Immobilien als Sacheinlage in eine eG - steuerliche Aspekte?

3 Antworten

Mit anderen Worten:

Aus den Vermietungseinkünften sollen jetzt gewerbliche EInkünfte werden mit der Folge, dass Gewerbesteuer entsteht und die Grundstücke immer steuerverstrickt bleiben (also bei einer Veräußerung in 60 Jahren immer noch Gewerbesteuer und Körperschaftsteuer entsteht).

Zusätzlich zur Gewerbesteuer und Körperschaftsteuer entsteht dann bei den Ausschüttungen auch noch Enkommensteuer.

Auf Ebene der (bisherigen) Grundstückseigentümer ist die Einlage einer Veräußerung gleichzusetzen, so dass für die Fälle, in denen die 10 Jahre Haltefrist noch nicht vorbei sind, Einkommensteuer entsteht.

Eine hervorragende Idee - wenn man nicht weiß, wie man sein Geld am schnellsten und sichersten los werden kann.

Haltefrist ist längst erfüllt. Die Steuer fällt nur für die fremdvermieteten an (sofern mehr als 10%). Es ist geplant, die Einkünfte in der eG anwachsen zu lassen. Die KST und UST ist geringer als der persönliche EST-Satz. Auch ist es möglich, zusätzlichen Komfort für die Genossen (Haushaltshilfe etc.) über die Genossenschaft zu leisten - dort sind es Betriebsausgaben. Zudem können leichter Anteile an Erben abgegeben werden - oder?

0
@Skopeia

du willst also einem Steuerberater erklären, wann Steuern anfallen und wann nicht?

ein Versuch ist es wert ....

0

Es gibt ja noch die Möglichkeit, dass als Gegenleistung für die Einbringung der Immobilie ein Nießbrauch auf Lebenszeit vereinbart wird - damit ist die eG zwar Eigentümer der Immobilie - aber der Vermieter ist der Nießbraucher (Vollnießbrauch). Diese Situation haben wir derzeit schon als "private" Eigentümer.

0
@Skopeia

"damit ist die eG zwar Eigentümer der Immobilie"

Ich fürchte, das verstehe ich nicht.

0

Es führt kaum ein Weg aus dem Dilemma das die Alten das Erbe durch Pflegewünsche auffressen. Das was ja der Sinn das sie gespart haben.

Es ist steuerlich schädlich ohne Not aus einer Eigentümer eine Firma zu machen. Wenn dann eine Stiftung ......aber da muss man viele Immobilien besitzen.....

sollen dabei im Nennwert wesentlich niedriger sein, als der Immobilienwert.

Finanzamt haben nicht den Ruf besonders doof zu sein. Die lesen im Gesetz nicht im Onine Forum

Erbe was übrig bleibt und rechne mit nichts.

Anscheinend geht Eure Idee auf diese Webseite zurück:

http://www.dvsg.berlin/die-loesung

Ich sehe das, ähnlich wie @EnnoWarMal ziemlich skeptisch.

Ich komme da auch gern auf eine Idee des geschätzten Kollegen @EnnoWarMal, der solche Grundstücksdinge gern über GbRs löst.

Da erfolgt zwar die laufende Besteuerung über die Gesellschafter, aber die Handhabung ist doch weit weniger aufwendig.

Wenn Haftung eine Rolle spielt, käme eine vermögensverwaltende GmbH & Co.KG in Frage.

Die ist zwar etwas aufwendiger als eine GbR, aber dafür ist dann wirklich alles drin.

2

Die Webseite kannte ich noch nicht - danke für den Tipp. Nein, das Projekt habe ich alleine entwickelt. Gründe für die Genossenschaft sind:

Haftungsbegrenzung. Wenn ein Genosse insolvent wird, erhält er seinen "Nominalnetrag" ausgezahlt, die Immobilie muss nicht "verwertet" werden. (Das haben wir im Bekanntenkreis nach Übertragung erlebt ....).

In einer echten Kapitalgesellschaft entsprechen die Kapitalwerte dem eingebrachten Kapital, entsprechend hoch ist auch das Erbe bewertet.

Dies ist in einer Genossenschaft anders - oder?

Skopeia

0

In welcher Höhe muss man Genossenschaftsanteile kaufen, wenn man Sparda-Kunde werden will?

Weiß jemand, in welcher Höhe man diese Anteile kaufen muss und wie die verzinst werden? Oder bekommt man eine Dividende daraus?

