Ist es üblich, dass die Eltern bei der Hypothek für das Haus der (erwachsenen) Kinder helfen?

2 Antworten

Man könnte hier jetzt Romane über Baufinanzierung schreiben. Als Elter möchte ich nicht (lebenslänglich?) für meine eigenen Erziehungsfehler bei meinen eigenen Kindern haften. Mein finanzieller Beitrag würde sich auf eine Eigenkapitalspritze (mit Anrechnung auf ein späteres Erbe!) beschränken. Keineswegs würde ich eine Bürgschaft oder andere Mitverpflichtung aus der Hausfinanzierung (üblicherweise mit einer Grundschuld und nicht mit einer Hypothek) übernehmen. Dies ist auch nicht üblich. Die Kinder sollten selber sehen, was sie sich finanziell "an Haus" leisten können und sich ihren Verdienst eigenverantwortlich entsprechend aufteilen. Wenn ich dabei noch finanzielle Zuwendungen machen würde, dann ist das für die Kinder so, als wenn ihr Lebenswandel von jemanden subventioniert wird und Zielsparen ohnehin blöd ist. Es gibt leider abschreckende Beispiele genug für arbeitsloses Einkommen.

der Großteil anscheinend auf ihre Eltern geschrieben ist.

Finde ich auch komisch. Man schreibt sich Briefe oder E-Mails, aber keine Hypotheken. Solltest Du mit dieser schrägen Formulierung allerdings meinen, dass die armen Eltern die Darlehen abzahlen, so ist das keineswegs unüblich. Wie heißt es doch: "Zehn Minuten Rittmeister, 20 Jahre Zahlmeister". Es soll Kinder geben, die das locker verdoppeln. Und da wundert man sich, wieso niemand mehr Kinder haben will....

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