Freund muss Werkswohnung verlassen wegen Coronavirus?

Hallo,

ich habe grade Besuch von der Polizei bekommen. Ich wohne bei meiner Freundin in ihrer sog. "Werkswohnung". Sie arbeitet für ein Altenpflegeheim in Bayern und wegen der aktuellen Coroanvirussituation, wurde mir gesagt, ich darf sie nicht mehr besuchen bzw. nicht mehr bei ihr wohnen bleiben und muss innerhalb von 24 Stunden meine Sachen packen und die Wohnung verlassen. Die Wohnung gilt angeblich als Teil des Altenheims. Im Mietvertrag steht Werkswohnung, ansonsten handelt es sich aber um einen Standard Mietvertrag und meine Freundin ist Untermieter beim Altenheim.

Das Problem ist aber, dass Gesetzt, auf dass sich die Polizei beruft, ist nach meiner Anreise erlassen worden. Wenn ich nicht innerhalb der angegebenen Zeit abreise erhalte ich eine Anzeige und muss 500€ Strafe zahlen. Schriftlich wollte mir das niemand geben, man hat es mir aber auf einem Smartphone gezeigt mit dem Verweis auf die neue Gesetzeslage in Bayern (siehe Link unten).

Gibt es eine Möglichkeit bei meiner Freundin zu bleiben? Gilt das Besuchsverbot auch wenn man vor dem Besuchsverbot angreist ist? Gilt das Besuchsverbot auch in Werkswohnungen, obwohl sich diese nicht auf dem Gelände des Altenheims befinden und auch von anderen Mietern (nicht im Altenheim beschäftigt) benutzt werden?

Kann ich die Polizei dazu zwingen mir etwas schriftlich zu geben ohne eine Anzeige zu riskieren?

Darf ich die Polizei filmen wenn sie in der Wohung steht und mir nur mündlich sagt warum ich rausgeworfen werde?

Details:

Angereist bin ich am 17.03.2020 und in Kraft getreten sind die Gesetze 20.03.2020. Ich habe einen Beleg von der deutschen Bahn ich bin mir aber nicht sicher ob das als Nachweis reicht. Die Polizei kam heute am 30.03.2020.

Hier noch der entsprechende Gesetzestext:

https://www.merkur.de/politik/corona-ausgangsbeschraenkung-bayern-dauer-wortlaut-covid-19-ausgangssperre-13610424.html

Danke für eure Zeit

Freunde, Mietrecht, wohnung, Bayern, Wohngemeinschaft, Coronavirus
Umzug aus beruflichen Gründen nur zur Hälfte von der Steuer absetzbar, weil Partner mit umgezogen ist - anfechtbar?

Hallo zusammen, ich bin letztes Jahr aus beruflichen Gründen (Arbeitswegverkürzung um 2 Stunden pro Tag) in eine andere Stadt umgezogen. Mein Partner ist natürlich mit mir umgezogen, ist dann zunächst zu seiner Arbeitsstelle in unseren ehemaligen Wohnort gependelt und hat schließlich nach 2 Monaten auch eine neue Arbeitsstelle in der Nähe unseres jetzigen Wohnorts gefunden. Das Finanzamt hat mir jetzt nur die Hälfte der Umzugskosten angerechnet, da anzunehmen sei, dass ich die Kosten mit meinem Partner hälftig geteilt hätte. Außerdem wurde mir auch die Kosten-Pauschale für meinen mitumgezogenen Freund gestrichen (bei Ehepartner ist sie ja einfach direkt doppelt so hoch wie für Ledige). Dazu folgende Fragen: Ist es richtig, dass mein Partner für eine Umzugskostenteilung zwar relevant ist für die Kosten-Pauschale aber nicht gewertet wird? Kann ich diesen Bescheid anfechten, da mein Partner ja keinen beruflichen Vorteil/Grund für diesen Umzug hatte, ihn somit nicht absetzen kann und eine hälftige Kostenbeteilung damit in 2-facher Hinsicht unangebracht wäre? Gibt es eine Möglichkeit, dass er in seiner Steuererklärung die andere Hälfte der Kosten oder zumindest die Pauschale absetzen kann? Die Speditionskosten kann er auch nicht angeben, da es keine explizite Angabe zu den Lohnkosten auf der Rechnung gibt und wir außerdem in bar bezahlt haben. Ich bin echt enttäuscht, da wir nun nur ca. 1/3 der erwarteten Erstattung für den Umzug bekommen... Danke schonmal für eure Antworten!!

Beruf, Freunde, Steuererklärung, Steuern, umzug, Umzugskosten, Partner
Kredit für Freund aufnehmen um Autopfand abzulösen, als Sicherheit Fahrzeugbrief etc.

Hallo liebe Community,

ich wurde gestern mit einer - für mich - ganz schwierigen Frage konfrontiert, womit ich eigentlich nie gerechnet hätte. Dazu muss ich etwas ausholen:

Ein guter Freund hat sich durch seinen Arbeitgeber hoch verschuldet, konnte Kredite nicht mehr bedienen und hat dadurch ein Schufa score von ca. 5 % noch als Dankeschön erhalten. Ich habe alle seine Unterlagen, aktuelle Gehaltsabrechnungen, Schufa Auskunft, Autopfand usw. Ich kann mir sehr gut vorstellen, wie schwierig und unangenehm das für meinen Freund war, sich so jemanden "fremden" zu öffnen und sein Leben darzulegen. Natürlich kannte ich seine Situation, dennoch hatte ich das nie schwarz auf weiss.

Mittlerweile ist er wieder in Festanstellung, verdient wieder sein sehr gutes Gehalt wovon ich lange Träumen werde, aber sein Schufa scoring ist er nicht los geworden. Durch starke Steuernachzahlungen (die er nicht sofort zurückzahlen konnte) hat er seinen neues Auto als Pfand abgegeben und dafür eine hohe Summe erhalten. Jetzt wo er alles bezahlt hat würde er diesen Pfand gerne wieder ablösen, um die sehr hohen Monatsbeiträge zu vermeiden. Er bekommt aber dafür keinen Kredit, obwohl er durch sein Gehalt innerhalb von 6 Monaten alles bezahlt hätte.

Ich habe zwar einen laufenden Kredit (kleinst Kredit um Bafög Darlehen zu bezahlen), aber dennoch eine gute Bonität. Er hat mich gebeten diesen Kredit für Ihn aufzunehmen, damit er sein Auto wieder ablösen kann. Im Gegenzug bietet er mir Geld, eine Abtretungserklärung zur Pfändung seines Gehalts und den KFZ Brief (Das Auto ist weit mehr wert als die Pfandablösesumme).

Was haltet Ihr davon? Ich habe Angst um meine Zukunft (Schufa), dass er aus welchen Gründen auch immer nicht zahlen kann (Kündigung, Tod, ...) und ich auf diesem Kredit sitzen bleibe. Selbst der KFZ Brief stimmt mich da nicht positiv, es ist einfach eine für mich sehr hohe Summe (30k €).

Herzlichen Dank vorab für Eure Hilfe.

Gruß, Mike

Freunde, Kredit, Schufa

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