...zur Frage

Häufig gefragt: Wie verkaufe/beleihe ich Sparbriefe/Genoanteile und ähnliches?

Hallo zusammen,

in den letzten Tagen hatte wir in diesem Forum viele Fragen, wo Leute festgeschrieben Sparbriefe oder Anteile an Genossenschaftsbanken kursfristig flüssig machen wollten/mussten. Die Antwort hier im Forum war immer "geht nicht, außer du findest jemanden, der dir das Ding abkauft".

Das Problem beim Verkauf ist ja, dass die "Ware" also die Anteile oder der Sparbrief nicht den Besitzer wechseln können oder dürfen. Es muss also eine private Vereinbarung her, die einerseits die Papiere lässt, wo sie sind, und andererseits sicherstellt, dass der Verkäufer sich nicht bei Fälligkeit des Geld greift.

Wie bekommt man den Daumen auf den Sparbrief eines anderen? Es müsste eine Art Grundschuldeintrag bei der Bank sein, dass der Verkäufer das Ding als Sicherheit hinterlegt hat?

Gibt es hier konkrete Erfahrungen (Vorlagen, Vertragsentwürfe, Leidensberichte,..) über solche Geschäfte ermöglichen?

Bei Lebensversicherung gibt es das ja schon eine Weile. Auch wenn es rückläufig ist. Ich fände einen privaten Zweitmarkt für blockierte Gelder eine feine Sache.

...zur Frage

Leistungen nach SGB XII - Genossenschaftsanteile darlehensweise? Wie funktioniert das? HILFE!

Hallo,

ich bin Empfängerin von Leistungen des SGB XII aufgrund einer Arbeitsunfähigkeit. Ich bin 28 Jahre alt und auf der Suche nach einer kleinen Wohnung. Nun habe ich ein Brief mit einem Wohnungsangebot bekommen. So weit, so gut..

Jedenfalls steht jetzt im Brief, dass die Geschäftsanteile einer 2-Raum-Wohnung bei 2.400 Euro liegen. Beim Amt wurde mit dann heute mitgeteilt, dass es darlehensweise bezahlt werden würde. Meine Frage ist nun: Wie meinen die das? Also, muss ich da selbst etwas vom Regelbedarf abzwacken oder geht vom Regelsatz nur ein gewisser prozentualer Betrag ab, damit die das überhaupt auf diese Art und Weise handhaben? Ich verstehe das nicht so genau....

Außerdem zum Wohnungsangebot gehörend:

Wohnung: 52,10 m² Wohnfläche

Grundmiete: 245,00 Euro

Betriebskosten kalt: 55,00 Euro

Betriebskosten warm: 50,00 Euro

Gesamtmiete 350,00 Euro


Im Vergleich dazu nun das, was das Amt mir bewilligen würde ( in meiner Wohngegend ) :

Wohnung: 50m² Wohnfläche

Grundmiete: 225,00 Euro

Betriebskosten kalt: 61,50 Euro

Betriebskosten warm: 69,00 Euro

Gesamtmiete: 355,50 Euro

Nun meinte die nette Dame vom Amt, die Wohnung sei in der Grundmiete mit 20 Euro zu teuer und dementsprechend ungeeignet für mich. Scheinbar waren die 2,10 m² nich wirklich von großer Bedeutung, weil theoretisch wäre die Wohnung zu groß für mich alleine (wenn man's mal so betrachtet..).

Eigentlich hätte das Amt 5,50 Euro gespart wenn sie mir die Wohung geben würden. Als ich dort saß, ist mir nicht aufgefallen, dass die Wohung, für die ich mich interessiere eigentlich um 5,50 Euro günstiger ist als das, was die sich eben vorstellen. Kann mir das bitte einfach mal jemand erklären ODER mir einen Ratschlag geben um doch noch an diese Wohnung zu kommen...

...zur Frage

Rendite von Genossenschaftsanteilen

Bei mehreren Genossenschaftsbanken halte ich Anteile. In der Vergangenheit haben diese immer eine erträgliche Rendite abgeworfen. Nachdem ja die Banken allgemein etwas ins Trudeln gekommen sind würde ich gerne wissen, mit welchen Dividenden man in den nächsten Jahren rechnen darf. Insbesondere habe ich ein Auge auf die Münchner Vereinsbank geworfen, die hatte in der Vergangenheit immer eine höhere Ausschüttung.

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?