaber einer UG (haftungsbeschränkt) eine GbR gründen?

3 Antworten

Natürlich ist das möglich und wird auch fleißig gemacht. Beispielsweise um die Grunderwerbsteuer legal zu umgehen.

Bestimmt hast du auch schon mal was von einer GmbH & Co. KG gehört. In vielen Fällen ist dies genau solch ein Konstrukt.

Der Unterschied zwischen einer GbR / OHG und einer KG besteht ja nur in der beschränkten Haftung eines oder mehrerer der Beteiligten.

Möglicherweise entfällt dann für die Person die Haftungsbeschränkung der UG. Welchen Sinn soll denn so eine Konstruktion machen und warum bespricht man das nicht mit seinem Steuerberater?

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Welchen Sinn soll denn so eine Konstruktion machen
  • Haftungsbeschränkung (da nimmt man aber lieber eine KG statt einer GbR)
  • Umgehung der Grunderwerbsteuer
  • Ausnutzung des Freibetrages bei der Gewerbesteuer
  • "Sparbüchse" bei der Einkommensteuer....

Wird vielfach gemacht und mir fallen auch noch weitere Gründe ein.

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@EnnoWarMal

Ach ja, Bäcker bleib bei Deinen Brötchen, und damit meine ich nicht Enno Becker, sondern mich. Aber mich beschäftigt schon den ganzen Tag die Frage, wo man denn zwei Brötchen für 36 Cent bekommt. Ich hab letztes Mal unglaubliche 60 Cent für ein Laugenbrötchen bezahlt, nun gibt es wieder die tiefgefrorenen.

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@Andri123

Im U Adenauerplatz™ ist ein Backwarenverkäufer, bei dem stehen die Leute Schlange. Das Brötchen[1] kostet dort 10 Cent und drei Laugenbrezeln 1 Euro.

Allerdings kann man beides nur am selben Tag essen, an dem sie gebacken wurden. Anderntags kannste damit auf Demos gehen, brauchste keine Steine mehr.

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[1] Viele Leute sagen "Schrippe", aber es ist keine. Schrippen werden anders gebacken als Brötchen. Ich müsste da allerdings den Kumpel meines Vaters fragen, was genau der Unterschied ist. Der war Bäcker. Nur steht er seit einigen Jahren nicht mehr für eine Stellungnahme zur Verfügung.

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Es ist alles möglich.

UG Gründen - Fragen über Fragen

Guten Abend zusammen!

Ich bin momentan unbefristet im öffentlich Dienst angestellt.

Mein Vater leitet eine Firma, welche ein gewisses Produkt an Kunden verkauft.

Auf seinen Tipp hin, kam mir der Gedanke selbst eine UG zu gründen, welche andere Produkte an seine Kunden verkauft. Ich würde ihm damit keine Konkurrenz machen, da es sich um verschiedene Produkte handelt, welche andere Aufgabengebiete haben. Es ist auf jeden Fall alles abgesprochen.

Ich würde zur UG greifen, da ich nur ca. 10.000€ Stammkapital einsetzen möchte. Später kann dies ja eh noch umgewandelt werden, wenn die Firma erstmal läuft.

Nun Stellen sich mir noch ein paar Fragen:

1) Wie gestalte ich den Übergang zwischen meiner momentanen Arbeit und der Selbstständigkeit, im Anbetracht der Versicherungen? Ich habe mir das so vorgestellt, dass ich die UG erstmal nebenberuflich betreibe und sobald mein Gehalt dann einen gewissen Wert übersteigt wechsel ich in die Privatversicherungen und lasse mich von meinem momentanem AG freistellen. Geht das?

2) Angenommen ich habe 10.000€ Stammkapital. Woher beziehe ich in den ersten Monaten, wo die Firma anfängt zu laufen mein Gehalt? Angenommen ich erwirtschafte 1000€ Gewinn im ersten Monat. Könnte mein Gehalt dann zB so aussehen: 1000€ abzüglich 25% Einlagen und Steuern/Pflichtausgaben etc.? Wenn ich im zweiten Monat einen höheren Gewinn erziele, kann ich mein Gehalt dann auch (natürlich nicht unbegrenzt) anheben? Was ist wenn ich im ersten Monat keinen Gewinn erzielen sollte? Kriege ich dann kein Gehalt? (Eigendlich logisch).

Das sind so die zwei Grunddinge die mich beschäftigen. Optimal wäre natürlich eine Anstellung bei der UG als GF, ich habe aber keine Möglichkeit die UG über einen Strohmann zu gründen.

Natürlich gehe ich auch noch zu meinem Steuerberater, ich möchte aber auch ein paar natürliche Aussagen dazu hören.

Vielen Dank schonmal!

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