Kann ein Single sein Erbe nur an Freunde vererben und die Verwandtschaft außen vor lassen?

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Nur noch die Eltern sind pflichtteilsberechtigt (neben Ehemann/Ehefrau und Kinder), so dass die übrige Verwandschaft in der Tat ganz außen vor gelassen werden kann, siehe auch § 2303 BGB.

Bei den genannten Verwandten kommt es drauf an. Pflichtteilberechtigt wären vondenen nur die Eltern und die Geschwister. Neffen und Onkel nicht.

Kommen Geschwister in der Erbfolge vor Nichten /Neffen? Was ist bei unterschieldlichen Stämmen?

Ein Großonkel von mir verstarb 1987 und hinterließ seine Ehefrau, zwei Geschwister sowie 5 Nichten / Neffen. Er hinterließ kein Testament. Die Ehefrau trat als Alleinerbin das Erbe an. Als sie 2003 starb setzte Sie mich und meinen Ehepartner als Alleinerben ein. Nun hat sich 2006 eine Nichte meines o.g. Großonkels einen Teilerbschein in Höhe von 1/20 auf meinen verstorbenen Großonkel ausstellen lassen und vordert heute - also Mitte 2010 - von mir die Herausgabe des Erbteils. Hier nun meine Frage: Kommen die zum Todeszeitpunkt meines Großonkels noch lebenden Geschwister in der Erbfolge denn nicht VOR den Nichten und Neffen und schließen somit deren Erbschaftsanspruch aus? Der Vater der vordernden Nichte, der der Bruder des Verstorbenen war, war zu dessen Todeszeitpunkt auch bereits verstorben. Die Nichte ist also von einem anderen Stamm als die damals noch ledenden Geschwister es waren. Tritt sie dann in die Erbfolge ein? Ob die 1987 noch ledenden Geschwister (sie sind in 1993 und 1994 verstorben) nun tatsächlich geerbt haben, weiß ich leider auch nicht. In wie weit beeinflußt dies den Erbschaftsanspruch der vordernden Nichte?

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Meine Eltern hinterlegten beim Amtsgericht ein gemeinsames Berliner Testament.

Als mein Vater starb, forderte Mutter eine Unterschrift beim Notar von mir, wodurch sie Alleinerbin meines Vaters wurde.Sie meinte damals, ich hätte keinerlei Nachteile dadurch, das Testament würde nicht beeinträchtigt.

Auch derNotar sagte, das gemeinsame Testament könne auch durch meine Unterschrift nie mehr geändert werden. Es sei so, daß ich nach dem Tod des Längstlebenden Alleinerbin des gesamten, noch vorhandenen Vermögens werdenw würde und darüber frei verfügen könne, so steht's im Testament, habe Abschrift bekommen.

Meine Eltern wollten immer, daß ich im Alter miet .- und sorgenfrei leben kann. Deshalb wurde sogar mein Sohn, dem beide erst 1/4 des Vermögens zukommen lassen wollten, nachträglich gestrichen, damit ich ihn nicht evtl. im Erbfall auszahlen muß.

Nun ist Mutter letzten Monat verstorben und ich musste erfahren, daß sie ihrem Lebensgefährten ein lebenslanges Wohnrecht im Grundbuch eintragen ließ!

Ich bin fassungslos und kann es mir nur erklären, daß ihre beginnende Demenz ihr den Verstand vernebelte! Der Typ arbeitete voll darauf hin, trieb alle Freunde meiner Mutter weg und verbot sogar meinem Sohn, daß er seine Oma besuchen kann.

Mutter ließ das alles zu.....aber daß ich nun ein beschwertes Erbe haben soll,ist die Krönung!! Konten, Lebensversicherung hat er sich schon einverleibt.....ich kann nicht in mein Elternhaus......wer weiß, was schon alles weggeschafft würde.

Ist es nicht so, daß sie hätte zwar alles verprassen können, aber falls ich Erbe, daß ich darüber auch, wie im gemeinsamen Testament verfasst, FREI verfügen kann.....??

Ist dieses Vermächtnis denn überhaupt rechtsgültig, stellt es doch eine erhebliche Minderung meines Erbes dar, was im Testament absolut GARNICHT gewollt ist.

Ich selbst bin 90 schwerbehindert, schwere Lungenerkrankung..... wäre schön gewesen im Alter mietfrei wohnen zu können.....so war das gemeinsame Testament auch angedacht!!!! Nun hab ich ein Haus und doch nichts, ausser Unkosten!

Der Typ lässt uns auch nicht ins Haus! Könnte ich ihm eigentlich das Inventar, Heimtextilien, Bilder, Traktor zum Rasen mähen.....ausräumen?

Darf ich den größten Teil des Grundstücks verkaufen??? Damit könnte ich Anwalt bezahlen!??

Habe auch Angst vor den Kosten eines evtl. Prozesses!

Bitte helft mir!! Ich hoffe, ihr habt Antworten für mich!

Der Notar sagte, das gemeinsame Testament könne auch durch meine Unterschrift nie mehr geändert werden. Es sei so, daß ich nach dem Tod des Längstlebenden Alleinerbin des gesamten noch vorhandenen Vermögens werde.

Meine Eltern wollten immer, daß ich im Alter miet .- und sorgenfrei leben kann. Deshalb wurde sogar mein Sohn, dem beide erst 1/4 des Vermögens zukommen lassen wollten, nachträglich gestrichen, damit ich ihn nicht evtl. im Erbfall auszahlen muß!

Und dann vermacht mir die Mutter ein Haus mit Wohnrecht !!!!

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